49

Die 49.

Eine Broschüre, die Geschichte irgendwie rückwärts erzählt. Beginnend mit der Zeit von 1990 bis 2008. Danach einen Schritt zurück in die Zeit von 1945 bis 1990, weiter zurück in die Zeit ab 1933 und über weitere Kapitel hinweg fast zum Ende der Broschüre hin zu der Zeit ab 1700. Eine interessante Idee, die Geschichte eines Gebäudes „so“ zu erzählen. Eben nicht mit dem zeitlichen Anfang, sondern mit dem anzufangen, was aus dem Gebäude geworden ist (es erinnerte mich an die andere Seitenzählung in den Jakobsbüchern). Erzählt wird die Geschichte des Gebäudes Wilhelmstraße 49 in Berlin, das heute ein Ministerium ist. Ich bin während meiner zahlreichen Berlinbesuche schon oft daran vorbeigelaufen.

Ob das Haus an der Wilhelmstraße 49 für die Menschen, die dort gearbeitet oder auch gewohnt haben, ein glücklicher Ort war? Denn die 49 ist ja auch mit dem Glück verbunden – als 6 aus 49 mit der Chance auf einen Lottogewinn. Viele machen mit, wenige gewinnen. Aber es könnte ja doch sein, oder?

Was für alle, für die es wichtig ist, stimmt: 49 Tage nach Ostersonntag kommt Pfingsten. Für viele einfach nur ein schöner frühlingshafter oder frühsommerlicher Feiertag, für andere durchaus auch ein Tag mit religiöser Bedeutung. Ich erinnere mich jedenfalls daran, dass wir in meiner Kindheit an Pfingsten (wenn das Wetter gut war) einen Pfingstausflug gemacht haben.

Zu schönen Erinnerungen passen schöne Klänge. Daher möchte ich diesen Beitrag mit der Sonate Nr. 19 von Beethoven (Op. 49) abschließen.

Ich wünsche Euch und Ihnen einen schönen, erinnerungswürdigen und klangvollen Abend.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.