Während ich diesen Beitrag schreibe, läuft im Hintergrund (hoffentlich erfolgreich) der Umzug meines Bluesky-Kontos zu Eurosky. Es fühlt sich gerade ein bißchen „komisch“ an, weil der Status seit einiger Zeit bei 40% und „Pending blobs“ steht….. noch gibt es keinen Grund an einem guten „Ausgang“ zu zweifeln. Mein Backup habe ich jedenfalls heruntergeladen, das hat geklappt und seit der Email mit dem Backup-Link ist auch keine weitere Email angekommen…. Wir werden sehen….. (oder auch nicht).
Aber gut, heute ist trotzdem der 11. Juli und auch für den heutigen Tag möchte ein Blogbeitrag geschrieben werden!
Vermutlich am 11. Juli 212 verleiht der römische Kaiser Caracalla in der sogenannten Constitutio Antoniniana allen freien Bürgern des römischen Reichs das römische Bürgerrecht. Warum er das macht, ist nicht so ganz klar. Aber: mit diesem Schritt beginnt eine Vereinheitlichung der rechtlichen Verhältnisse, ein „Aufstieg“ ist für alle – mit Ausnahme der Unterworfenen und Sklaven – möglich.
Um die unterschiedliche Behandlung von Menschen geht es auch in dem Buch „To Kill a Mockingbird“ (deutscher Titel: Wer die Nachtigall stört) von Harper Lee. Das Buch erscheint am 11. Juli 1960. Im Jahr 1961 gewinnt sie mit dem Roman den Pulitzer-Preis. Der Roman erzählt eine bedrückende Geschichte über Rassismus in den USA. Eine wichtige Geschichte, die erzählt (und gelesen) werden muß – gleichzeitig frage ich mich aber auch, wieviel sich seit dieser Zeit wirklich geändert hat…..
Vom 11. bis 14. Juli 1905 findet in Ontario in der Nähe der Niagara-Fälle eine sehr interessante Veranstaltung statt: 29 afroamerikanische Intellektuelle (alles Männer) – darunter der Historiker, Soziologe, Philosoph und Journalist W. E. B. Du Bois und der Journalist und Herausgeber des Boston Guardian William Monroe Trotter – treffen sich, um volle bürgerliche Freiheiten und ein Ende der Diskriminierung zu verlangen. Dazu beschließen sie eine Grundsatzerklärung, die „Niagara Movement Declaration of Principles“. Sie enthält ein Programm, um rassische Ungleichheit in den USA anzuprangern und zu überwinden. Aus der Niagara-Bewegung entsteht ein paar Jahre später übrigens die „National Association for the Advancement of Colored People“ (NAACP).
Damit wünsche ich Euch einen Abend mit dem Mut und der Zuversicht, Dinge zum Guten zu ändern.