16. Mai

Am 16. Mai 1960 erstrahlt zum ersten Mal ein Laser – in Malibu. Der Ingenieur und Physiker Theodor H. Maiman hat ihn entwickelt, auf der Basis der Forschung von Albert Einstein. Faszinierenderweise weiß damals noch niemand so richtig, was man damit anfangen soll. Maiman selbst spricht sogar von „einer Lösung, die ihr Problem sucht“. Aber dann erprobt ein Augenarzt den Laser in der optischen Chirurgie und schnell entwickeln sich viele Anwendungsideen.

Den 16. Mai hat die Unesco zum Internationalen Tag des Lichts erklärt. Die Begründung ist einfach: damit wird der erste Einsatz des Lasers am 16. Mai 1960 gefeiert.

Um Licht geht es interessanterweise auch in zwei Büchern, die am 16. Mai 1810 erstmalig von der Cotta’schen Verlagsbuchhandlung veröffentlich werden (die später zum Alfred Kröner Verlag gehört, den ich gestern erwähnt habe…..). An diesem Tag erscheinen nämlich die Bände der Farbenlehre von Johann Wolfang von Goethe. Von Newton, der sich schon seit einiger Zeit mit diesem Thema beschäftigt, hält Goethe nichts. Goethes Ergebnisse werden von seinen Zeitgenossen allerdings auch eher mit Spott aufgenommen. Zu Unrecht, wie sich in diesem Beitrag nachlesen läßt.

Am 16. Mai 1917 kommt Juan Rulfo in Mexico zur Welt. Er wird ein Schriftsteller und Drehbuchautor. Seine Kurzgeschichtensammlung „Der Llano in Flammen“ bringt ihm ein Stipendium der Rockefeller-Stiftung ein, der Titel passt thematisch wiederum gut zu den anderen Beiträgen des heutigen Tages.

Damit wünsche ich Euch einen Abend mit warmem Licht.

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