302

Die 302.

Eine Straßenbahn, die Gelsenkirchen und Bochum verbindet. Interessanterweise bin ich mit dieser Straßenbahn sogar schon gefahren. Anfang 2020 habe ich den größeren Teil eines Samstages in Gelsenkirchen verbracht. Erst bin ich vom Hauptbahnhof mit der Straßenbahn 302 zum Kunstmuseum im Stadtteil Buer gefahren. Das Museum besitzt eine sehr interessante Abteilung für kinetische Kunst (und ja, ich muß ehrlicherweise zugeben, dass ich das vorher nicht wußte und diese „Gattung“ nicht einmal kannte und einfach nur überlegt hatte, welches Museum mich in Gelsenkirchen interessieren würde – Kunst war da bei mir ganz oben).
Zwei Haltestellen von dort in Richtung Innenstadt liegt der Berger See. Man kann von der Straßenbahn aus den See und Schloss Berge sehen. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, die Gegend mal zu „besuchen“ (der Park soll schön sein), aber dann kam die Pandemie und irgendwie habe ich nicht mehr daran gedacht. Also vielleicht irgendwann in 2023. Ein französischer Rokokogarten klingt jedenfalls toll.
Weiter Richtung Innenstadt kommt dann irgendwann das Musiktheater im Revier – da war ich auch noch nicht, aber der Tanzabend „Aurora“ würde mich schon sehr interessieren, ich habe darüber vor kurzem etwas Gutes gelesen. Ich war nach dem Museumsbesuch im Consol Theater (beim Figurentheater). Das liegt allerdings nicht an der Streckt der 302. Und nach Bochum bin ich auch noch nicht damit gefahren, aber auch das kann noch kommen.
Zu der Strecke der 302 gibt es – natürlich – auch ein Buch. Dadurch (also durch diesen Zufallsfund) habe ich mich überhaupt an diese Straßenbahn erinnert….

Etwas irritiert hat mich das Buch Projet Bleiberg – Patient 302. Es ist anscheinend der dritte Teil einer Reihe, in der es um die Schaffung einer neuen Weltordnung geht. Die geheime Organisation, die diese neue Weltordnung plant, findet 1920 in Hitler einen ersten Verbündeten. Ich muß zugeben, es reizt mich nicht wirklich…..

Eher für mich ist das Buch Courtroom 302, denn es schildert den Blick in einen amerikanischen Strafgerichtssaal von „innen“ und zwar in den Saal 302 in einem bestimmten Gericht in Chicago. Ja, das könnte mich interessieren (während meiner Zeit in einer Anwaltskanzlei in Washington D.C. habe ich immerhin ein paar Termine in einem zivilrechtlichen Verfahren mitbekommen, das war auch sehr spannend, aber natürlich noch einmal ganz anders als Strafrecht).

Atto 302: Le secret des mimosas ist die Geschichte über einen relativ früh verstorbenen italienischen Vater, der nach dem zweiten Weltkrieg in das französischsprachige Belgien kommt. Seine Tochter erzählt seine Geschichte. Ich kann mir vorstellen, dass das nicht einfach war, der Gang ins Ausland ist meist nicht einfach und doch eine wichtige und prägende Erfahrung.

Der Vater war bestimmt irgendwie ein Außenseiter. War Wolf 302 auch ein Außenseiter? Er war jedenfalls kein richtiger „Alphawolf“. Seine Geschichte wird in diesem Buch erzählt.

Das „skurrilste“ was ich bei der 302 gefunden habe? Die Häkelanleitung 302 für einen großen gehäkelten Würfel……

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen Abend mit guten Erinnerungen und einem Glückswürfel.

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