334

Die 334.

Im Jahr 334 vor Christus eröffnet Aristoteles in Athen eine eigene philosophische Schule, die Peripatetische Schule oder auch Peripatos, die nach dem Ort ihrer Zusammenkünfte (einer Wandelhalle) benannt wurde.

Im gleichen Jahr beginnt der Siegeszug von Alexander, dem ehemaligen Schüler von Aristoteles. Die Perser hatten im Jahr 480 vor Christus die Stadt Athen – vor allem die Heiligtümer Athens – zerstört. Alexander soll nun gegen die Perser vorgehen. Die erste Schlacht findet am Granikos statt und Alexander siegt. Natürlich gibt es zu dieser Schlacht auch ein Buch.

Eine Reise durch Australien in 334 Tagen? Hier ist der französischsprachige Bericht, der mit einem etwas überraschen und ungeplanten Reisepartnerwechsel beginnt….. Ich habe aber den Eindruck, dass die Reise zumindest für die beiden Autoren ein wirklich besonderes Erlebnis war.

Die Reise durch Australien fand ab Anfang Januar 2008 statt. Etwas später – nämlich im Jahr 2025 – und in New York spielt das Buch 334 von Thomas Disch. Das Interessante: er hat das Buch im Jahr 1972 geschrieben. Es ist ein dystopischer Roman, das zweifach mit der 334 spielt – es ist einmal die Hausnummer des Wohnprojekts der meisten Figuren, gleichzeitig soll es viele Anspielungen auf das Römische Reich im Jahr 334 geben. Das klingt spannend und damit landet das Buch auf meiner (ohne schon fast unendlich langen gedanklichen) Leseliste.

Ich bin ehrlich dankbar, für viele spannende Bücher und Themen, die ich im Laufe dieses Jahres – gerade auch durch dieses Blogprojekt – gefunden habe. Deswegen paßt das Lied „Danke für diesen guten Morgen“, das im Evangelischen Kirchengesangbuch die Nummer 334 trägt, ganz wunderbar. Ich habe es sehr oft gesungen und auch sehr oft gespielt. Den Text findet man hier, die Melodie (zum Mitsingen) hier.

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen Abend, an dem es einen guten Grund für Dankbarkeit gibt.

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