7. Juni

Am 7. Juni 1933 wird das Ballett „Die sieben Todsünden“ (das eigentlich gar kein echtens Ballett ist) mit dem Text von Bertold Brecht und der Musik von Kurt Weill in Paris uraufgeführt. Brecht und Weill sind zu diesem Zeitpunkt schon aus Deutschland geflohen, ihre Werke sind seit Mai 1933 verboten. Insofern ist die Auftragsarbeit eine gute Gelegenheit für beide, Geld zu verdienen. Interessant ist übrigens auch der Auftraggeber, der Mäzen Edward James.

Am 7. Juni 1494 schließen Spanien und Portugal den Vertrag von Tordesillas – der auch in Tordesillas unterzeichnet wird. Dabei geht es um eine Aufteilung der Schifffahrts- und Eroberungsgrenzen zwischen Spanien und Portugal. Die beiden Königreiche möchten Konflikte im neu entdeckten Amerika und im Atlantik vermeiden. Eigentlich kein schlechter Gedanke, auch wenn diese Art der Aufteilung dann doch etwas „seltsam“ anmutet……

Am 7. Juni 1628 billigt König Charles I. die sogenannte „Petition of Right„, sie erhält dadurch den Status eines Gesetzes und schränkt die Rechte des Königs gegenüber dem Parlament ein.

Am 7. Juni 1951 tritt das Montan-Mitbestimmungsgesetz in Kraft. Es ist ein Meilenstein in der Geschichte der Mitbestimmung. Der Weg zu diesem Gesetz ist nicht einfach, Streit und Streik stehen im Raum.

Ab dem 7. Juni 1979 finden die ersten Direktwahlen zum Europäischen Parlemtn statt. Auch dies ist ein Meilenstein.

Damit wünsche ich Euch einen Abend, an dem gute Dinge beginnen.

 

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