13. September

Am 13. September 1819 kommt Clara Wieck in Leipzig zur Welt. Schon in ihrer Jugend gibt sie Klavierkonzerte und sie komponiert. Dann begegnet sie dem – zu dem Zeitpunkt noch unbekannten – Komponisten Robert Schumann. Sie heiratet ihn und bekommt mehrere Kinder. Klavier spielen darf sie aber nur dann, wenn es ihn nicht stört. Als sie 36 Jahre alt ist, stirbt er und sie nimmt – zur Versorgung der Kinder – ihre Konzerttätigkeit wieder auf. Nur zum Komponieren kommt sie selten. Dementsprechend sind heute auch nur wenige Kompositionen von ihr bekannt. Ein paar dieser Stücke kann man hier finden und anhören.

Am 13. September 1830 kommt Marie von Ebner-Eschenbach in Mähren zur Welt. Sie wird eine bedeutende Schriftstellerin. Interessanterweise macht sie auch – für eine Frau zur damaligen Zeit völlig unüblich – eineAusbildung als Uhrmacherin, zusätzlich sammelt sie Uhren. Dies passt gut zu ihrer Novelle „Lotti, die Uhrmacherin“ – übrigens wohl die erste deutschsprachige Novelle über eine Handwerkerin. Besonderes bekannt wird sie mit „Krambambuli“.

Am 13. September 1951 wird in Düsseldorf das neue Schauspielhaus eingeweiht – der Intendant heißt Gustav Gründgens und eröffnet wird mit Schillers „Die Räuber“, wobei Gründgens eine der Hauptrollen selbst spielt.

Am 13. September 1993 unterzeichnen Israel und die PLO in Washington das Oslo-Abkommen, in dem es um eine Rahmenvereinbarung und Prinzipien zur vorübergehenden Selbstverwaltung geht. Ich kann mich an diese Zeit noch gut erinnern…..

Damit wünsche ich Euch einen Abend mit guten Plänen und faszinierenden Fähigkeiten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert