291

Die 291.
Im Moment muß ich wieder etwas länger suchen bis ich etwas Passendes finde. Das ist nicht schlimm, aber manchmal etwas zeitaufwändig. Und manchmal etwas nervig. Aber immerhin habe ich bisher zu jeder Zahl etwas gefunden.

Jede Zeit hat ihre besonderen kulturellen Formen. So auch die römische Zeit. Lobreden beziehungsweise prunkvolle Reden, sogenannte Panegyriken waren zur Zeit der römischen Kaiser durchaus beliebt. Mamertin hat im Jahr 291 – wohl anläßlich des Geburtstag von Kaiser Maximian – eine solche prunkvolle Rede erschaffen. Was er über ihn gesagt oder geschrieben hat? Ich weiß es nicht, gut ist aber, dass es diese Texte noch gibt. In diesem Buch müßte man mehr dazu finden.

291 unglaubliche Geschichten vom Meer? Nein, kein Seemannsgarn und auch keine Sagen oder Novellen, die irgendwie am Meer spielen oder mit dem Meer zu tun haben. Es scheint eher um tatsächliche Bewohner und unbekannte Tatsachen über diese Bewohner zu gehen, Rochen und Haie zum Beispiel.

Unglaublich fand ich auch erst einmal die Tabelle über Tragezeiten von „Brahmans“. Es sind 291 Tage – soweit so gut. Aber was sind Brahmans? Eine Rindersorte, deren Tragezeit tatsächlich etwas länger als bei anderen Rindern ist. Die durchschnittliche Tragezeit bei Rindern ist wohl 280 Tage. Nicht, dass ich das unbedingt wissen wollte – aber witzig, dass es zu meiner heutigen Zahl paßt…..

Wer sich nicht mit Rindern beschäftigen möchte, interessiert sich vielleicht für einen postapokalyptischen Thriller – Meilenstein 291 heißt das Buch, bei dem es wohl auch um das Überleben der Menschheit geht.

Ich möchte heute nicht so dunklen Gedanken nachhängen – daher ergänze hier noch ein Konzert von Vivaldi (RV 291) – schöne Klänge können manchmal unschöne Gedanken vertreiben.

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen Abend, der es verdient, gelobt und gepriesen zu werden.

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