8. Dezember – die acht

Es ist manchmal merkwürdig, wie sehr sich zufällige Funde zu einem gemeinsamen Oberthema „gruppieren“. Die acht stellte sich quer – genauer: sie legte sich hin und wurde aus einer sperrigen Zahl zum Symbol der Unendlichkeit. Was für eine Karriere für eine Zahl ……

Ist die Welt unendlich, wenn man vor lauter Nebel nichts sehen kann? Oder erscheint sie gerade im Nebel besonders endlich? Eine spannende Frage – angeregt durch den achten Essay „Wege im Nebel“ von Milan Kundera im Buch Verratene Vermächtnisse. Ist das Fehlen von Abenteuern eigentlich das größte Abenteuer unseres Lebens? Und ist der Mensch eigentlich ein Weg mit völlig unterschiedlichen – sich manchmal sogar verneinenden – Abschnitten und einem zufälligen Ziel?

Eine Welt ohne Abenteuer und ohne Ziel? Undenkbar für Pooh und Christopher Robin, die im achten Kapitel des Buches „Winnie-the-Pooh“ zu einer Expedition zum Nordpol aufbrechen. Aber wie kann man erkennen, ob man ein Ziel erreicht hat, wenn man nicht weiß, wie das Ziel aussieht?

Ist es leichter, das Ziel zu finden, wenn es darum geht einen Ort zu verlassen? Eli Pariser spricht im achten Kapitel seines Buches „The Filter Bubble“ von der Flucht aus der Stadt der Ghettos. Was schon der Begriff der Flucht impliziert: wir müssen handeln, wenn wir etwas ändern, etwas bewegen wollen. Das ist auch der Impuls aus dem achten Kapitel des Buches Zeit Wert Geben.

In diesem Sinne: wo beziehungsweise in welchem Bereich haben Sie/habt Ihr heute gehandelt?

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