Manchmal sind es kleine Dinge, die große Auswirkungen haben können. Das trifft auch für den 24. März zu. Denn an diesem Tag im Jahr 1882 berichtet Robert Koch vor der Physiologischen Gesellschaft in Berlin von einer Entdeckung – er hat nämlich den Tuberkulose-Erreger gefunden. Ein wichtiger Durchbruch für die medizinische Forschung! Den wesentlichen Inhalt seines Vortrages vom 24. März kann man hier nachlesen. Besiegt ist die Krankheit Tuberkulose damit noch nicht, aber in den meisten Fällen heilbar. Das ist gegenüber vergangenen Zeiten schon ein großer Fortschritt. In Heidelberg gibt es übrigens ein Tuberkulose-Museum.
Seit 1996 ist der 24. März auch der Welttuberkulosetag der WHO.
Am 24. März 1494 kommt Georg Bauer zur Welt, der sich später Georg Agricola nennt – nach dem lateinischen Wort für „Bauer“. Er wird Arzt, Apotheker und Wissenschaftler. Besonders die Mineralogie und die Geologie sind seine Leidenschaft, er gilt als Begründer der modernen Wissenschaft in diesen Bereichen. Besonders ist auch, dass er sein Wissen nicht mündlich weitergibt, sondern in Büchern festhält.
Am 24. März 1756 erlässt Friedrich der Große den „Kartoffelbefehl“. Die Kartoffel ist zu diesem Zeitpunkt in Europa schon bekannt, aber in keiner Weise beliebt. Friedrich erlässt zum einen den Kartoffelbefehl, zum anderen arbeitet er angeblich mit einer List – er läßt die Kartoffelfelder bewachen. Alle denken nun, dass die Kartoffeln wertvoll sind. Sie stehlen sie und bauen sie an. Ob das stimmt? Wer weiß. Was aber stimmt: dass sich die Kartoffeln innerhalb kurzer Zeit in Deutschland verbreiten. Heute sind sie von unserem Speiseplan kaum wegzudenken.
Am 24. März 1874 kommt der Mensch zur Welt, der als „Houdini“ die Menschen fesseln und bezaubern wird. Erik Weisz heißt er, bevor er zu Houdini wird. Seine Geschichte klingt faszinierend.
Damit wünsche ich Euch einen bezaubernden Abend.