328

Die 328.

Valens, der im Jahr 364 im Osten römischer Kaiser werden wird, wird geboren. Vielleicht werden wir ihm noch begegnen.

Mit dem sich ausbreitenden Christentum tauchen auch vermehrt Bischöfe „auf“. Am 17. April 328 stirbt Bischof Alexander von Alexandria, er ist einer der führenden Vertreter der orthodoxen Kirche und gleichzeitig auch ein Beteiligter an einem damals wichtigen Streit über die Frage, ob Jesus göttlich sei (so Alexander) oder nicht. In dem Presbyter Arius hatte Alexander seinen Widersacher. Für uns mag diese Frage sehr theoretisch und weit weg sein, für die Menschen damals war sie anscheinend von großer Bedeutung. Auf dem Konzil von Nicäa wurde zwar offiziell ein Kompromiss gefunden, aber der sogenannte arianische Streit ging auch nach dem Tod von Arius und Alexander weiter. Der Nachfolger von Alexander, Athanasius der Große, war ebenfalls ein Gegner der arianischen Ansicht und führte den Streit weiter…..

Gefangen in Qatar? Und zwar 328 Tage lang? Das ist die Geschichte von Philippe Bogaert, der zunächst einen Traumjob in Qatar antrat. Der Traumjob wird jedoch zum Alptraum und plötzlich steht er ohne Gehalt und ohne Möglichkeit, das Land zu verlassen, da. In der belgischen Botschaft findet er Zuflucht. Nach 328 Tagen gelingt es ihm das Land zu verlassen. Später schreibt er über diese Zeit ein Buch. Unter dem Twitternamen Hostage in Qatar hat er auch einen Twitteraccount, der allerdings keine neueren Inhalte mehr hat.

Vielleicht lieber nach Neuseeland? Der Fernsehturm in Auckland ist jedenfalls 328 Meter hoch (bis zur unteren Aussichtsplattform mit dem etwas irritierenden Glasboden bin ich übrigens vor vielen Jahren auch schon gekommen…..).

Oder Südfrankreich? Ein Buch über einen Wohnblick in einem nicht schönen und vor allem nicht ungefährlichen Viertel in Nizza – ein Fluch oder doch ein Ort der Wunder? Jedenfalls zeigen die Geschichten aus dem Viertel wohl eine „Welt“, die wir von außen gar nicht so sehen können. Und das kann durchaus faszinierend sein.

Um Angst und Gefahr geht es irgendwie auch in der Ballade der Erlkönig. Goethe hat sie geschrieben, Schubert hat sie vertont und im Deutsch-Verzeichnis trägt sie die Nummer D (für Deutsch) 328.

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen furchtlosen Abend mit einem guten Ende.

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