23.12.2011

Heute schreibe ich den vorletzten Beitrag in diesem Adventskalender. Natürlich werde ich das Blog weiterführen – aber der Adventskalender endet (naturgemäß) mit dem 24.12.2011. Ich bin froh und ehrlich gesagt auch ein bißchen stolz, daß ich es tatsächlich bis jetzt geschafft habe, jeden Tag einen Beitrag zu schreiben. An manchen Tagen war es zeitlich eng, an manchen Tagen wußte ich lange nicht, welches Thema ich aufgreifen könnte – aber „irgendwie“ habe ich dann immer etwas gefunden, das ich mit Ihnen teilen wollte.

Heute habe ich den Weihnachtsbaum geschmückt und noch ein paar Einkäufe für das Weihnachtsmenü erledigt. Ich freue mich auf die freien Tage, die vor mir liegen und bin froh, daß ich die meisten Dinge, die ich in dieser Woche schaffen wollte, doch noch geschafft habe. Natürlich nicht alle und da kommen wir zu meinem Thema für den heutigen Tag. Wir sind alle nicht perfekt und oft schaffen wir nicht das, was wir uns vorgenommen haben. Das mag an vielen unterschiedlichen Dingen liegen – zu viel vorgenommen, schlechtes Zeit- oder Projektmanagement, zu hohe Erwartungen (an sich selbst oder von anderen), ungeplante Störungen – es gibt viele Gründe, warum wir nicht immer „100%“ erreichen. Aber ist das schlimm? Reicht es nicht auch, wenn wir die wirklich wichtigen Dinge erreicht bzw. erledigt haben?

Was wirklich wichtig ist – sowohl beruflich als auch privat – kann jeder Mensch nur für sich bestimmen. Dadurch enttäuschen wir natürlich auch oft Erwartungen anderer Menschen. Auch damit müssen wir umgehen. Aber zumindest für mich kann ich sagen: ich werde sicherlich nie alle Erwartungen anderer Menschen erfüllen können. Es wird immer den Wettstreit zwischen „mal eben noch machen“ und „jetzt ausruhen“ geben. Mal gebe ich der einen Stimme nach, mal der anderen. Für die nächsten Tage werde ich definitiv der Stimme des Ausruhens und der Besinnung folgen. Und ich werde versuchen, meine Erwartungen an andere Menschen zu hinterfragen und auch hier nicht ständig 100% oder gar mehr abzufordern. Ob es mir gelingen wird, werde ich vielleicht erst in ein paar Tagen wissen. Ihnen wünsche ich, daß Sie für die Weihnachtstage Ihrer Stimme folgen können und das Gemeinsame mit anderen Menschen über etwaige Erwartungen stellen!

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