11. Dezember: Der kleine Maulwurf…..

Wer – wie ich – mit der Sendung mit der Maus großgeworden ist (die ich auch im Erwachsenenalter immer mal wieder gerne geschaut habe) kennt ihn, den kleinen Maulwurf. Als Kind mochte ich zwar Maus und Elefant lieber, aber der kleine Maulwurf ist mir doch in Erinnerung geblieben.

Literarisch wurde er jedoch an einem ganz anderen Ort „verewigt“ – in der wunderbaren Geschichte „The Wind and the Willows“ (deutschsprachig: Der Wind in den Weiden) von Kenneth Grahame. The Wind and the Willows ist ein ganz wunderbares Buch, das ich allerdings erst vor ein paar Jahren gelesen habe (ich muß zugeben, daß ich in Fremdsprachen auch ganz gerne mal ein Kinderbuch lese). Der Maulwurf hat irgendwann keine Lust mehr zum Frühjahrsputz – was ich sehr gut verstehen kann und was ihn von vornherein schon sehr sympathisch macht! Er verläßt also seine unterirdische Wohnung und stürzt sich mutig in das irdische Abenteuer. Gleich am Anfang trifft er „Ratty“, eine Wühlmaus. Gemeinsam machen die beiden Bootstouren und begegnen dabei ganz vielen anderen Tieren. Eine wunderschöne Geschichte.

Welche Maulwürfe kennt Ihr noch?

Ich wünsche Euch jedenfalls einen zauberhaften 11. Dezember.

10. Dezember – Von Darwin geliebt….

Als Kind habe ich Regenwürmer sehr geliebt. Ich habe gerne im Garten mit ihnen gespielt – die Regenwürmer fanden das vermutlich nicht ganz so klasse, meine Mutter erst recht nicht. „Schleimi“ war mein zärtlicher Name für sie. Was ich nicht ahnte – daß ich diese Liebe mit dem berühmten Charles Darwin teilte. Nur daß Darwin – im Gegensatz zu mir – Forschungen mit Regenwürmern in Einmachgläsern durchführte, während meine Regenwürmer (gelegentlich zusammen mit Marienkäfern) mit Gurkengläsern vorlieb nehmen mußten. Warum ich das schreibe? Weil mir die Regenwürmer und Charles Darwin im wunderbaren Buch „Und Marx stand still in Darwins Garten“ von Ilona Jerger wiederbegegnet sind. Ich hätte das Buch auch ohne die Regenwürmer (und die anderen Tiere) gemocht, aber die Geschichten um Charles Darwin, seine Einmachgläser mit den Regenwürmern und den Wurmstein im Garten haben mich wirklich begeistert. Ein bemerkenswerter Gedanke – man legt einen großen Mühlstein in den Garten, beobachtet, wie dieser langsam im Boden versinkt und kann daran die unermüdliche und langsame Tätigkeit der Regenwürmer erforschen. So ziehen sich die Regenwürmer mehr oder weniger durch das ganze Buch. Ein schönes Buch – nicht nur wegen der Regenwürmer.

Kennt Ihr andere Bücher, in denen Regenwürmer eine Rolle spielen?

Ich wünsche Euch jedenfalls einen ergebnisreichen und guten 10. Dezember!

9. Dezember: Die Weisheit der Schafe….

Ich mag Schafe. Ich mag sie sogar sehr gerne und bin daher begeistert, daß sie auch in der Literatur eine weise Rolle spielen.

Ein besonders weises Schaf ist Miss Maple – die „Hauptfigur“ (fast hätte ich Hauptperson geschrieben) des Schafskrimis „Glennkill“ (https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Glennkill/Leonie-Swann/Goldmann-TB/e397743.rhd). Glücklicherweise müssen Schafe recht selten Mordfälle aufklären – was für die Gattung des Schafskrimis natürlich schade ist.

Viel häufiger haben Schafe es mit Wölfen zu tun. Da liebe ich eine Geschichte ganz besonders, in denen die Schafe es schaffen, die Wölfe auszutricksen (https://epub.ub.uni-muenchen.de/239/1/FB_131.pdf – ab Seite 4). Das ist meine Lieblingsschafgeschichte. Ich lese sie immer wieder gerne!

Kennt Ihr noch irgendwelche schönen Geschichten mit Schafen?

Ich wünsche Euch noch einen wunderschönen 2. Adventssonntag!

8. Dezember: Eine merkwürdige Suche

Stellt Euch vor, Ihr blättert durch die Zeitung und findet eine Anzeige mit folgendem Text: „Lehrer sucht Schüler. Muß ein ernsthaftes Interesse haben, die Welt zu retten. Persönlich bewerben.“ Würde Euch das reizen?

Stellt Euch vor, Ihr geht zu der angegebenen Adresse und findet ein großes leeres Zimmer vor. Doch halt, das Zimmer ist nicht ganz leer. Da ist eine dunkel aussehende Glasscheibe. Ihr nähert Euch der Glasscheibe und plötzlich fühlt Ihr Euch von der anderen Seite der Glasscheibe beobachtet. Könnt Ihr Euch vorstellen, wer Euch beobachtet? Ein ausgewachsener Gorilla! Ihr seid irritiert. Wo um Himmels willen ist denn der Lehrer? Ihr schaut Euch um und entdeckt eine Art Poster mit folgendem Text: Wenn der Mensch verschwunden ist, gibt es dann Hoffnung für Gorillas?

Ahnt Ihr, wer der Lehrer ist?

Ein spannendes Buch (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Ismael_(Erz%C3%A4hlung), in dem es um auch um unseren Umgang mit der Natur geht – sehr schön geschrieben.

Kennt Ihr weitere Bücher, in denen Gorillas vorkommen?

Ich wünsche Euch jetzt einen schönen 8. Dezember.

 

7. Dezember: Stolz, wild und verzaubert

Vor ein paar Tagen hatte ich im Adventskalender schon die Geschichte vom „häßlichen Entlein“ erwähnt. Ich mochte das Entlein immer sehr, fühlte mich ihm verbunden – allein, es kam nie zur Verwandlung in einen schönen und stolzen Schwan. Vielleicht ist das aber auch gut, denn das Leben als Schwan scheint auch nicht einfach zu sein. Heute Abend werde ich mir Schwanensee anschauen – da geht es um die in einen Schwan verzauberte Odette, die der Prinz retten möchte. Nicht weniger tragisch ist das Märchen „Die wilden Schwäne“ von Hans Christian Andersen (https://maerchen.com/andersen/die-wilden-schwaene.php). Die böse Stiefmutter verbannt Elisa aus dem Schloß und verwandelt ihre 11 Brüder in wilde Schwäne. Aber Elisa hat die Möglichkeit ihre Brüder zu erlösen – indem sie ihnen Panzerhemden aus verarbeiteten Brennnesseln fertigt. Nicht nur das – während der Arbeit an den Panzerhemden darf sie nicht sprechen. Eine harte und schwierige Aufgabe, die sie – trotz vieler weiterer Hindernisse – mit Bravour meistert und so werden aus den Schwänen am Ende wieder ihre Brüder.

Eine schöne Geschichte, oder? Und mit dieser Geschichte möchte ich Euch einen zauberhaften 7. Dezember wünschen.

6. Dezember: Eine berückende Flugreise….

Ich reise ja gerne und meist nicht unter dem Aspekt der Schnelligkeit. Im Gegenteil – ich mag beschauliche Bahnreisen, Wanderungen und das Herumflanieren in Parks und schönen Innenstädten. Vielleicht hat mich die Geschichte, um die es heute geht, so sehr gereizt – die Geschichte einer entschleunigten Flugreise. Entschleunigte Flugreise? Ist das nicht ein Widerspruch in sich? Nein und wir können gerne den kleinen Nils Holgersson fragen, der diese Flugreise absolviert hat – eine Reise auf dem Rücken einer sprechenden Gans (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Die_wunderbare_Reise_des_kleinen_Nils_Holgersson_mit_den_Wildg%C3%A4nsen). Ich fand die Reise durch ganz Schweden aus dieser Perspektive sehr spannend und die Gänse sehr sympathisch. Schade, daß ich dafür dann doch zu groß bin…..

Ansonsten mag ich noch die Geschichten von geretteten Weihnachtsgänsen (wobei mich das nicht vom weihnachtlichen niedrigtemperaturgegarten Gänsebraten abhalten wird). Die Geschichte von Auguste ist besonders charmant…… (https://www.festpark.de/folio/1627-die-weihnachtsgans-auguste).

Ja, spannend, daß auch die Gänse nicht nur als Essen in der Literatur vorkommen. Kennt ihr weitere „literarische Gänse“?

Ich wünsche Euch jedenfalls einen wunderbar überraschenden 6. Dezember!

5. Dezember: Häßlich oder stolz?

Auch die Enten spielen eine – gar nicht einmal unwichtige – Rolle in der Weltliteratur. So gibt es Enten, die in Geldspeichern baden und kleine lustige Neffen haben – denn auch Comics gehören ganz unbestritten zur Weltliteratur.

Besonders sympathisch finde ich aber das „häßliche Entlein“. Es ist immer eine merkwürdige Erfahrung, anders zu sein als „die anderen“. Die für alle Beteiligten gute Begründung, warum das Entlein „anders“ ist, fand ich immer besonders schön. Wer hat sich nicht schon mal gewünscht statt einem häßlichen Entlein ein stolzer Schwan zu sein….. (https://www.garten-literatur.de/Leselaube/andersen_entlein.htm). Eine wunderschöne Geschichte!

Ich wünsche Euch jedenfalls einen wunderschönen 5. Dezember.

Eingeschlafen…..

Heute vor einem Jahr ist meine Mutter gestorben.

Gegen halb acht am Morgen klingelte mein Telefon – ja, das Telefon, das ich schon neben meinem Bett liegen hatte. Eine Mitarbeiterin vom Hospiz teilte mir mit, daß meine Mutter eingeschlafen ist. „Das ist gut!“ war meine erste und sehr ehrliche Antwort. Meine Mutter hatte auch während der Nacht alle paar Stunden Morphium bekommen. Als sie am frühen Morgen die nächste Gabe erhalten sollte, war sie – im Schlaf – für immer eingeschlafen. Ob ich sie nochmal sehen könnte, fragte ich. Ja, ich solle mir ein bißchen Zeit lassen, man wolle alles ein bißchen herrichten. Ich rief meine Tante (die Schwester meiner Mutter) an, um auch sie zu informieren, machte mich langsam fertig und war gegen 9 Uhr im Hospiz. Als mich dort der nette Pfleger umarmte kamen die Tränen. Auch wenn ich ihr so sehr gewünscht habe, daß sie gehen kann, weil das Leben nicht mehr schön für sie war, so war ich in dem Moment doch unendlich traurig.

Vor die Tür ihres Zimmers hatten die Hospizmitarbeiter einen kleinen Tisch mit einem Kreuz und einer Kerze. Ich habe das und auch die Herrichtung des Zimmers als sehr liebevoll empfunden.

Das Zimmer war kühl und etwas dunkel als ich eintrat. Ich habe die Hände meiner Mutter berührt und gestreichelt. Ihre Hände waren noch warm. Auch ihr Gesicht habe ich gestreichelt. Dann habe ich mich noch einmal an ihr Bett gesetzt und ganz still in meinen Gedanken mit ihr gesprochen. Es war gut, mit ihr noch einmal alleine zu sein! Irgendwann habe ich dann für mich ein paar Fotos gemacht – vor allem wollte ich ein Foto von ihrer und meiner Hand als „Abschiedsbild“. Ihre Hände wurden langsam kühler.

 

Nach einiger Zeit habe ich mich dann den eher „praktischen“ Dingen zugewandt und angefangen, den großen Koffer wieder zu packen. Das ging erstaunlich schnell und bald war das Zimmer – bis auf meine tote Mutter – fast leer. In dem Moment kam auch eine Hospizmitarbeiterin um mit mir über die nächsten Schritte zu sprechen. Der erste Schritt war die Beauftragung eines Bestattungsinstitutes. Ja, stimmt – ich kannte nur keines und eine „Blindauswahl“ aus dem Telefonbuch erschien mir falsch. Das Hospiz durfte keine Empfehlungen aussprechen. Also habe ich mich von meiner Mutter verabschiedet und bin mit dem großen Koffer und diversen Taschen mit dem Taxi nach Hause gefahren, um in Ruhe nachzudenken. Für die sicher nett gemeinten Smalltalkversuche des Taxifahrers hatte ich kein Ohr.

Zuhause fiel mir dann glücklicherweise ein, daß eine liebe Berliner Freundin aus beruflichen Gründen viele Bestattungsunternehmen kennt. Diese Freundin habe ich dann angerufen. Sie hatte erst noch einen anderen Termin und ich saß etwas unruhig und ungeduldig herum. Aber nach knapp einer Stunde meldete sie sich und wir führten ein ziemlich langes Telefongespräch, in dem sie mir auch drei konkrete Unternehmen empfahl. Außerdem gab sie mir noch den guten Rat, daß der Redner bei der Bestattung sehr wichtig ist. Eines der von ihr genannten Unternehmen rief ich dann an. Schon für den frühen Nachmittag bekam ich einen Gesprächstermin.

Was auch anstand? Meinen Vater anrufen, der zwar seit über 30 Jahren von meiner Mutter getrennt lebte, dies aber natürlich erfahren mußte. Mein Vater weinte sehr am Telefon. Meine Eltern hatten in den ganzen Jahren eigentlich nur über mich Kontakt und meine Mutter hatte nicht gewollt, daß er von ihrer Erkrankung erfuhr. Es muß ziemlich hart für ihn gewesen sein, daß alles plötzlich am Telefon zu erfahren.

Als nächstes kam das Gespräch mit dem Bestattungsunternehmen. Meine Mutter hatte mir ihre Wünsche sehr deutlich genannt: ein Rasenreihengrab auf dem Friedhof Bredtchen und der billigste Sarg. Außerdem hatte ich in meinem Ordner eine „Liste“ der Menschen, die ich informieren sollte. Das hat mir vieles in diesen Tagen erleichtert. Das Gespräch im Bestattungsinstitut war sehr angenehm und gut. Schnell hatten wir einige wesentliche Dinge geklärt und ich fühlte mich in den Händen von Frau Schlingmann (Bestattungsinstitut Ernst) sehr wohl – vor allem, weil sie zwar Vorschläge gemacht hat, mich aber in keiner Weise zu irgendetwas gedrängt hat. Eine wesentliche Frage bereitete mir allerdings Bauchschmerzen – der Pfarrer. Aufgrund einer Meinungsverschiedenheit vor vielen vielen Jahren war meine Mutter auf den zuständigen Pfarrer überhaupt nicht gut zu sprechen (es ging damals um einen Schlüssel, den ich angeblich nicht abgegeben hatte). Ich konnte ihr das nicht verdenken und konnte mir diesen Pfarrer daher überhaupt nicht als Redner bei der Beerdigung meiner Mutter vorstellen. Glücklicherweise konnte Frau Schlingmann mir auch in diesem Punkt helfen und mir einen wunderbaren Pfarrer ohne feste Gemeinde als Redner vermitteln.

Ausgestattet mit einem Ordner mit Entwürfen für Trauerbriefe und ganz vielen Informationen ging ich dann noch kurz in die Stadt, schwarze Schuhe und schwarze Handschuhe kaufen. Alles andere hatte ich ja schon.

Es mag merkwürdig klingen, aber ich meine das ernst: es war ein guter Tag!

 

4. Dezember: Zwei Mäuse namens Vladek und Anja

Mäuse erscheinen manchmal in der Tierwelt als klein und unscheinbar. Daß eine Maus wirklich einen Unterschied machen kann, das hat der Löwe vor vielen Jahren erlebt. Eine Maus kletterte auf einem schlafenden Löwen herum, weckte ihn dabei auf und bat ihn um ihr Leben. Als „Gegenleistung“ versprach die Maus dem Löwen Hilfe in der Not. Was für eine Vorstellung – so dachte auch der Löwe. Trotzdem ließ er die Maus frei. Irgendwann später geriet der Löwe in eine Falle und zwar in ein Netz. Da eilte die Maus herbei und befreite den Löwen, indem sie die Stricke des Netzes durchknabberte. Eine schöne Fabel, oder? (https://hekaya.de/fabeln/der-loewe-und-die-maus–fabeln_antike_3.html).

Weniger „schön“ aber unglaublich berührend und wichtig ist die Geschichte der Mäuse Anja und Vladek. Ich habe die beiden Bücher (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Maus_%E2%80%93_Die_Geschichte_eines_%C3%9Cberlebenden) vor vielen Jahren aus den USA mitgebracht. Art Spiegelman schafft es auf wunderbare Weise die schlimme und traurige Geschichte seiner Eltern zu erzählen und deshalb dürfen diese beiden Bücher (Maus I und Maus II) hier nicht fehlen!

Trotz dieses sehr ernsten Themas wünsche ich Euch einen friedlichen und guten 4. Dezember.

Der Abschied….

Heute vor einem Jahr – genau um die Zeit, zu der ich diesen Beitrag jetzt schreibe (gegen 19 Uhr) habe ich zum allerletztenmal mit meiner Mutter gesprochen – natürlich, ohne das in dem Moment zu wissen…..

Es war ein Montag und ich habe versucht, ein bißchen Arbeit und möglichst viel Zeit bei meiner Mutter unter einen Hut zu bekommen. Schon am Morgen war ich im Hospiz, saß mit Fachliteratur und Vertragsentwürfen an ihrem Bett und sprach in den wachen Phasen mit ihr. Am späten Vormittag mußte ich gehen – schon mit der Absicht am späten Nachmittag noch einmal zu kommen. Am Nachmittag erreichte ich mich ein Anruf vom Hospiz. Der betreuende Arzt war am Nachmittag bei meiner Mutter gewesen, weil sie sehr unruhig war und hatte die Morphindosis erhöht. Ich fragte natürlich, ob ich sofort kommen solle, aber das wurde verneint. So machte ich mich am Nachmittag ganz normal wieder auf den Weg. Meine Mutter war sehr unruhig, sie warf sich im Bett hin und her und war kaum klar genug, um mit ihr zu sprechen. Irgendwann zwischendurch sprach ich mit einem netten Pfleger und wir waren uns einig, daß es für sie schön wäre, bald einzuschlafen. Am frühen Abend schaute auch der Arzt noch einmal ins Zimmer und schaute nach ihr. Das Morphin würde ihr Leben nicht zusätzlich verlängern sagte er mir. Kurz bevor ich gehen wollte, wurde meine Mutter wach, setzte sich auf und sprach mit mir. Als ich gehen wollte fragte sie mich: Und wie komme ich nach Hause? Traurig sagte ich ihr, daß sie im Hospiz bleiben müßte. Ich begriff zu dem Zeitpunkt nicht, daß dieses „nach Hause“ schon eine andere Bedeutung hatte.

Zuhause angekommen habe ich gegessen, ein bißchen gelesen und dann – was ich noch nie zuvor gemacht habe – das Telefon mit hochgenommen und neben mein Bett gelegt…….