17.12.2011

Heute werde ich den größten Teil des Tages unterwegs sein. Daher „muß“ ich meinen Eintrag für den Adentskalender diesmal sehr früh schreiben – geradezu erstaunlich früh. Als erstes werde ich heute einen Weihnachtsbaum besorgen. Darauf freue ich mich schon, denn der Weihnachtsbaum ist für mich das sichtbare Zeichen, daß Weihnachten „vor der Tür“ steht. Geschmückt wird er allerdings erst nächste Woche. Das führt mich zu der spannenden Frage: wer entscheidet bei Ihnen, wie der Baum geschmückt wird? Folgen Sie bestimmten Traditionen oder entscheiden Sie jedes Jahr neu?

Geschmack ist ja immer eine „heikle“ Angelegenheit – das ist auch beim Tannenbaumschmücken nicht anders. Angefangen bei der Farbe der Kugeln oder Schleifen, über die Frage Lametta ja oder nein, bis zu der Frage der Tannenbaumspitze. Nichts ist in diesem Bereich einfach. Und nun? Was machen Sie, wenn sie zwei völlig unterschiedliche Vorstellungen haben, wie der Baum geschmückt werden soll? Da gibt es nun viele Möglichkeiten – zum Beispiel (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

– sie schmücken zwei Bäume

– sie schmücken den Baum jeweils zur Hälfte

– sie vereinbaren, wer dieses Jahr und wer nächstes Jahr den Baum schmückt

– sie schmücken gemeinsam

– sie vereinbaren, was Ihnen besonders „mißfällt“ und lassen dies weg

Wahrscheinlich werden Sie mit einer gemeinsam erarbeiteten Vorgehensweise ein schöneres Weihnachtsfest haben als mit zwei unterschiedlich geschmückten Bäumen. Natürlich ist es mühsam und zeitaufreibend, auch noch darüber zu sprechen. Aber das Ergebnis könnte vielleicht der schönste Weihnachtsbaum seit Ihren Kinderzeiten sein …..

16.12.2011

Die Weihnachtszeit ist für mich auch die Zeit der kleinen Geschichten und Geschenke. Während meiner Schulzeit hatten wir jedes Jahr „Weihnachtswichteln“. Es war einerseits spannend, andererseits oft enttäuschend. Trotzdem sind es gerade die kleinen Geschenke und Geschichten, die die Advents- und Weihnachtszeit auch überraschend schön machen können. Welche kleinen Überraschungen sind Ihnen dieses Jahr wiederfahren? Und wen haben Sie dieses Jahr schon überrascht?

Für heute möchte ich eine zauberhafte Geschichte mit Ihnen teilen – „Das Geschenk der Weisen“ von O’Henry. Ich wünsche Ihnen „wahre Weisheit“ bei der Auswahl Ihrer Geschenke!

15.12.2011

Der heutige Tag war anstrengend aber – zumindest aus meiner Sicht – durchaus erfolgreich. Nach einigen Stunden sehr konzentrierter Arbeit habe ich mich belohnt – mit einem Besuch des Weihnachtsmarktes in Essen. Mit einem Glas heißem Apfelwein in der Hand habe ich den Arbeitstag Revue passieren lassen und mich beim Bummeln entlang der Stände (vor allem mental) entspannt. Warum schreibe ich das hier? Ganz einfach: weil wir in hektischen Zeiten immer wieder vergessen auf uns selbst zu achten und uns selbst Pausen einzuräumen. Dabei geht es gar nicht so sehr um die Dauer der Pause, sondern um das bewußte Erlauben, Nehmen und Genießen einer „Auszeit“. Gerade weil ich mir selbst diese Auszeit bewußt erlaubt habe und eben nicht mit schlechtem Gewissen über den Weihnachtsmarkt gelaufen bin, war dieser kurze Ausflug wirklich ein Genuß und eine Auszeit, die mir gut getan hat und die mir jetzt erlaubt, wieder an meinen Aufgaben zu arbeiten.

Ich wünsche Ihnen für morgen einen erfolgreichen Arbeitstag und gute Auszeiten für Ihre Erholung!

14.12.2011

Diese Woche hat mich – etwas überraschend – eine Termin- und Arbeitsflut erreicht. Das ist einerseits schön, weil ich mich über die Aufträge freue, andererseits muß ich natürlich schauen, daß ich alles unter einen Hut bekomme. Da heißt es dann auch mal „nein“ sagen. Das ist aber – gerade in der Adventszeit – gar nicht so einfach. Schließlich möchten wir gerade jetzt niemand enttäuschen! Daher die wichtige Frage: Können Sie „nein“ sagen? Ich habe es in den letzten Tagen ausführlich geübt (ehrlich gesagt: üben müssen) – sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich. Meine Erfahrung in diesem Jahr: wenn ich etwas ablehne und gleichzeitig eine für mich machbare Alternative vorschlage, dann wird das „nein“ fast immer verständnisvoll akzeptiert. Gerade die Alternative (z.B. diese Woche kann ich leider nicht, am Montag hätte ich aber Zeit …) macht den Menschen deutlich, daß ich weder sie noch ihr Anliegen ablehne oder unwichtig finde. Wir nehmen uns gegenseitig ernst und achten auf unsere Anliegen – ein schönes gemeinsames Vorgehen gerade in der Advents- und Weihnachtszeit. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gute Nacht und morgen einen erfolgreichen und positiven Arbeitstag.

13.12.2011

In vielen traditionellen Weihnachtsliedern „loben“ und „danken“ wir. Das ist manchmal schnell gesungen, aber doch viel weniger leicht im Alltag gesagt. Gerade jetzt in der Advents- und Weihnachtszeit haben wir alle viel zu tun. Berufliche Termine, Treffen mit Familie, Freunden und Bekannten, Einkäufe, Vorbereitungen zuhause – es kann für uns alle eine betriebsame und manchmal hektische Zeit sein. Haben Sie das Gefühl, daß Ihre Mitmenschen noch wahrnehmen, was Sie alles vollbringen? Hoffentlich ja, aber oft wohl nein. Aber: wie sieht es denn mit Ihnen aus? Wann haben Sie Ihre Mitmenschen gelobt und sich bei Ihnen bedankt? Eine fröhliche Advents- und Weihnachtszeit kann schon da beginnen, wo wir auch vermeintliche Kleinigkeiten sehen, sie loben und uns dafür bedanken. Mit jedem Lob und jedem Dank fühlen wir uns besser – egal ob wir Lob und Dank aussprechen oder selber empfangen. Probieren Sie es aus – es ist den Versuch wert!

12.12.2011

Noch ist die Hälfte der Adventskalendertürchen geschlossen – doch wir nähern uns unaufhaltsam den Feiertagen. Da rückt auch das Thema „Schenken“ ins Blickfeld. Geschenke sind oftmals ein schwieriges Thema – in vielerlei Hinsicht. Da gibt es schnell enttäuschte Erwartungen, Mißverständnisse und unglückliche Gesichter. Es ist gar nicht so leicht, ein gutes Geschenk auszusuchen. Aber lassen Sie uns einen Moment die Perspektive wechseln: An welches Geschenk denken Sie gerne zurück? Was verbinden Sie mit diesem Geschenk? Und was macht für Sie ein gelungenes Geschenk aus?

Gerne möchte ich Ihnen das Gedicht „Schenken“ von Joachim Ringelnatz ans Herz legen – eine gute „Anleitung“ nicht nur für die Weihnachtszeit.

 

11.12.2011

Ich hoffe, Sie konnten den heutigen Tag so richtig genießen! Ich habe mir einen arbeitsfreien Tag bei gutem Essen (Ente), guten Büchern und Weihnachtsgebäck gegönnt. Nun kann ich gelassen und ausgeruht in die nächste Arbeitswoche starten. Dabei ist es manchmal gar nicht so einfach, sich selbst diese – wichtige – Pause zu gewähren. Es gibt die kleinen Versuchungen (wenn ich das heute schon mache, dann bin ich morgen früher fertig …), es gibt die Bitten aus dem Umfeld (könntest Du mal eben ….), es gibt die Erwartungen von Familienmitgliedern und Freunden (vor Weihnachten wollten wir doch noch …..), es gibt das eigene schlechte Gewissen (eigentlich müßte ich ja das noch machen ….) und und und …. Doch was sagt die innere Stimme? Können Sie Ihre innere Stimme noch hören? Meine hat dieses Wochenende deutlich „nein“ gesagt und mir Ruhe und Freizeit verordnet. Das tut mir gut und gibt mir die Kraft,  auch in hektischen Zeiten ruhig und gelassen zu bleiben. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Start in die nächste Woche!

10.12.2011

Heute war ich auf dem Weihnachtsmarkt und habe einen sehr guten schwedischen Glühwein getrunken. Der Glühwein duftete verführerisch nach Zimt und anderen weihnachtlichen Gewürzen – ein wahrer Genuß. Aber – Hand aufs Herz – können Sie wirklich genießen? Nehmen Sie sich die Zeit und die Ruhe, um Düfte und Atmosphäre auf sich einwirken zu lassen? Die Advents- und Weihnachtszeit hat manchmal einen zwiespältigen Charakter. Einerseits ist es die Zeit der Besinnung, der Ruhe und Muße, andererseits aber auch die Zeit der hektischen Vorbereitungen, der emsigen Einkäufe (wer kennt nicht die „Last-Minute-Geschenkeinkäufe“) der vielen offiziellen und inoffiziellen Weihnachtsfeiern. Manchmal ist es schwierig, für sich selbst inmitten dieser Geschäftigkeit und der vielen Termine die notwendigen Pausen und Inseln der Ruhe zu finden, um überhaupt genießen zu können. Dabei ist es wichtig, auf sich selbst zu achten, damit die Advents- und Weihnachtszeit eine schöne Zeit ist. Mir hat der heutige Spaziergang über den Weihnachtsmarkt einer kleinen Stadt viel Freude gemacht und mich in weihnachtlichen Düften und Genüssen schwelgen lassen. Ihnen wünsche ich für den dritten Advent ausreichend Ruhe und Muße, um den Tag zu genießen!

09.12.2011

Worauf freuen Sie sich, wenn Sie an die nächsten Tage und Wochen denken? Ich habe in diesem Jahr noch viel Arbeit vor mir – um so mehr freue ich mich auf den Weihnachtsmarktbesuch am Wochenende, Tee und Plätzchen am Sonntag beim Adventskranz, das Besorgen des Weihnachtsbaums, das vorweihnachtliche Treffen mit einer sehr guten Freundin und auf die ruhigen und gleichzeitig fröhlichen Weihnachtstage. Aber Vorfreude alleine reicht nicht, damit diese Tage auch wirklich schön werden. Wir alle können und „müssen“ unseren Beitrag dazu leisten, daß die Tage, auf die wir uns freuen, für uns und unsere Mitmenschen schön werden. Wissen Sie, worauf die Menschen sich freuen, die Ihnen wichtig sind? Haben Sie eine Idee, wie Sie zur (Vor-)Freude Ihre Familie und Ihrer Freunde beitragen können?

Ich wünsche Ihnen ein freudiges Adventswochenende und viel Vorfreude auf die kommenden Tage und Wochen!

08.12.2011

Vielleicht haben Sie ja zwischenzeitlich überlegt, was für Sie persönlich zu einem schönen Weihnachtsfest gehört. Und vielleicht haben Sie sogar die Menschen, die Ihnen wichtig sind, gefragt, was für sie zu einem schönen Weihnachtsfest gehört. Aber: Was machen Sie jetzt mit den vielen Antworten? Vor allem, falls diese sich auf den ersten Blick widersprechen ….. Ich habe Ihnen gestern erzählt, daß für mich zu einem Weihnachtsfest gutes Essen, gute Bücher, viel Zeit und lange Spaziergänge im Schnee gehören. Ein Weihnachtsfest, an dem ich keine Zeit habe, ein gutes Buch zu lesen und an dem es auch kein gutes Essen gibt, wäre für mich schon enttäuschend. Das heißt aber nicht, daß ich an allen Tagen 5-Gänge-Menus haben muß oder daß ich den ganzen Tag lesen möchte. Wenn ich das Gefühl habe, daß meine Wünsche wahrgenommen werden – was möchtest Du denn an Weihnachten essen? hast Du Lust jetzt …. mit uns zu machen oder möchtest Du lieber lesen? – dann macht es mir auch Freude, meinen Mitmenschen ebenfalls ein schönes Weihnachtsfest zu bereiten. Ich gehe jetzt gleich mal fragen …..