337

Die 337.
Eine Zahl mit relativ wenig Funden. Aber das gehört dazu.

Im Jahr 337 vor Christus ist das Leben in Alexanders Familie unruhig, von „Stress“ würde man heute vielleicht sprechen. Alexanders Vater Philipp II. heiratet seine siebte Frau und der Onkel der Braut erniedrigt Alexander auf der Hochzeitsfeier, weil er „nur“ der Sohn einer Ausländerin ist. Philipp II. verteidigt seinen Sohn nicht und Alexander und seine Mutter gehen daher ins Exil. Insofern ist der Gedanke, dass Alexander und Olympias etwas mit Philipps Tod zu tun haben könnten (336) nicht ganz so fernliegend, aber trotzdem völlig unbewiesen.

Im Jahr 337 stirbt Konstantin, nur sieben Jahre nach seiner Mutter Flavia Iulia Helena. 31 Jahre war Konstantin römischer Regent beziehungsweise Kaiser (am Anfang noch in der römischen Tetrarchie), er hat das Christentum nicht mehr verfolgt, sondern sogar zugelassen und auf seinem Totenbett läßt er sich taufen. Der Vorteil einer solchen späten Taufe war, dass man sündenfrei sterben konnte…..
Über Konstantin und sein Leben gibt es naturgemäß viele Bücher (dieses zum Beispiel), aber nur wenige verläßliche und zeitgenössische Quellen. Das macht eine kritische Einordnung dieses Menschen schwierig. Interessanterweise fasziniert mich Alexander der Große in seinem Umgang mit anderen Menschen, Kulturen und Religionen mehr als Konstantin. Aber vielleicht tue ich Konstantin damit auch Unrecht.

Schön ist das Buch mit 337 Ausdrücken aus Quebec – natürlich in französischer Sprache. Es ist manchmal gar nicht so leicht, besondere Ausdrücke zu erkennen und zu verstehen, wer eine Fremdsprache lernt oder spricht, kennt diese „kleinen“ Herausforderungen.

Abschließen möchte ich diesen Beitrag mit einem kleinen geistlichen Stück von Heinrich Schütz, SWV 337 – mit dem Titel Aufer immensam.

Ich wünsche Euch und Ihnen einen fröhlichen und friedlichen Abend.

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