281

Die 281.

Im Februar des Jahres 281 vor Christus starb Lysimachos. Lysimachos war ein Feldherr Alexanders des Großen und seit 285 oder 284 vor Christus König von Makedonien. Etwas später – aber im selben Jahr – starb auch Seleukos, der letzte Diadoche. Die Zeit nach dem Tod von Alexander dem Großen wird auch als Diadochenzeit bezeichnet – sie endet mit dem Tod von Lysimachos und Seleukos. Es gab viele Kriege und Alexanders Reich zerfiel. Gleichzeitig war dies eine Zeit, die in vieler Hinsicht für die Bereiche Wissenschaft und Kultur bedeutend war, was ich sehr spannend finde. Es ist ein Bereich, mit dem ich tatsächlich mal in Ruhe beschäftigen sollte (nächstes Jahr vielleicht…..).
Zu den Diadochenkriegen gibt es natürlich auch ein Buch, mich persönlich interessiert aber die Entwicklung von Wissenschaft und Kultur sehr viel mehr, allerdings scheint die Außenpolitik der Diadochen auch sehr interessant zu sein – mal sehen, ob ich dazu irgendwann etwas konkreteres finde (Entwicklung eines außenpolitischen Regelsystems).

281 vor Christus sind die Diadochen gescheitert – zumindest, was die militärische und staatliche Ebene angeht, kulturell haben Sie viele wichtige Spuren hinterlassen. 1915 scheiterte die Endurance-Expedition von Shackleton. Shackleton wollte die Antarktis überqueren. Aber bevor er die Antarktis erreichen konnte, wurde sein Schiff vom Packeis eingeschlossen. 281 Tage hielt das Schiff dem Eis stand. Am 21. November 1915 wurde das Schiff vom Eis zerdrückt. Die Mannschaft konnte sich mit drei Rettungsbooten retten. Shackleton ist heute nicht unbedingt als Forscher bekannt, die Fahrt mit der Endurance und das gemeinsame Überleben dieser Zeit findet sich noch in vielen Büchern und Zeitschriften (selbst mir war der Name bereits vor diesem Beitrag geläufig).

Zum Abschluß etwas Schönes – Mozarts Klaviersonate Nr. 3, KV 281.

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderbar ereignislosen Abend.

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