Der 10. Februar hat viel mit dem Thema „Theater“ zu tun.
In London findet am 10. Februar 1605 im Whitehall-Palast die erste bekannte Aufführung von Shakespeares Komödie „Der Kaufmann von Venedig“ statt. James I. ist bei der Aufführung anwesend.
In Paris findet am 10. Februar 1673 die Uraufführung von „Der eingebildete Kranke“ statt. Die Titelrolle spielt Molière, der Dichter. Allerdings kann er sie nicht lange spielen…….
Was für ein Spektakel! Am 10. Februar 1823 findet in Köln der erste Rosenmontagszug statt.
Am 10. Februar 1881 findet die Uraufführung von „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach in Paris statt. Die „Barcarole“ daraus ist ein wunderschönes Musikstück.
Auch Boris Pasternak, der am 10. Februar 1890 geboren wird, hat „irgendwie“ mit dem Theater zu tun. Er übersetzt nämlich unter anderem Theaterstücke von Goethe und Shakespeare in die russische Sprache. Wirklich bekannt wird er für seinen Roman „Doktor Schiwago“. Weniger bekannt ist, dass er selbst auch Theaterstücke geschrieben hat. Für seinen Roman „Doktor Schiwago“ soll er den Nobelpreis für Literatur erhalten, den er allerdings nicht entgegen nehmen kann, er muß ihn sogar ablehnen. Viele Jahre später nimmt sein Sohn stellvertretend für ihn den Nobelpreis an.
Am 10. Februar 1898 kommt Bertolt Brecht in Augsburg zur Welt. Er wird mit seinen Stücken das Theater – nicht nur in Deutschland – maßgeblich beeinflussen. Ein gutes Beispiel dafür ist seine „Dreigroschenoper“, die ich in Berlin im Theater am Schiffbauerdamm vor einigen Jahren auch gesehen habe. In diesem Theater spielt seit 1954 das von Helene Weigel und Bertolt Brecht gegründete Berliner Ensemble. Hier kann man die Musik aus der Dreigroschenoper hören.
Am 10. Februar 1949 wird Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“ am Broadway uraufgeführt. Viele Jahrzehnte später ist dieses Stück eine Lektüre in meinem Englischleistungskurs.
Damit wünsche ich Euch einen spannenden und positiv ereignisreichen Abend.