M wie Mitternacht

Es gibt sie, die magischen Momente! In der Advents- und Weihnachtszeit hat die „Mitternacht“ etwas Faszinierendes für mich. Wenn ich das Licht ausmache und nach draußen schaue, sehe ich in Gärten und Häusern ganz viele Lichter leuchten – je später, desto schöner. Und so genieße ich gerade um Mitternacht gerne diesen Blick nach draußen. Wobei die Lichter heute eher stören, denn heute könnte ich – bei wolkenlosem Himmel – vielleicht sogar ein paar Sternschnuppen sehen. Ob es mir wohl gelingt, den Blick auf eine Sternschnuppe zu erhaschen? Gegen Mitternacht werde ich es sicherlich probieren!

Auch Ebenezer Scrooge – der hartherzige Geizhals aus der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens zählt zwölf Glockenschläge, als er – vor dem Besuch des ersten Geistes – aufwacht. Noch eine Stunde muß er bis zum Besuch des ersten Geistes warten – ich kann mir gut vorstellen, wie lang ihm diese Zeit vorkam. Aber sein Warten ist erfolgreich und der Besuch der Geister macht einen neuen fröhlichen Menschen aus ihm. Zwei seiner Reisen können wir auch tun: wir können die vergangenen Weihnachten in unserer Erinnerung aufleben lassen und wir können das diesjährige Weihnachtsfest fröhlich und mit guten Wünschen für die Menschen um uns herum feiern. Nur die Reise in die Zukunft hat uns Scrooge voraus. Und wahrscheinlich ist das auch gut so!

Und während ich gleich nach einer Sternschnuppe Ausschau halten werde, wünsche ich Euch/Ihnen magische Momente – nicht nur um Mitternacht!

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