28. Februar

Der zweite Monat ist geschafft. Mal sehen, wie weit ich komme…… Aber erst einmal kommt der heutige Beitrag.

Am 28. Februar 1533 kommt Michel de Montaigne zur Welt. Ich entdecke seine Essays während meines Auslandssemesters in Clermont-Ferrand. Die Bücher stehen noch heute in der französischen Sprachfassung in meinem Bücherregal. Wirklich nahe komme ich Montaigne aber mit dem Buch von Sarah Bakewell „Wie soll ich leben? Oder Das Leben Montaignes in einer Frage und zwanzig Antworten.“ Ich lese das Buch im Zug und selten habe ich so oft Gespräche mit Unbekannten über ein Buch geführt, wie bei diesem Buch. Es ist wirklich ein wunderbares Buch. Irgendwie ist Montagine der erste Blogger – nur halt noch ohne Blog. Diesen Gedanken findet man auch in einigen lesenswerten Blogbeiträgen, hier zum Beispiel, hier und hier. Und ja – vielleicht sollte ich auch mal wieder in den Büchern blättern……

Montaigne ist in seinem Leben auch relativ viel gereist – so zum Beispiel nach Italien, in die Schweiz und nach Deutschland. Während dieser Reise hat er Tagebuch geführt und dabei auch etwas über „Ausweise“ aufgeschrieben. Das Thema „Ausweise“ wird Bertolt Brecht in den 1940er Jahren in seinen „Flüchtlingsgesprächen“ aufgreifen. Am 28. Februar 1933 fliehen Helene Weigel und er jedenfalls nach Prag.

Ausweise sind auch im heutigen Europa ein Thema. Manches ist über die Jahrzehnte leichter geworden, anderes in den letzten Jahren schwieriger. Am 28. Februar 1986 unterzeichnen zwölf Mitgliedsstaaten die „Einheitliche Europäische Akte“ – damit soll der Binnenmarkt (mit dem freien Verkehr von Personen) bis zum 31.12.1992 verwirklicht werden.

Damit wünsche ich Euch einen Abend mit guten Fragen und Antworten.

 

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