140

Die 140.

Es waren einmal….. 140 Zeichen – so könnte eine Geschichte über Twitter lauten. Als ich „angefangen“ habe, waren es tatsächlich noch 140 Zeichen und sehr oft reichte der Platz so gar nicht, um das zu schreiben, was ich schreiben wollte. Irgendwann Ende 2017 änderte sich das – aus 140 Zeichen wurden 280, wobei ich davon lange wenig hatte, da ich mobil (lag es am Gerät oder an der App?) trotzdem nur 140 Zeichen schreiben konnte. Lange her, aber doch eine Erinnerung an die „Kurznachrichten“.

Was ich gar nicht mitbekommen habe – es gab über Twitter ein Filmprojekt mit dem Namen 140. 140 Filmemacher weltweit an 140 Orten, die gleichzeitig 140 Sekunden zum Thema „Verbindung“ filmten. Ich habe mich im Juni 2009 bei Twitter registriert. Ob es vor meiner Zeit war? Oder habe ich das einfach nur nicht mitbekommen, weil ich damals nicht besonders aktiv bei Twitter war?

140 Sekunden sind sehr kurz, 140 Tage können sehr lang sein. Das gilt vor allem dann, wenn man diese Zeit in Geiselhaft verbringt. Familie Wallert ist das passiert – die ganze Familie geriet in Malaysia in Geiselhaft. Die Eltern wurden nacheinander schon etwas früher freigelassen, der Sohn verbrachte tatsächlich 140 Tage in Geiselhaft. Wie er sich an diese Zeit erinnert, kann man hier nachlesen.

Noch länger als 140 Tage dauerte der Bau des Antoniuswalls im (damaligen) Britannien. Im Jahr 140 wurde mit dem Bau des Walls begonnen, 142 war er wohl fertig. Heute ist er leider verfallen. Was wohl von unserer Zeit „übrigbleibt“?

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen ruhigen und unwetterfreien Abend.

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