257

Die 257.
Eine Fermatsche Primzahl. Nicht, dass ich mit dieser Information wirklich etwas anfangen könnte, aber es ist schon interessant, dass so manche Zahl auch mathematisch irgendwie besonders ist. Dazu paßt wiederum das 257-Eck, eine geometrische Figur. Mehr schreibe ich dazu besser nicht….

Im Jahr 257 vor Christus war am 3. April im südlichen Gallien und in der Toskana eine Sonnenfinsternis (der Aspekt der Finsternis paßt gut zu dem mathematischen Thema……).

Zum Jahr 257 fällt mir dagegen das Wort „kopflos“ ein. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Stephan I. war von 254 bis August 257 Bischof von Roman (also Papst). Er soll übrigens den Verlobungsring erfunden haben. Während seiner Amtszeit war er am Ketzertaufstreit beteiligt, seine Meinung war damals nicht besonders populär. Am 2. August 257 starb er. Der Legende nach wurde er beim Beten in der Katakombe der heiligen Lucia enthauptet. Jedenfalls wurde sein Körper in der Calixtus-Katakombe beigesetzt, die Reliquie seines Kopfes wird im Dom in Speyer verehrt.

Schienenlos ist – wenn ich es richtig verstanden habe – der größere Teil der ehemaligen norddeutschen Gebirgsbahn KBS 257, die zwischen Göttingen, Dransfeld und Hannoverisch Münden verkehrte. Weitere Informationen zu dieser Strecke und zu ihrem Niedergang findet man hier. Schon schade, wie viele interessante Bahnstrecken nach und nach verschwunden sind.

Ob es dafür gute Gründe gab? 257 Gründe zu leben ist jedenfalls der Titel einer russischen Fernsehserie aus dem Jahr 2020. Ja, ich weiß – Russland. Ich finde den Gedanken hinter der Serie trotzdem interessant und möchte diesen Fund daher nicht einfach unter den Tisch fallen lassen.

Aus dem Jahr 1912 stammt der Kurzfilm Room 257. Ein Dieb will in Zimmer 257 etwas stehlen. Dummerweise überrascht ihn der der Gast von Zimmer 257 dabei und wird von dem Dieb erschossen. Und nun? Es klingt spannend – ein Film, den ich tatsächlich gerne sehen würde!

Vielleicht mit einem guten Glas Wein in der Hand? Es gibt einen Wein der auf 257 Höhenmetern gekeltert wird und deshalb 257 n.n. heißt. Ob die Höhe sich (positiv) auf den Geschmack auswirkt? Es wäre bestimmt einen Versuch wert!

Und ganz zum Schluß kann man mit 257 Stufen auf der Ile de Ré hoch hinaus – nämlich auf den sogenannten Walleuchtturm (Phare des baleines). Bestimmt eine tolle Aussicht!

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen genuß- und aussichtsreichen Abend.

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