139

Die 139.

U 139 steht für die häßliche Zeit (und ja, das ist definitiv eine Untertreibung) der deutschen Geschichte. Es ist ein U-Boot, das 1940 vom Stapel lief und im Mai 1945 von der eigenen Besatzung in Wilhelmshaven versenkt wurde. Das U-Boot war wohl vor allem ein Schul- und Ausbildungsboot. Trotzdem gehörte es „dazu“.
Zu U 139 gibt es auch einen Roman (oder ist es ein Thriller?) – Auf Feindfahrt mit U 139. Kein Genre, das mich wirklich anzieht – aber es paßt zur Zahl 139.

Ein Gedichtband mit dem Titel Patient 139, I’m not okay? Es sind anscheinend Gedichte, die auch mit Themen wie „mental health“ oder Selbsttötung zusammenhängen. Es ist definitiv gut, dass es solche Texte und Gedichte gibt. Beim kurzen Blättern fühlte ich mich jedoch nicht wirklich „hineingezogen“. Zu kurz hineingeschaut oder gedanklich zu weit weg?

Wahr oder nicht wahr? Es klingt spannend, gleichzeitig aber unglaublich. Gab es im April 1945 wirklich einen Plan, 139 besonders ausgewählte VIP-Gefangene als „menschliche Schutzschilde“ zu nutzen? Die Beschreibung zum Buch Hitler’s Last Plot: The 139 VIP Hostages Selected for Death in the Final Days of World War II klingt danach. Und ja, das ist ein Buch das mich – vor allem aufgrund der geschichtlichen Aspekte – sehr interessiert. Mal sehen, ob ich es irgendwann lesen werde (der „Stapel“ der ungelesenen Bücher ist schon jetzt ziemlich hoch…..).

Etwas Positives zum Abschluß, denn unter der Bezeichnung Opus 139 verstecken sich 100 leichte Übungsstücke für Klavier von Carl Czerny. Nicht alle immer klanglich besonders „schön“, aber eben sinnvoll für die Vertiefung der „Kenntnisse“ (ich habe auch ein Heft von Czerny, ich weiß allerdings nicht mehr welches……).

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen Abend mit guten und gut klingenden Übungen zur Vertiefung von schönen Fähigkeiten.

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