Am 14. Juli 1789 geht es los – der Sturm auf die Bastille in Paris und damit die französische Revolution. Die Bastille ist vor allem ein Symbol der Unterdrückung. Das, was da beginnt, verändert nicht nur Frankreich, sondern auf längere Sicht ganz Europa. Der 14. Juli 1790 – der erste Jahrestag – wird als Förderationsfest gefeiert, Einheit und Versöhnung sollen das Ziel der Feier sein. Erst im Jahr 1880 wird der 14. Juli zum nationalen Feiertag – und bleibt es bis heute.
Am 14. Juli 1077 wird die Kathedrale von Bayeux von Bischof Odon von Conteville eingeweiht. Sein Bruder William der Eroberer ist bei der Einweihung anwesend. Vermutlich hat Odo zur Einweihung den berühmten Teppich von Bayeux in England herstellen lassen, auf dem die Geschichte seines Bruders dargestellt ist.
Am 14. Juli 1933 gründet Emanuel Querido zusammen mit Fritz Landshoff in Amsterdam den Querido-Verlag, einen deutschsprachigen Exilverlag. Viele renommierte Autoren werden in diesem Verlag veröffentlicht, darunter Döblin, Feuchtwanger, Heinrich Mann, Thomas Mann und Klaus Mann.
Am 14. Juli 1862 kommt Gustav Klimt zur Welt. Er wird ein bekannter Maler des Wiener Jugendstils. Einige seiner Werke konnte ich vor ein paar Jahren in Wien bewundern.
Am 14. Juli 1868 kommt Gertrude Bell zur Welt. Sie wird eine britische Schriftstellerin, Archäologin, Historikerin und Forschungsreisende. Sie ist lernbegierig und nimmt nach der Schulzeit an Vorlesungen in Oxford teil, sie schließt das Studium mit der höchsten Auszeichnung ab, da sie eine Frau ist wird ihr jedoch kein akademischer Grad verliehen. Danach reist sie in den Nahen Osten und schreibt über die Länder und ihre Reisen. Sie wird eine echte Expertin zum Nahen Osten.
Damit wünsche ich Euch einen Abend mit fröhlichen Gedanken und bunten Bildern und Vorstellungen.