Wie sehr meine abendlichen Beiträge nur eine kleine Auswahl sind merke ich immer dann, wenn ich – genau am Tag „danach“ – etwas sehe oder lese, das gut in den Beitrag des vergangenen Tages gepaßt hätte….. Es ist schön, diese Auswahl zu haben und gleichzeitig manchmal ärgerlich zu sehen, was alles noch gut gepaßt hätte. Aber so ist es halt. Auf ein Neues.
Am 12. Februar 1809 wird Charles Darwin in Shrewsbury geboren. Ab 1831 reist er mit der Beagle fast fünf Jahre um die Welt, es ist die zweite Reise der Beagle. Ziel der Reise ist die Vermessung der südlichen Küsten Südamerikas, gleichzeitig soll auch ein Naturforscher an der Reise teilnehmen. Dabei fällt die Wahl auf den jungen Charles Darwin, der gerade seinen Bachelor of Arts abgeschlossen hat. Unterwegs führt Charles Darwin ein tägliches Logbuch – mit zoologisches aber vor allem auch geologischen Notizen. Noch unterwegs schreibt er auf der Basis seiner Notizen wissenschaftliche Aufsätze. Sein Reisetagebuch kann man hier online lesen (in englischer Sprache). Nach seiner Rückkehr entwirft er im Jahr 1838 eine Theorie der Anpassung an den Lebensraum durch Variation und Selektion. 20 Jahre sammelt er Beweise für diese Theorie, die er 1858 in seinem Werk „On the Origin of Species“ (Über die Entstehung der Arten) veröffentlicht. Damit legt er die Grundlage für die moderne Evolutionsbiologie.
Am gleichen Tag wie Charles Darwin kommt auch Abraham Lincoln in einer einfachen Blockhütte im US-Bundesstaat Kentucky zur Welt. Er liebt es zu lesen und ist ein Autodidakt – jedenfalls soweit er neben der harten Feldarbeit dazu kommt. Nach einem Umzug der Familie nimmt er eine Stelle als Kaufmannsgehilfe an. 1828 und 1831 fährt er als Flößer den Ohio River und den Mississippi flußabwärts – bis nach New Orleans – so lernt er auch einige amerikanische Städte kennen. Im Jahr 1832 beginnt sein beruflicher und politischer Aufstieg, der ihn bis in das Präsidentenamt führt. Wesentlich ist dabei seine schon früh geäußerte Ablehnung der Sklaverei. Er ist kein radikaler Gegner der Sklaverei, aber er wird derjenige sein, der das Verbot der Sklaverei in einem 13. Zusatzartikel (13th Amendment) umsetzt.
Am 12. Februar 1909 wird die „NAACP“ gegründet – die „National Association for the Advancement of Colored People„. Dabei handelt es sich um die älteste und einflußreichste Organisation der Schwarzen Bürgerrechtsbewegung.
An einem derart symbolhaften Tag findet im Jahr 1924 die Uraufführung von George Gershwins „Rhapsody in Blue“ statt. Es ist eine völlig andere Stilrichtung und wunderschöne Musik! Die Uraufführung ist ein grandioser Triumpf. Hier kann man dieses wunderbare Musikstück hören.
Damit wünsche ich Euch einen Abend der Grenzen überwindet und Euch neue Erkenntnisse bringt.