24. Dezember – die vierundzwanzig

Ich habe die vierundzwanzig erreicht! Nur noch dieser eine Beitrag und das Adventskalenderprojekt ist für dieses Jahr abgeschlossen. Es war eine spannende Zeit. Manche Zahl hat mich mehr Zeit „gekostet“ als ich vorher gedacht habe, aber das Nachdenken und Suchen hat mir sehr viel Spaß gemacht. Nun also die letzte Runde:

Weihnachten ist ja irgendwie das Fest des Überflusses und da paßt die Überschrift „Zum erstenmal schlage ich über die Stränge“ des vierundzwanzigsten Kapitels des Romans „David Copperfield“ von Charles Dickens trefflich. David, die Hauptperson des Romans, hat zum erstenmal eine eigene Wohnung bezogen und plant nun ein üppiges Einstandsessen für seine Freunde. Zugegeben, die bestellten Speisen sind nicht so ganz meine Lieblingsspeisen, aber der Gedanke eines Festessens paßt trotzdem sehr gut für den heutigen Tag.

Das mit dem Geschmack ist ja so eine Sache. Was der eine als Festessen empfindet, mundet dem anderen gar nicht. So ergeht es auch dem Hahn in der Fabel vierundzwanzig „Der Hahn und die Perle“ von Iwan Krylow. Der Hahn findet in einer Pfütze eine Perle und hätte doch lieber ein Gerstenkorn.

Aber können wir Perlen und Gerstenkörner eigentlich immer so klar unterscheiden? Dieses Jahr hat manche meiner Grundannahmen über Deutschland und Europa schon arg in Frage gestellt. Die Zukunft wird zeigen, ob sich alles zum Guten wendet. Dazu paßt das vierundzwanzigste Kapitel der „Tudors“ von Peter Ackroyd gut – dieses Kapitel trägt nämlich den Titel „An age of anxiety“. Während wir zu Weihnachten die Geschichte von Marias Niederkunft hören, ist Mary Tudor nicht einmal schwanger und genau das ist ihr Problem, der sehnsüchtig erwartete Thronfolger will sich einfach nicht einstellen. Marys persönliches Schicksal hat natürlich auch Konsequenzen für England. Es waren unruhige Zeiten!

Es ist aber gut zu wissen, daß viel mehr möglich ist, als wir uns manchmal vorstellen können. Die Geschichte „The Legend of Huberta“ ist eine solche Geschichte. Im vierundzwangzigsten Kapitel hat sich Huberta, das Nilpferd von St. Lucia bis in die Nähe von Durban bewegt – ein Nilpferd, das die Welt erkundet, dabei viele Freundschaften schließt und sogar die Musik für sich entdeckt! Das Schöne: dieser Geschichte liegt eine wahre Begebenheit zugrunde! Ein schöner Abschluß für diesen Beitrag!

Ich wünsche Ihnen/Euch nun eine genußvolle und zauberhafte Weihnachtszeit, mit vielen wunderbaren Begegnungen und Erlebnissen!

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