Heute geht es in mehrere Großstädte. Beginnen wir in New York. Hier kommt am 16. Januar 1933 Susan Sontag zur Welt. Sie liest viel, ist neugierig. Als Jugendliche entdeckt sie den Roman „Der Zauberberg“ von Thomas Mann und ist von diesem Buch begeistert. Als sie 1949 Thomas Mann und seine Frau Katia persönlich trifft, ist sie allerdings enttäuscht. Viele Jahre später schreibt sie über diese Begegnung. Ihr ganzes Leben lang bleibt sie neugierig. „Everything matters“ ist der Satz, der sie seit ihrer Jugend begleitet. Und genauso vielfältig sind ihre Interessen und Themen. Dieser ausführliche Bericht gefällt mir sehr gut.
Am 16. Januar 1964 wird das Musical „Hello Dolly“ in New York uraufgeführt. Zunächst will niemand den Titelsong singen – Louis Armstrong macht daraus seinen größten Hit.
Weiter geht es nach Madrid. Am 16. Januar 1605 erscheint „Don Quijote de la Mancha“ (wobei der Titel eigentlich “ El ingenioso hidalgo don Quijote de la Mancha“ lautet). Das Buch soll – neben der Bibel – das meistübersetzte und einflußreichste Buch der Weltliteratur sein. Ob das wohl stimmt? Lesenswert ist es auf jeden Fall und seinen Autor und seine Figuren hat es unsterblich gemacht!
In Monrovia, der Hauptstadt von Liberia, wird Ellen Johnson Sirleaf am 16. Januar 2005 als erste weibliche Präsidentin vereinigt und zwar nicht nur von Monrovia, sondern von ganz Afrika. Im Jahr 2011 erhält sie für ihre Arbeit den Friedensnobelpreis.
Vom Süden in den hohen Norden, zu Carl Christian Rafn, der am 16. Januar 1785 in Dänemark geboren wird. Er ist der Wiederentdecker der nordischen Sagas, seine Forschungsergebnisse veröffentlicht er in einem Buch. Einen sehr spannenden Beitrag zu ihm und seiner Arbeit kann man hier hören. Und ganz klar, die Geschichten, die in den Sagas erzählt werden, sind sehr lesenswert.
Damit wünsche ich Euch einen Abend voller Neugier und guten Entdeckungen.