18.12.2012

Heute Abend habe ich ein sehr interessantes und ausführliches Gespräch geführt – am Ende des Gesprächs habe ich auch kurz von meinem „Adventskalenderprojekt“ in diesem Blog und daß ich den Beitrag für heute noch schreiben „muß“ (schreiben möchte ist in diesem Zusammenhang eigentlich die treffendere Formulierung). Und das Thema für heute? Konnte ich in dem Moment noch nicht nennen! Sowohl letztes Jahr als auch dieses Jahr ging es mir so, daß das Thema einfach „da“ war, wenn ich mich (endlich) an den Computer gesetzt habe. So auch heute  – wobei ich schon auf der Rückfahrt eine Idee hatte. Unterwegs habe ich mir nämlich die Frage gestellt, ob die Advents- und Weihnachtszeit eine gute Zeit für Gespräche – ja vor allem eine Zeit für gute Gespräche ist.
Was aber macht ein gutes Gespräch aus? Theodore Zeldin vergleicht das Gespräch mit einem Spiel, in dem wir ständig erraten müssen, warum andere sagen, was sie sagen. Das Gespräch also ein Spiel? Gar ein Rätselspiel? In diesen Zusammenhang paßt sehr gut die Geschichte, wie die Fabeln angeblich entstanden sein sollen.
Aber zurück zum „Gespräch“: Was macht für Sie/Euch ein gutes Gespräch aus?
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen/Euch, daß diese Zeit eine Zeit der guten Gespräche ist!

Ein Gedanke zu „18.12.2012“

  1. Die ruhigste Zeit ist bei mir zwischen den Jahren und ich stelle fest, dass es da gehäuft zu Treffen kommt, die gute Gespräche ermöglichen. Viele sind noch im Urlaub, Weihnachten ist „geschafft“ und man kommt etwas zur Ruhe. Manche Menschen werden ja zum Ende des Jahres auch etwas nachdenklicher, weil sie auf das vergangene Jahr zurückblicken und ebenso eine Prognose für das kommende Jahr wagen. Eine Zeit prädestiniert für gute Gespräche 😉 Ich habe aber tatsächlich schon sehr viele gute Gespräche auf lärmenden Partys geführt. Vielleicht gerade auf Partys. Ruhe ist also kein Kriterium für mich.

    Was ein gutes Gespräch ausmacht? Themen, die über das Alltägliche und Oberflächliche hinausgehen und die Gesprächspartner zumindest versuchen, offen zu sein und auch erzähen, was sonst meist unter Verschluss bleibt. Ich meine hier keine Geheimnisse, sondern eher Dinge, über die man eher selten spricht, weil sie einem zu peinlich, schwierig oder zu abgefahren erscheinen. Letzte Kategorie ist mir am Liebsten. Ach ja, und dezent humorvoll kann es dabei auch sein, auch bei schwierigen Themen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.