184

Die 184.

Das Jahr in dem in China der Aufstand der gelben Turbane begann. Es war damals eine unruhige Zeit (in einem Artikel taucht interessanterweise das Wort „Zeitenwende“ auf) – es gab eine Hungersnot, Überschwemmungen und einen glücklosen und dekadenten Kaiser. Das führte zu einem Aufstand. Die Aufständischen trugen gelbe Tücher um ihren Kopf – deshalb die Bezeichnung als „gelbe Turbane“. Mehr dazu hier und hier (II). Und ja, die Themen (Gefahr einer) Hungersnot und Überschwemmungen kommen mir doch sehr zeitlos vor…..

Die Vorstellung in einem Krematorium aufzuwachen, nicht zu wissen, wer man ist und warum man dort ist und sich gerade noch vor der Einäscherung retten zu können, ist schon irgendwie alptraumhaft. Wenn man dann noch eine Narbe und die Nummer 184 auf dem Schädel hat, dann ist das der Stoff für ein altraumhaftes Buch. Nichts für mich, aber toll, dass es einen so prägnanten Buchtitel für die 184 gibt.

Zum Abschluß etwas Schönen, nämlich wieder einmal Bach – Erwünschtes Freudenlich (BWV 184). Schließlich soll es ja keine Alpträume geben!

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen schönen Abend mit guten Träumen.

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