Am 19. Januar 1809 wird Edgar Allan Poe in Boston geboren. Mit seiner Geschichte „The murders of the Rue Morgue“ begründet er ein neues Genre, den modernen Detektivroman, in dem ein Detektiv (sogar ein Amateurdetektiv) durch Logik und Schlußfolgerung den Fall löst. Dieses Genre mag ich übrigens sehr.
Edgar Allen Poe und Johann Wolfgang von Goethe verbindet, dass sie „das Böse“ literarisch neu darstellen. Es passt daher gut, dass Goethes Faust (Teil 1) am 19. Januar 1829 in Braunschweig uraufgeführt wird. Tatsächlich gar keine so einfache Aufgabe, wie man hier nachlesen kann.
„Ach wenn in unsrer engen Zelle, Die Lampe freundlich wieder brennt,….“ sagt Faust in seinem Studierzimmer. Um Licht geht es auch am 19. Januar – im Jahr 1883, weil Thomas Edison an diesem Tag in Roselle/Jersey das erste elektrische Oberleitungsbeleuchtungssystem in Betrieb nimmt. Im Jahr 1915 – ebenfalls am 19. Januar – erhält der Franzose Georges Claude ein US-Patent auf die von ihm erfundene Neonröhre.
Aber auch gesellschaftlich wird es heller. Am 19. Januar 1920 wird die Nichtregierungsorganisation „ACLU“ gegründet, die „American Civil Liberties Union“ – sie hat ihren Sitz in New York und hat die Aufgabe, die Bürgerrechte zu verteidigen.
Und auch Transparenz ist wichtig. Dazu gehört heute auch die Übertragung von wichtigen politischen Reden und Pressekonferenzen im Fernsehen. Am 19. Januar 1955 wird zum ersten Mal die Pressekonferenz von Präsident Dwight D. Eisenhower gefilmt.
Damit wünsche ich Euch einen schönen Abend mit interessanten neuen Erkenntnissen.