289

Die 289.
Eine schöne Zahl, auch wenn ich nicht so viel gefunden habe.
Aber: 17 mal 17 ergibt 289. Die 17 war eine Lieblingszahl meine Mutter, denn sie ist mit 17 Jahren in die Freiheit geflohen – insofern ist es nicht überraschend, dass ich die 289 mag.

Im Jahr 289 vor Christus starb Agathokles, der ab 316 vor Christus der Tyrann von Syrakus war und ein sizilisches Königreich schuf. Agathokles kam durch einen Staatsstreich an die Macht. Er lud seine Gegner (circa 40 wichtige Persönlichkeiten) zu einer Besprechung ein. Dort behauptete er, dass diese Persönlichkeiten einen Anschlag gegen ihn planen würden und ließ sie festnehmen. Seine bewaffneten Anhänger forderten dann wohl die Bestrafung und die Gegner wurden getötet. Insgesamt wurden um die 4000 Menschen getötet, etwa 6000 sind wohl geflüchtet (vorwiegend nach Agrigent). Schließlich wurde er (als Retter der Demokratie) vom Volk gewählt. Unklar ist, inwieweit er nach seiner Wahl im Rahmen demokratischer Kompetenzen gehandelt hat. Was mir auch fehlt – die Vorgeschichte dieses Staatsstreichs – das ist alles Lesematerial für die kommenden Jahre.
Spannend ist auch, dass die Meinungen über ihn schon zu seiner Zeit auseinander gingen. Später hat Machiavelli ihn lobend in seinem Werk „Der Fürst“ erwähnt – ich bin gerade unentschlossen, ob das eher für oder gegen Agathokles spricht (dafür müßte ich mich tatsächlich auch etwas mehr mit dem Werk von Machiavelli beschäftigen – was tatsächlich auch eine gute Idee wäre).
Das eigentlich Traurige ist, dass ich vor meiner Suche noch nie diesen Namen gehört hatte. Immer diese Bildungslücken…..

Was ich auch gefunden habe – ein Buch mit 289 kamitischen (oder hamitischen) Weisheiten. Der Text auf der Rückseite klingt durchaus interessant und ich habe auch eine minimale Information über die Kamiten (oder auch Hamiten) gefunden, aber viel weiß ich nicht. Die Ableitung vom biblischen Ham (Sohn von Noah) finde ich allerdings spannend!

Weitere Fragen? Vielleicht sogar 289 weitere Fragen? Soviele weitere Fragen soll zumindest dieses Buch enthalten und die Startfrage „warum Kühe keine Treppen heruntergehen können“ finde ich schon irgendwie witzig…..

Worüber ich auch geschmunzelt habe – gestern habe ich ein Kochbuch mit 288 Artischockenrezepten gefunden, heute ein Kochbuch mit – genau – 289 Artischockenrezepten.

Passend zu meinem heutigen Nachmittag (Besuch eines Orgelkonzerts in Düsseldorf) möchte ich diesen Beitrag mit dem Orgelkonzert von Händel HWV 289 beenden.

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen klangvollen Abend mit guten und weisen Entscheidungen.

288

Die 288.
Die 288 enthält viel von dem, was ich mag – einen Baum, viele Bücher, neue Rezepte, Rätsel und gute (klassische) Musik.

Ein beeindruckender Baum und eine faszinierende Information. Im Jahr 288 vor Christus wurde der Heilige Feigenbaum Jaya Sri Maha Bodhi im heutigen Sri Lanka gepflanzt – er ist damit der älteste von Menschen gepflanzte Baum, dessen Pflanzdatum bekannt ist – und er existiert immer noch. Ich finde den Gedanken, dass ein Baum seit über 2300 Jahren am selben Ort steht faszinierend. Wie würde es sich anfühlen, vor diesem Baum zu stehen? Und ja, ich weiß, dass es noch ältere Bäume gibt. Aber die Geschichte dieses Baumes finde ich schon sehr interessant.

Im Jahr 288 vor Christus wurde auch die Bibliothek in Alexandria eröffnet. Ein griechischer Berater hatte König Ptolemäus I wohl geraten, dort das Wissen der Welt zusammenzutragen. Über 700.000 Schriftrollen (die „Bücher“ der damaligen Zeit) kamen dort zusammen. Ein unglaublich spannender Gedanke und Ort, denn ich mag Bücher sehr. Gerade in Zeiten, in denen vermeintliches Wissen an „jeder Ecke“ zu haben ist, sind gute Bücher immer noch gute Wissensorte und eine gute Beschäftigung.

Im Haus 288 Boulevard Saint-Germain in Paris starb am 2. August 1936 Louis Blériot, der erste Mensch der den Ärmelkanal in einem Flugzeug überquerte. Eine Tafel am Haus erinnert an ihn.

Es gibt einige Kochbücher, die 288 Rezepte enthalten – Patisserie, Artischocken und ein Kochbuch für alle Jahreszeiten. Kochbücher und Kochzeitschriften sind für mich ziemlich häufig eine große Versuchung…., ich probiere allerdings auch gerne neue Rezepte aus (heute Mittag war es wieder so weit…..).

Was ich wirklich witzig fand – die Sudoku-Adventskalender – 288 Sudokus, 12 für jeden Tag. Muß ich verraten, dass ich gelegentlich gerne Sudokus löse….? Jedenfalls ist das eine schöne Beschäftigung.

Schön ist auch die Ballade Opus 288 von Carl Reinecke (die ich gerade höre, während ich diesen Beitrag noch einmal Korrektur lese).

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen Abend wunderbarer Fülle.

287

Die 287.

Vermutlich im Jahr 287 vor Christus wurde Archimedes geboren – ein berühmter Mathematiker und Physiker, über dessen Leben man allerdings wenig weiß. Vitruv hat zu Archimedes folgende schöne Geschichte überliefert, von der man aber nicht weiß, ob sie stimmt: Archimedes sollte den Goldgehalt einer den Göttern geweihten Krone überprüfen, ohne die Krone zu beschädigen. Der König ging nämlich davon aus, dass der Goldschmied ihn betrogen hatte. Archimedes tauchte einen Goldbarren von gleichem Gewicht wie die Krone und die Krone in einen vollen Wasserbehälter und maß das jeweils auslaufende Wasser. So konnte er feststellen, dass die Krone leider nicht ganz aus Gold gefertigt war….. Jedenfalls hat er das sogenannte Archimedische Prinzip entdeckt. Mehr über Archimedes und seine Entdeckungen kann man übrigens hier lesen.

Das Archimedische Prinzip ist auch heute noch für den Schiffbau von Bedeutung. Von daher paßt es gut, dass im Hamburger Hafen eine 287 Meter lange neue Brücke gebaut wurde – nämlich die neue Bahnbrücke Kattwyk, die auch Rad- und Fußwege und tolle Aussichten auf den Hafen bieten soll. Das klingt nach einer tollen Brücke. Im Dezember 2020 ist die Brücke übrigens fertig geworden – hier kann man sie sehen.

Schon seit 1951 gibt es in Frankfurt die 287 Meter lange Friedensbrücke. Ich war zwar nicht so oft in Frankfurt, aber ich glaube, dass ich schon über diese Brücke gelaufen bin.

Singet dem Herrn ein neues Lied fordert uns das Lied Nr. 287 im Evangelischen Gesangbuch auf. Ein schönes Lied – sowohl die Melodie als auch der Text und eine schöne Anregung. Zu diesem Gedanken passst auch die Toccata von Ferruccio Busoni mit der Nr. 287 im Busoni-Verzeichnis (BV).

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen Abend mit spannenden Entdeckungen und schönen Liedern.

286

Die 286.

Im Jahr 286 wurde Maximian römischer Kaiser – von Diokletian selbst ausgewählt und zusammen mit ihm, wobei Diokletian allerdings eine Vorrangstellung behielt. Maximian stammte aus einer armen Familie, im römischen Militär hatte er Karriere gemacht und war dort Diokletian begegnet. Über Maximian wird gesagt, dass er vertrauenswürdig aber ungebildet war, er zog das (militärische) Handeln dem Denken vor. Vielleicht war das auch ein Grund, warum Diokletian ihn ausgewählt hat – er konnte so relativ sicher sein, dass Maximian sich nicht um Politik kümmern würde.

Über die Zeit im römischen Reich ab dem Jahr 286 gibt es übrigens auch einen Comic. Das klingt sehr interessant!

Vom Comic ist es zum Spiel gedanklich nicht weit. Es gibt ein Buch mit 286 Spielen, das den wunderschönen Namen „The lost art of having fun“ trägt. Ist das wirklich eine verloren gegangene Kunst?

Wer Spannung sucht, findet diese vermutlich im Buch SA – 286. Der Sohn eines pensionierten Polizisten wird ermordet, einen erkennbaren Grund für diesen Mord gibt es nicht. Es ist klar, dass der Vater die Ermittlungen aufnimmt….

Für den Vater ist diese Situation sicher kein Grund für Dankbarkeit, andere Gefühle werden überwiegen – Trauer und Wut zum Beispiel.
Im Alltag ist es mir aber wichtig, immer wieder auch für kleine Dinge dankbar zu sein und über diese Dankbarkeit auch bewußt nachzudenken. Bachs „Danket dem Herren, denn er ist sehr freundlich“ – BWV 286 – paßt für mich daher gut als Abschluß zu diesem Beitrag.

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen Abend voller Dankbarkeit für die vielen schönen Dinge des Lebens.

285

Die 285.
Oder anders gesagt: nur noch 80.

Zu dem Zeitalter, das im Jahr 285 in Rom beginnt, gibt es einen (als PDF frei zugänglichen) Beitrag mit dem Titel „Stadt ohne Kaiser Rom im Zeitalter der Dyarchie und Tetrarchie (285–306 n. Chr.)“. Ein sehr interessanter Titel. Ebenso interessant finde ich die Tatsache, dass Rom zu dieser Zeit eine Stadt war, die durch Brandzerstörung gekennzeichnet war. In der Zeit unter Diokletian wurde das Stadtzentrum wieder aufgebaut, die Infrastruktur (zum Beispiel die Wasserleitungen) wurde wiederhergestellt. Auch die bildliche Darstellung der Tetrachen wird in diesem Beitrag ausführlich behandelt. Definitiv ein Beitrag, den ich „irgendwann“ mal in Ruhe lesen muß!

Und sonst? 285 Geheimnisse für eine Präsentation mit Wirkung – mich erschlägt dabei die Zahl 285. Es gibt sicherlich einige Punkte, die man im Hinblick auf eine gute Präsentation beachten kann (und vermutlich auch sollte) – aber gleich 285? Nicht wirklich….

Auch der Roman Panik auf Flug 285 ist nichts für mich. Es klingt so schon zu grausam. Ich mag eher subtile Spannung.

Irgendwie schön finde ich das Buch mit 285 botanischen Stickereien. Ich besitze tatsächlich ein paar zarte Taschentücher mit Blütenstickereien – daran fühlte ich mich beim Betrachten erinnert. Es ist nichts, was ich kann (oder gar können möchte) – aber es sieht sehr zart und schön aus.

Kurios finde ich dagegen die Geschichte eines Briefes, der in der Schweiz von einem Ort zum anderen geschickt wurde und statt dessen mit einem Umweg über Australien (man rätselt, wie der Brief da hin kam….) mit 285 Tagen Verspätung dann doch noch beim Empfänger eintrudelte.

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen Abend mit unerwartet schönen Überraschungen.

284

Die 284.

Auftritt Diokletian. Also Auftritt als Kaiser – geboren wurde er schon um das Jahr 240. Diokletian führte das System der Tetrarchie ein – eine gemeinsame Regierung von zwei Seniorkaisern, die als „Augustus“ bezeichnet wurden und zwei Juniorkaisern, die als „Caesar“ bezeichnet wurden. So wollte er die häufigen „Umstürze“ in den Griff bekommen. Jeder hatte sein Gebiet, Gesetze wurden jedoch gemeinsam oder zumindest im Namen aller erlassen. In diese Zeit fällt auch die Abkehr von der Darstellung individueller Gesichter im Portrait.
Natürlich gibt es zu ihm und zu seiner Zeit auch einige Bücher – zum Beispiel dieses Buch und dieses Buch.

Da, wo etwas Neues beginnt, da endet auch etwas. Insofern ist es nachvollziehbar, dass es auch Bücher gibt, die Geschichte genau bis zum Jahr 284 erzählen.

Von der Geschichte in die Zukunft. Im Jahr 2086 müssen vier Männer und zwei Frauen als Gruppe 284 Vertrauen zueinander fassen und (anscheinend) eine Aufgabe lösen. Ob sie es schaffen werden?

Etwas Gegenwart – vermutlich behagliche Gegenwart. Denn es gibt ein Buch mit 284 Einrichtungsideen nach nordischem Design. Bestimmt ein Buch mit interessanten Anregungen, falls man etwas verändern möchte. Bei mir ändern sich vor allem Ort und Höhe der Buchstapel in meiner Umgebung…..

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen Abend mit der Vorfreude auf gute Veränderungen.

283

Die 283.

Ein Schwindler und Serienmörder. Henri Desiré Landru. Er reagierte auf Heiratsanzeigen oder schaltete diese selbst. Zu insgesamt 283 Frauen hatte er auf diese Weise Kontakt. Seine Liebesbriefe sollen eine enorme Wirkung gehabt haben, er selbst war wohl eher unscheinbar. Auf die Spur gekommen bin ich ihm aufgrund dieses Buches. Spannend ist auch, dass Hugo Bettauer diese Geschichte in „Der Frauenmörder“ aufgriff (und nach Berlin verlegte). Damit steigt mein Interesse an diesem Buch erheblich.

Mittlerweile hat London die dritte London Bridge. Schon während der Römerzeit gab es an dieser Stelle eine Holzbrücke. Vermutlich wurde sie mehrfach repariert oder sogar ersetzt. Im Jahr 1014 wurde sie sogar absichtlich zerstört, um herannahende Truppen aufzuhalten. Ab 1176 wurde dann die alte London Bridge gebaut. 33 Jahre dauerte der Bau und die Brücke war 273 Meter lang. Nach ungefähr 600 Jahren mußte die Brücke dann erneuert werden. Der Bau dauerte sieben Jahr und die nun 283 Meter lange Brücke wurde 1831 fertiggestellt. Diese Brücke wurde 1968 an einen amerikanischen Investor verkauf und ziert nun zum größten Teil eine Brücke in Arizona. An der Stelle wurde – natürlich – eine neue Brücke errichtet, die moderne London Bridge, die wiederum eine Länge von 283 Metern hat. Ob diese London Bridge jetzt eine Brücke für und in die Zukunft ist?

Zukunft ist ein guter Punkt, denn der Roman Kepler 283 C spielt in der Zukunft. Menschen sollen sich zum Exoplaneten Kepler 283 C aufmachen und dort Menschen „zur Welt bringen“, die diesen Planeten bevölkern. Es ist nicht mein Genre, aber es ist spannend zu sehen, auf welche Ideen Menschen kommen.

Zum Abschluß dieses Tages herzerwärmende Klänge von Mozart – KV 283.

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen warmen und klangvollen Abend.

282

Die 282.
Eine Zahl mit wenig Funden und ein Abend mit wenig Zeit. Aber einen kurzen Beitrag werde ich schaffen.

Im Jahr 282 stirbt Probus. Er wird von unzufriedenen Soldaten ermordet (die Anzahl der römischen Kaiser, die eines natürliches Todes gestorben ist, kann man vermutlich an beiden Händen abzählen……). Angeblich wollte er die Soldaten entlassen, da man sich einer Zeit des Friedens befand. Ob das wirklich stimmt? Und ob Menschen das geglaubt haben? Desinformation und ihre Folgen scheinen eine lange Geschichte zu haben. Was von Probus blieb war der Weinanbau und die Weinherstellung in vielen Regionen Europas.

Wein wird auch in Australien angebaut – da war Probus natürlich nicht. Dort findet man aber eine Brücke mit einer Spannweite von 282 Metern zwischen den beiden Hauptpfeilern – die Story Bridge in Brisbane. Ab 1935 wurde die Brücke gebaut, 1940 eröffnet. Eine schöne Brücke.

Viel jünger ist die Pierre-Pfimlin-Brücke in der Nähe von Straßburg. Sie verbindet beim Stromkilometer 282,2 des Rheins Deutschland und Frankreich. Schön, dass es diese Verbindungen gibt!

Etwas Verbindendes ist immer gut – das gilt auch für Paare. Das können gemeinsame Aktivitäten sein oder gemeinsame Interessen. Dazu gibt es auch ein Buch mit 282 Vorschlägen. Ob man das wirklich braucht? Ich kann das nicht wissen, aber es paßt immerhin zu meiner Zahl. Zumindest könnte man zusammen einen schönen Cocktail trinken – auch dazu gibt es ein Buch mit 282 Rezepten.

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen Abend mit guten Getränken und guten Verbindungen.

281

Die 281.

Im Februar des Jahres 281 vor Christus starb Lysimachos. Lysimachos war ein Feldherr Alexanders des Großen und seit 285 oder 284 vor Christus König von Makedonien. Etwas später – aber im selben Jahr – starb auch Seleukos, der letzte Diadoche. Die Zeit nach dem Tod von Alexander dem Großen wird auch als Diadochenzeit bezeichnet – sie endet mit dem Tod von Lysimachos und Seleukos. Es gab viele Kriege und Alexanders Reich zerfiel. Gleichzeitig war dies eine Zeit, die in vieler Hinsicht für die Bereiche Wissenschaft und Kultur bedeutend war, was ich sehr spannend finde. Es ist ein Bereich, mit dem ich tatsächlich mal in Ruhe beschäftigen sollte (nächstes Jahr vielleicht…..).
Zu den Diadochenkriegen gibt es natürlich auch ein Buch, mich persönlich interessiert aber die Entwicklung von Wissenschaft und Kultur sehr viel mehr, allerdings scheint die Außenpolitik der Diadochen auch sehr interessant zu sein – mal sehen, ob ich dazu irgendwann etwas konkreteres finde (Entwicklung eines außenpolitischen Regelsystems).

281 vor Christus sind die Diadochen gescheitert – zumindest, was die militärische und staatliche Ebene angeht, kulturell haben Sie viele wichtige Spuren hinterlassen. 1915 scheiterte die Endurance-Expedition von Shackleton. Shackleton wollte die Antarktis überqueren. Aber bevor er die Antarktis erreichen konnte, wurde sein Schiff vom Packeis eingeschlossen. 281 Tage hielt das Schiff dem Eis stand. Am 21. November 1915 wurde das Schiff vom Eis zerdrückt. Die Mannschaft konnte sich mit drei Rettungsbooten retten. Shackleton ist heute nicht unbedingt als Forscher bekannt, die Fahrt mit der Endurance und das gemeinsame Überleben dieser Zeit findet sich noch in vielen Büchern und Zeitschriften (selbst mir war der Name bereits vor diesem Beitrag geläufig).

Zum Abschluß etwas Schönes – Mozarts Klaviersonate Nr. 3, KV 281.

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderbar ereignislosen Abend.

280

Die 280.
Wieder eine runde Zahl. Wieder das Gefühl, eine kleine Hürde genommen zu haben.

Zur 280 habe ich sogar relativ viel gefunden – das ist gerade bei den höheren Zahlen nicht so oft der Fall. Ein guter Grund, dankbar zu sein.

Auf den allersten Fund bin ich gar nicht selbst gekommen, obwohl es so offensichtlich ist…. 280 Zeichen hat ein Tweet. Ja, das war nicht immer so – seit November 2017 gibt es diese längere Zeichenzahl (zu dem Zeitpunkt war ich mit ganz anderen Dingen beschäftigt und habe es das nur am Rande zur Kenntnis genommen). Interessanterweise sollte ein Tweet idealerweise aber kürzer sein (meine Tweets sind nie ideal, aber das paßt zur mir) – spannend, was man alles zu dem Thema entdecken kann.

Auf die Anzahl der Tweetzeichen bin ich allerdings erst durch dieses Buch gekommen – den Begriff „Twitteradura“ finde ich wunderschön, ich mag solche Wortspiele einfach. Es gibt also ein Buch in spanischer Sprache mit 80 Mikrogeschichten mit weniger als 280 Zeichen. Ich glaube, das muß ich schon wegen der Wortspiele im Titel und in der Beschreibung unbedingt haben (ich habe sonst noch nie twitterarisch statt literatisch gelesen……).

Sagen und Märchen sind auch oft relativ kurz. Zwar deutlich länger als 280 Zeichen, aber doch deutlich kürzer als andere Werke. 280 Sagen und Märchen aus Pommern und Rügen (oder sogar noch ein paar mehr?) findet man in diesem Buch. Ich mag solche Geschichten und habe einige Bücher aus unterschiedlichen Regionen.

Mit Volksliedern kann ich persönlich nicht ganz so viel anfangen. Ich finde die Texte zwar interessant, aber ich singe nicht so gerne und ich höre auch nicht so gerne Gesang. Aber als Kulturgut und als Erinnerung an meine Kindheit (meine Mutter hat viel und gerne gesungen, ich habe schon im Kinderbettchen geschluchzt, wenn sie mir abends ein Lied vorsingen wollte….) finde ich ein Buch mit 280 Volksliedern sehr schön.

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen schönen Abend mit freundlichen Tweets und guten Geschichten.