11. März

Heute geht es nach Frankreich – in ein Land, dessen Sprache ich sehr liebe.

Am 11. März 1649 wird der Friede von Rueil unterzeichnet – er beendet die ersten „Episoden“ der Fronde (so bezeichnet man die damaligen Aufstände und bürgerkriegsähnlichen Unruhen). Anne D’Autriche unterzeichnet für den jungen Ludwig XIV., auch Kardinal Mazarin unterzeichnet den Vertrag – obwohl er eigentlich keine Vertragspartei ist. Alexandre Dumas schreibt über diesen Teil der französischen Geschichte übrigens in einem der Musketierromane.

Am 11. März 1672 wird die Komödie „Die gelehrten Frauen“ („Les femmes savantes“) von Molière im Palais Royal in Paris uraufgeführt. Molière liebe ich seit meinem Auslandssemester in Frankreich sehr – zum Abschied hat mir damals jemand „L’Ecole des femmes“ (Die Schule der Frauen) geschenkt.

Am 11. März 1726 kommt Louise d’Épinay zur Welt. Sie wird eine Schriftstellerin und bekannte Salonnière. Zu ihrem Umfeld gehören unter anderem Jean-Jacques Rousseau und Denis Diderot. Für ihr Buch „Les conversations d’Emilie“ (Emilies Gespräche) erhält sie noch zu Lebzeiten den erstmalig verliehenen „Preis für Nützlichkeit“ der Academie Française, es handelt sich dabei um einen Gegenentwurf zu Rousseaus „Émile“. Das Buch von ihr habe ich mir jetzt gerade heruntergeladen.

Am 11. März 1818 kommt Marius Petipa in Marseille zur Welt. Er wird Ballettänzer und Choreograph, einen großen Teil seines Lebens verbringt er in Russland. Er gilt als der Vater des klassischen Balletts. Als ich vor einigen Jahren begonnen habe, Aufführungen des klassischen Ballets zu besuchen, ist mir sein Name in den Programmen und Einführungen begegnet.

Damit wünsche ich Euch einen klangvollen und bewegten Abend.

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