300

Die 300.
Heureka, ich habe die 300 erreicht! Wer hätte das am 1. Januar gedacht….. Ob ich die letzten 65 Tage auch noch schaffe?
Für die 300 habe ich sogar relativ viele unterschiedliche Dinge gefunden.

Manche Themen lassen sich zeitlich nicht so genau einordnen. Das macht die Erwähnung solcher Themen schwierig, andererseits finde ich es wichtig, die Geschichte der Hochkulturen auf dem Gebiet Mesoamerikas nicht unter den Tisch fallen zu lassen. Spannend finde ich vor allem, welche Bedeutung das Ballspiel damals schon hatte. Als rituelles Spiel konnte man die Verbreitung schon um 300 vor Christus nachweisen, ab dieser Zeit sind überall in Mesoamerika entsprechende „Spielfelder“ verbreitet – wobei es kein Spiel in unserem heutigen Verständnis war, sondern ein wichtiges Ritual. Spannend finde ich auch die Darstellung der Geschichte der Ballspiele auf den Seiten des Fifa-Museums.

Zwischen 300 und 200 vor Christus begann auch der Bau der Stadt Teotihuacán, sie wuchs aus einzelnen kleineren Ansiedlungen heran.

In Paris gibt es ein Krankenhaus, das bereits im Jahr 1260 gegründet wurde. Das Hopital des Quinze-Vingts. Übersetzt heißt das Krankenhaus also „Krankenhaus 15 mal 20“ (also 300). Interessant ist vor allem, warum man die 300 „so“ schreibt und das hängt mit der mittelalterlichen Zählweise zusammen, von der man in der französischen Sprache tatsächlich noch Überbleibsel findet. Früher hat man Zahlen oft in Zwanzigern angegeben, deswegen heißt die Zahl 80 in der französischen Sprache auch heute noch quatre vingts (4 mal 20). Das Krankenhaus hatte bei der Gründung insgesamt 300 Betten – also 15 mal 20 Betten, deswegen der heute so schön klingende Name!

Circa 300 Sprüche, also Sangsprüche beziehungsweise Gedichte, hat Heinrich von Meißen, genannt Frauenlob (toller Künstlername, oder?) wohl hinterlassen. Genau weiß man es nicht, aber gerade hier und heute finde ich das trotzdem erwähnenswert.

Erst vor kurzem war ich in Düsseldorf Benrath in einer Ausstellung zu Zitrusfrüchten. Seitdem weiß ich, dass Granatapfelbäume bis zu 300 Jahren alt werden können. Faszinierend, oder? Die Ausstellung – Zitrusmanie – kann man übrigens immer noch online besuchen.

Annie Hruschka hat einen Kriminalroman mit dem Titel Stern Nr. 300 geschrieben. Man kann ihn im Projekt Gutenberg finden und auch als Ebook bei Amazon.
Neuer ist natürlich der Krimi Köln 300 °C, den ich gerade noch zufällig entdeckt habe. Ich werde mich aber bei Gelegenheit erst einmal mit dem Werk von Annie Hruschka beschäftigen.

Und als Annie Hruschka noch ziemlich jung war, arbeiteten bei Bayer in Elberfeld schon um die 300 Mitarbeiter. Ein ziemlich großes Unternehmen für die damalige Zeit! Als Wuppertalerin mußte ich das unbedingt erwähnen…..

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen bunten und verspielten Abend.

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