152

Die 152.
Ein neuer Monat.
Und eine „sperrige“ Zahl, die aber irgendwie mit Freiheit und Hoffnung zu tun hat.

Den Traum vom Fliegen verbinden viele Menschen immer noch mit Freiheit. Auch wenn mich das Fliegen persönlich nicht so sehr reizt, so kann ich das doch nachvollziehen. Daher finde ich auch den Beitrag einer Pilotin, die mit über 60 ihre ersten Flüge auf einer Cessna 152 (ja, hier steckt die Zahl!) gemacht, eine Lizenz erhalten hat und bis zu ihrem 85. Lebensjahr geflogen ist, spannend. Ich spüre die Begeisterung und freue mich, dass sie ihre Leidenschaft ausleben konnte.

Was, wenn man nicht so leben darf, wie man leben möchte. Wenn das Leben sogar bedroht ist? Wir haben in den letzten Jahren durchaus gelegentlich über „Black Lives Matter“ gehört und gelesen (und ich finde dieses Thema wichtig). Aber schon 1951 gab es eine Kampagne mit dieser Bezeichnung, die 152 Vorfälle nachwies, die im Rahmen einer Petition an die Vereinten Nationen als Genozid bezeichnet wurden. Auch das Thema Genozid ist heute (nicht zuletzt durch den Krieg in der Ukraine) ein hochaktuelles Thema. Hat diese Petition etwas verändert? Also zum Guten verändert? Das ist eine spannende Frage. Unmittelbar waren die Folgen für William Patterson, der die Petition in Paris persönlich übergab, wohl negativ, insgesamt hat er im Laufe seines Lebens wohl viel bewirkt. Und vielleicht hat er den Menschen durch seine Haltung auch Hoffnung gegeben.

Hoffnung – darum geht es auch in dieser (im Vergleich zu den obigen Zeilen) fast banalen Geschichte. Was macht man, wenn jemand einem den Zugang zu einem Grundstück verweigert, auf dem die eigenen Pferde stehen (oder stehen sollen)? Die Autorin hat in 22 Episoden unter dem Titel 152 Tage Hoffnung (152 days of hope) festgehalten, wie sie mit dieser besonderen Herausforderung (sie nennt das „Challenge“) umgegangen ist. Was also, wenn man ein Problem oder eine persönliche Herausforderung in eine Hoffnungschallenge „verpackt“? Für mich persönlich ist das kein Weg, aber den Gedanken an sich finde ich interessant!

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen hoffnungsvollen Abend.

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