Eigentlich müßte ich mich in diesen Tagen vertieft mit dem Thema „KI und Urheberrecht“ beschäftigen. Eigentlich….. Aber es wäre auch schade, wenn ich jetzt nicht weitermache – wenigstens den Juli möchte ich schon noch vollenden…..
Am 24. Juli 1532 wird in Nürnberg der Nürnberger Anstand verlesen und gesiegelt. Die hessischen Gesandten unterzeichnen den „Waffenstillstand“ allerdings nicht.
Am 24. Juli 1783 kommt Simón Bolívar in Caracas zur Welt. Damals gehört Caracas noch zum Vizekönigreich Neu-Granada, dieses wiederum gehört zu Spanien. Seine Eltern sind beide spanischer Abstammung und wohlhabend, ihnen gehören mehrere Kakaoplantagen, auf denen auch Sklaven beschäftigt werden. Seine Eltern sterben allerdings früh und er lebt in der Obhut seines Onkels und seines Großvaters mütterlicherseits. Seine Lehrer – allen voran Simón Rodríguez – haben aufgrund dieser Konstellation einen relativ großen Einfluß auf ihn. Mit 16 Jahren wird er nach Europa geschickt, um seine Ausbildung fortzusetzen. In Spanien verbringt er 3 Jahre und heiratet sogar. Seine junge Frau stirbt jedoch schon bald. Bolívar entscheidet sich, zu reisen – er unternimmt unter anderem mehrere Reisen durch Europa, auch nach Frankreich. Dort kommt er mit den Ideen und Philosophen der Aufklärung in Berührung. Als er nach „Venezuela“ zurückkehrt, ist er fest entschlossen, diese Ideen auch dort umzusetzen. Bolívar engagiert sich im Unabhängigkeitskampf in Südamerika und wird gleichermaßen ein Befreier als auch ein Unterdrücker. Mehrere Länder sehen ihn – noch heute – als Nationalhelden und Befreier, Bolivien trägt sogar seinen Namen. Diese kurze Dokumentation finde ich zu diesem Thema sehr interessant. Insgesamt eine spannende und für Südamerika wichtige Persönlichkeit!
Am 24. Juli 1802 kommt Alexandre Dumas in Frankreich zur Welt. Er wird ein französischer Schriftsteller – besonders bekannt wird er mit den Romanen „Die drei Musketiere“ (ich habe tatsächlich alle drei Bände gelesen) und „Der Graf von Monte Christo“.
Am 24. Juli 1847 kommt Margarete Steiff in Giengen an der Brenz zur Welt. Als Kind erkrankt sie schwer und ist dadurch teilweise gelähmt. Als junge Frau setzt sie durch, dass sie eine Nähschule besuchen kann und wird eine gute Schneiderin. Ihr Vater richtet ihr im Elternhaus eine Schneiderei ein. Schon bald kann sie eine Nähmaschine kaufen. In einer Modezeitschrift entdeckt sie das Schnittmuster für einen Elefanten. Sie fertigt mit ihren Näherinnen Nadelkissen in der Form von Elefanten für einen Markt in der Nähe – ein großer Erfolg. Sie entwirft und produziert weitere Tiere, 1895 verkauft sogar Harrods ihre Stofftiere.
Am 24. Juli 1897 kommt Amelia Earhart in Atchinson, Kansas zur Welt. Sie wird eine Flugpionierin. 1932 überquert sie als erste Frau den Atlantik im Alleinflug, als zweiter Mensch überhaupt. Außerdem ist sie Vorsitzende der amerikanischen Pilotinnenvereinigung Ninety-Nines.
Am 24. Juli 1900 kommt Zelda Sayre (später Sayre Fitzgerald) in Montgomery, Alabama zur Welt. Sie wird eine Autorin, Malerin und Tänzerin und auch die Ehefrau von F. Scott Fitzgerald (ich muß gestehen, dass ich erst über diese Verbindung auf sie gestoßen bin – das allerdings schon vor vielen Jahren). Im Jahr 1932 veröffentlicht sie den Roman „Save me the waltz“.
Damit wünsche ich Euch einen Abend mit dem Mut und der Zuversicht, für Euch wichtige Dinge im Leben anzugehen.