72

Die 72.
72 Stunden sind drei Tage. Einige touristische Angebote nutzen diesen Gedanken – 72 Stunden in Karlsruhe, 72 Stunden in Wolfenbüttel oder auch 72 Stunden in Lissabon.
Man kann in dieser Zeit (vor allem, wenn man relativ früh ankommt und relativ spät abreist) schon ziemlich viel sehen.

Von Stunden zu Tagen. 1890 wollte die junge Reporterin Nelly Bly ausprobieren, ob man wirklich (so wie Jules Verne es in seinem Roman geschrieben hat) in 80 Tagen um die Welt reisen kann. Sie hat es geschafft – in 72 Tagen. Eine grandiose Leistung! Ihren Reisebericht hat sie als Buch veröffentlich, man kann es hier hören und hier lesen. Mehr über Nelly Bly findet man übrigens hier.

Ob die junge Reisende irgendwann unterwegs „oh, Gott“ gesagt hat? Interessanterweise gibt es nämlich genauso viele Namen für Gott wie sie Reisetage benötigt hat – also 72. Wer weiß, wofür dieses Wissen gut ist……

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen schönen und ruhigen Abend.

71

Die 71 zeigt sehr unterschiedliche Aspekte.

Es gibt den tragischen Aspekt, der (wenig verwunderlich) mit der deutschen Geschichte verbunden ist. Da ist nämlich das Massaker in der Wenzelnbergschlucht, bei dem 71 Menschen am 13. April 1945 von Gestapo-Leuten hingerichtet wurden. Es handelte sich um Insassen des Zuchthauses Lüttringhausen, die dort umgebracht wurden. Alles nicht weit von meinem Wohnort entfernt (wobei ich von der Welnzelnbergschlucht vor meiner Recherche noch nie etwas gehört habe).

Es gibt den Aspekt des negativen Zufalls, der in 71 Fragmente einer Chronologie des Zufalls zum Tragen kommt. Auf den ersten Blick scheinbar unverbunden – also zufällig – sind sie über die „Tat“ doch verbunden. Ein sehr spannender Gedanke!

Es gibt den positiven Aspekt, nämlich dass man 71 Tage in der australischen Wüste überleben kann. Ricky Megee hat das nämlich – unfreiwillig – im Jahr 2006 „ausprobiert“. Die Geschichte wird auch auf Youtube erzählt (allerdings ist mein Fund in französischer Sprache). Wirklich positiv, dass er überlebt hat (und nein, ich möchte das definitiv nicht ausprobieren!).

Es gibt den Aspekt der Veränderung – kann man in 71 Tagen (worum gerade 71?) sein Leben verändern. Ich habe mir nur den Anfang des Videos angeschaut, Ziffer 2 unter dem Video spricht mich jedoch sehr an – jeden Tag mindestens 10 Seiten lesen. Ja, gerne – aber das wäre bei mir keine Veränderung …..

Es gibt den Aspekt der Lektüre, denn das Buch „Snowcrash“ von Neil Stephenson hat genau 71 Kapitel (wobei die letzten Kapitel für mich zu viel Gewalt enthielten).

Und es gibt einen klangvollen Aspekt – nämlich Opus 71 von Tschaikowski, den Nussknacker und Opus 71a die Nussknacker-Suite. Die Musik ist wunderschön – hier ein Ausschnitt aus Opus 71 und hier aus Opus 71a.

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen frohen, friedlichen und genußvollen Abend.

70

Seit 70 Tagen schreibe ich täglich einen kleinen Beitrag. Insgesamt 70 Beiträge. Wer hätte das gedacht…..?

Die 70 ist irgendwie stark „biblisch“ geprägt (zumindest das, was ich zur 70 gefunden habe).
70 Jahre dauerte die Gefangenschaft der Juden in Babel. Diese Epoche der jüdischen Geschichte wird auch als babylonisches Exil bezeichnet.

Wieviele Apostel gab es eigentlich? Ich hätte zahlenmäßig völlig daneben gelegen – denn es gibt durchaus Quellen, die von 70 (oder gar 72) Aposteln ausgehen. Aufgelistet sind sie alle hier. Was für eine stattliche Anzahl!

Im Buch des Propheten Daniel ist eine interessante Prophezeiung enthalten, nämlich die Prophezeiung der 70 Wochen, die wiederum jeweils als „Jahrwochen“ gedeutet werden, so dass eine Woche in der Prophezeiung einem Zeitraum von 7 Jahren in der Wirklichkeit entspricht. Das wäre dann eine Prophezeiung über 490 Jahre. Ob das stimmt? Oder waren das die „Verschwörungstheorien“ oder „Fake News“ der damaligen Zeit?

Ja, jüdische Geschichte ist schon sehr spannend. Aber auch in der Gegenwart finden sich interessante jüdische Projekte. Ein prägnantes Beispiel ist das digitale Medienunternehmen 70 Faces Media, das genau in diesem Bereich arbeitet (als Non-Profit-Unternehmen übrigens).

Gleichzeitig steht die 70 auch für ein sehr wichtiges Projekt, um jüdische (Über-)Lebensgeschichten nicht zu vergessen – 70 Zeugnisse aus Ausschwitz von Überlebenden. Es ist so unglaublich wichtig, dass die Überlebenden ihre Geschichten erzählen und diese Geschichten auch dann noch „da“ sind, wenn die Überlebenden selbst nicht mehr leben.

Durch diese Filme besteht die Möglichkeit, die Überlebenden selbst zu erleben. Das führt mich zu einer etwas „leichteren“ 70, nämlich der Tatsache, dass der 70-mm-Film ein Format für Kinofilme ist (oder zumindest war).

Vom bewegten Bild zum Foto. Es gibt ein Foto mit dem Titel „70 sculptors“ – das im Juni 1949 im Magazin „Life“ auf einer Doppelseite veröffentlicht wurde. Interessant finde ich, dass die meisten der abgebildeten Bildhauer nicht bekannt sind…..

Um unbekannte Tatsachen und das Unwissen über diese Tatsachen geht es irgendwie im Roman Little Dorrit von Charles Dickens. Die beiden Teile bestehen aus insgesamt 70 Kapiteln.

Zum Abschluß möchte ich noch die Wanderung von Robert Louis Stevenson und Modestine (seine treue Packeselin) durch die Cevennen erwähnen. Der Weg, den die beiden gemeinsam zurücklegten, trägt heute den Namen GR 70 Stevensonweg.

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen Abend mit guter und treuer Begleitung (egal, ob Mensch, Buch oder Esel).

69

Die 69.
Eine ziemlich müde 69, weil ich heute sehr müde bin.
Aber ich will es auch heute irgendwie hinbekommen.

Juliette Kahane hat ein Buch mit dem Titel „69“ geschrieben, ein Buch, in dem es um Liebe geht. Eine Frau erlebt mit 20 „die Revolution“, mit 69 taucht jemand aus dieser Zeit in ihrem Leben auf. Wie damit umgehen?

1969 gab es ein umfassendes Remake des argentinisches Science-Fiction-Klassikers (es steht da so, ich kenne mich in dem Bereich so gar nicht aus!) Eternauta, daraus wurde Eternauta 69.

Aus Japan kommt der Roman „69“ von Ryu Murakami. Er erzählt das Leben eines 17jährigen im Jahr 1969 sowie in einer Art Bilanz, was 15 Jahre später aus ihm geworden ist. Den Zeitsprung finde ich interessant.

Was war im Moment sicher brauchen, ist Hoffnung. Der Film „69 Tage Hoffnung“ beziehungsweise die diesem Film zugrundeliegende Geschichte, könnte etwas Hoffnung geben. 33 Bergleute erlebten 2010 in Chile ein Grubenunglück. Nach 69 Tagen wurden sie gerettet. Schön, dass es solche Geschichten gibt!

Gleichzeitig ist die Erinnerung wichtig – gerade auch die Erinnerung an die „dunklen Flecken“ der Geschichte. Der Gedenkort Gleis 69 ist da ein Beispiel. Gleis 69 war ein Deportationsbahnhof. Es ist aus meiner Sicht wichtig, dass diese Orte bewahrt werden. Einen Ort zu besuchen ist weniger als abstrakt als ein Hinweis in einem Museum oder eine Stelle in einem Buch.

Beenden möchte ich diesen Beitrag mit dem Walzer Op. 69 von Chopin. Es ist eine schöne Musik, die uns zumindest für eine kurze Zeit aus der manchmal harten Realität entführen kann, das Schöne ist meines Erachtens notwendig, um die manchmal harte Wirklichkeit aushalten zu können.

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen schönen Abend, der auch einen Blick auf das Schöne und Gute beinhaltet.

68

Die 68.
In Deutschland denkt man da natürlich sofort an die 68er. Und ja, das paßt.

Zahllose Bücher, Artikel und Filme sind rund um das Thema ’68 geschrieben und veröffentlicht worden. Ein Beispiel – weil die 68 so schön prägnant im Titel ist – ist dieses Buch.
Aber auch in Frankreich war ’68 kein ruhiges Jahr, wie dieses Buch aus Frankreich zeigt – ein Buch das mich (allerdings in französischer Sprache) tatsächlich interessieren würde. Aber ich habe da noch einen ziemlich großen Bücherstapel…..
Noch ein persönlicher Blick auf dieses Zeit bringt das Buch Geschichten aus dem Leben eines 68-jährigen 68ers – ein schönes Wort- beziehungsweise Zahlenspiel im Titel (und damit für diesen Beitrag sehr geeignet), aber ich würde das Buch von Anne Wiazemsky dann doch vorziehen.

Ist das alles?
Glücklicherweise nein.
Im Kurzfilm 68 Schritte versucht ein Junge, seine Angst zu besiegen. 10 Minuten und ich werde wissen, ob dies erfolgreich ist (oder nicht). Noch habe ich den Film nicht angeschaut, daher weiß ich auch nicht ob beziehungsweise welche Rolle die 68 Schritte in dem Film spielen.

In der Statistik gibt es die 68-95-99,7 Regel. Ich habe noch nie mit dieser Regel befaßt (mit Statistik ehrlich gesagt auch nicht). Ich verzichte daher auf jeden Versuch einer Erklärung – es reicht für mich, dass die 68 enthalten ist.

Abschließen möchte ich diesen Beitrag mit den Städten Avignon und Speyer.
68 Jahre war Avignon der Papstsitz – von 1309 bis 1377. Der Papstpalast, in dem die Päpste ab 1335 residierten, existiert sogar noch (ja, Avignon wäre ein tolles Reiseziel…..).
Speyer (dort war ich sogar schon, ein sehr schöner Ort) besaß früher 68 Tor- und Mauertürme. Leider sind von diesen 68 Türmen nur wenige erhalten geblieben, ein paar schöne Bilder von Speyer und den verbliebenen Türmen kann man hier sehen.

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen Abend mit schönen Erinnerungen und mit Vorfreude auf neue Unternehmungen.

67

Die 67.
Nichts, was mir spontan zu dieser Zahl einfiel. Also außer, dass man mit 67 Jahren in Rente gehen kann. Aber das ist kein „Highlight“.
Was ich gefunden habe. Einiges. Aber manches fand ich dann doch skurril. Und eher unpassend.

Interessant fand ich die Liste der 67 Erfolgsprinzipien. Wirklich 67 Prinzipien. Wie kommt man eigentlich auf eine solche Zahl? Warum nicht 66 oder 70 oder 77? Aber egal, es gibt diese Liste, sie gehört zu einem Buch und sie enthält 67 Prinzipien. Vielleicht sind diese Prinzipien sogar besonders klug und vorausschauend. Mich haben sie jedoch nicht wirklich angesprochen.

Ich habe sogar noch ein weiteres Buch mit 67 Prinzipien gefunden – aber auch das war/ist nichts für mich.

Interessanter fand ich dann schon das Buch „67% vom Glück“ von Susanne Klehn. Was macht ein Mensch, der an Krebs erkrankt und eine Prognose von 67% hat? Susanne Klehn erzählt ihre Geschichte – bestimmt ein sehr persönlicher Blick auf den Umgang mit der Krankheit. Ich finde solche Bücher grundsätzlich wichtig, aber – auch dieses Buch werde ich (aus persönlichen Gründen) nicht lesen.

Bleibt da noch etwas? Etwas Positives?
Ja, denn ich habe einen ziemlich interessanten Comic (oder sollte ich besser „Graphic Novel“ sagen) gefunden – Innovation 67. Eine interessante Geschichte in einem mich auch interessierenden Format. Ein guter Fund.

Der beste Fund kommt jedoch noch – die Bücher von Lisa Tetzner aus der Reihe Die Kinder aus Nr. 67. Mir war die Autorin nicht bekannt, ihr Werk erst recht nicht und ich glaube, dass ich da etwas „verpaßt“ habe. Wenn ich also etwas Zeit habe, werde ich mir das sicher mal „anschauen“.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen Abend mit gut verbrachter Zeit.

66

Die 66. Sie hat mich gerade (aufgrund eines Buches) ein paar Wochen begleitet. Aber dazu später.

In 66 Tagen schlechte Gewohnheiten loswerden? Das kann man mit einem Arbeitsbuch (nein, das ist nicht das Buch, das mich gerade begleitet hat). Aber was sind überhaupt schlechte Angewohnten? Und machen diese (vermeintlich) schlechten Angewohnheiten mich nicht auch irgendwie aus? Egal wie, die 66 paßt!

Die evangelische Bibel hat 66 Bücher – sie ist also für sich schon eine (kleine) Bibliothek (und nein, das ist immer noch nicht das Buch aus dem ersten Satz). Als Kind habe ich gerne die Geschichten aus meiner Kinderbibel gelesen. Es waren schöne Geschichten, von denen ich mir einige ganz gut gemerkt habe. Interessanterweise habe ich die Bibel nie als „Bibliothek“ betrachtet, immer eher (ein bißchen wie Chagall) als Ort und Quelle von Geschichten. Vielleicht sollte ich in meinem Exemplar mal blättern…..

Viele Anspielungen auf die Bibel finden sich auch in John Steinbecks Buch Früchte des Zorns. Ich habe das Buch in den letzten Wochen (bis auf ein paar Seiten) gelesen, weil es das dritte Buch im Buchclub des Staatstheaters Augsburg war. Alleine hätte ich es wohl nicht ausgewählt und auch nicht gelesen. Was das Buch mit der 66 zu tun hat? Die Hauptwanderstraße der Menschen im Buch ist die „Route 66“.

Ich hatte vorher irgendwie ein anderes Bild von der Route 66. Ein Bild von einer legendären Straße, von irgendetwas mit Freiheit und Weite. Nach dem (fast vollständigen) Lesen des Buches denke ich plötzlich an Armut, Staub und verlorengegangene Träume und liebe Gewohnheiten aus einer längst vergessenen Zeit.

Bekannt (unter anderem durch viele Coverversionen) ist das Lied (Get your kicks on) Route 66, das 1946 entstand. Ja, auch das ist Teil dieser Geschichte….

Und nicht zu vergessen, es gibt noch ein Lied, das die „66“ prägnant trägt – nämlich „Mit 66 Jahren“ von Udo Jürgens. Als das Lied 1977 erschien war ich 8 Jahre alt, heute bin ich nur noch ein paar Jahre von der 66 entfernt (sofern ich sie überhaupt erreiche). So unterschiedlich kann sich die 66 musikalisch zeigen……

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen wohlklingenden Abend.

65

Die 65.
Eher zufällig bin ich vor ein paar Wochen über diesen Text gestolpert, der eine wunderbare 65 enthält – es handelt sich um „Am Schneesee“ von Franz Fühmann und es geht um 65 Zehen. Mehr verrate ich jetzt aber nicht. Wirklich nicht.

65 Tage Polarnacht? Ja, das gibt es – nämlich in Alaska. Der Gedanke an solch eine lange Polarnacht ist (aus der hellen Ferne) einerseits faszinierend, andererseits vor Ort sicher manchmal schwer zu ertragen (ich fand es in diesem Jahr manchmal schon schwierig, dass es so früh am Nachmittag dunkel wurde).

Am wichtigsten für die 65 ist aber – zumindest für mich und gerade in dieser Zeit – das Kirchenlied aus dem (evangelischen) Gesangbuch mit der Nummer 65 (allerdings mit einer anderen Melodie – so wie im nächsten Link). Es ist ein Lied, das ich schon sehr lange kenne und das mich vor allem durch schwierige Zeiten immer gut begleitet hat. Gerade in den schlimmsten Zeiten meines Lebens habe ich dieses Lied oft still vor mich hingesungen.

Mit diesem Lied wünsche ich Euch und Ihnen einen gut behüteten Abend!

64

Die 64.
Sie ist der Zukunft durchaus freundlich zugewandt.
Zunächst mit dem C 64, der für viele (jüngere) Menschen der Einstieg in das Thema Computer und durchaus auch Softwareentwicklung bedeutete.
Dann aber auch mit D 64 – dem Zentrum für digitalen Fortschritt.

Zukunft erfordert an manchen Stellen aber auch strategisches Denken. Welches Spiel wäre geigneter, das zu lernen als das Schachspiel? Wie passend, das Schach auf einem Brett mit 64 Feldern gespielt wird.

Ob Gerson von Bleichröder Schach gespielt hat? Er war sicher ein Mensch, der sehr gut strategisch denken und vorgehen konnte. Seine Villa befand sich in der (damaligen) Wilhelmstraße 64 in Berlin, seine Erben haben das Grundstück an den preußischen Staat verkauft.

Finanziell viel weniger erfolgreich sind die Figuren in dem Roman David Copperfield von Charles Dickens. In 64 Kapiteln erzählt Dickens die Geschichte von David – vom kleinen Jungen, der bei seiner strengen Tante leben muß bis zum jungen Mann, der endlich sein Lebensglück gefunden hat. Mich begleitet diese Geschichte (in der deutschsprachigen Fassung) seit meiner Kindheit. Es war eines der ersten klassischen Bücher, das ich mir bewußt von meinen Eltern gewünscht habe und das ich mehrfach in meinem Leben gelesen habe.

Ende gut, alles gut? Bei David Copperfield ist das vermutlich so. Aber stimmt das auch für das Lied der Beatles When I’am sixty-four? Beschwingt klingt es jedenfalls und das muß für den Moment reichen….

Damit wünsche ich Euch und Ihnen trotz allem, was im Moment um uns herum passiert, einen hoffnungsvollen und beschwingten Abend.

63

Die 63.

Freitag, der 22.11.1963 in Dallas. Die letzte Fahrt von John F. Kennedy.
Stephen King hat daraus ein Buch gemacht, das Buch 11/22/63. Was, wenn man die Zeit zurückdrehen und die Ermordung verhindern könnte?

Rund um die Ermordung von Kennedy gab es immer ziemlich viele Verschwörungstheorien. Dazu paßt wiederum gut das Buch „63 Dokumente..“ von Jesse Ventura – eine Aufstellung und Vorstellung von 63 Dokumenten, die wir Bürger aus Sicht der Regierung nicht lesen sollen. Es geht hier vor allem um die USA. Ob da wohl etwas zu Kennedy drin steht?

Eine ganz andere Aufstellung enthält diese Liste – 63 Schritte, um die schlimmsten Momente Deines Lebens zu überleben. Eigentlich mag ich solche Listen nicht. Aber in dieser Liste sind ein paar Punkte und vor allem ein paar Formulierungen, die mich durchaus ansprechen. Jedesmal wenn ich gerade an einem Punkte dachte „nein“, kam ein überraschender nächster Punkt, der mir den Wind der Kritik aus den Segeln nahm. Wahrscheinlich sollte ich mir die Liste irgendwann mal in Ruhe anschauen.

Hat die 63 denn gar nichts Schönes? Doch, glücklicherweise schon.
Den Trollstigen in Norwegen zum Beispiel, der Teil der Provinzstraße 63 ist. Die Bilder sehen sehr schön aus!
Und das Département 63 in Frankreich, nämlich die Region „Puy-De-Dome“ mit der Stadt Clermont-Ferrand, in der ich während meines Studiums einige sehr schöne Monate verbracht habe. Ja, für mich ist das eine sehr schöne Erinnerung.

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen Abend mit schönen Gedanken und Erinnerungen.