350

Die 350.
Eine Frage des Ortes…..

New York ist- immer noch – eine bedeutende Stadt unserer Zeit. Es ist schon lange her, dass ich kurz dort war – aber ich erinnere mich gerne an diese Zeit und an das altehrwürdige Empire State Building. Warum ich das Empire State Building erwähne? Weil es wunderbarerweise die Adresse 350 Fifth Avenue hat. Eine schöne Adresse, nicht wahr?

So bedeutend wie für uns heute New York ist, war für die Menschen der Antike der Antike vielleicht auch die Stadt Meroe im Königreich Kusch. Im Jahr 350 nach Christus wird die Stadt Meroe zerstört, das Königreich Kusch (heute oft mit Nubien gleichgesetzt) zerfällt. Lange wird auch die Geschichte dieser Region kaum wahrgenommen, obwohl sie wirklich spannend ist – die Menschen aus Kusch eroberten sogar Ägypten, so dass es dort schwarze Pharaonen gab. Gerne sahen die Ägypter die Menschen aus Kusch dort nicht…..Die Zeiten dieser Größe waren allerdings lange vorbei, als die Stadt zerstört wurde. Einen interessanten Teil der Geschichte kann man hier nachlesen, hier sieht man auch einige Bilder aus Meroe.

Während das Königreich Kusch zerfiel, fing im heutigen Frankreich etwas an. Die Franken traten auf den Plan und man könnte damit das Königsgeschlecht der Merowinger beginnen lassen. Zumindest tut das dieses Buch und hat mich so auf die Fährte von Marcomer und den Salfranken gebracht.

Untrennbar zu Frankreich gehört natürlich Käse – dass es ein Buch über 350 französische Käsesorten gibt ist da nicht weiter verwunderlich…..

Die Franzosen genießen, die Engländer rätseln. Zum Beispiel bei einer Art von Schatzsuche mit 350 Hinweisen. Oder bei 350 Pubquizfragen……

Was auch zu England gehört – die vielen Orte der Kriminalgeschichte. Vor vielen Jahren habe ich zufällig den Führer zu 350 Londoner Kriminalschauplätzen gefunden (und natürlich auch gekauft). Dummerweise war ich seitdem noch nicht in London, das Buch ist trotzdem interessant!

Manchmal unterschätzt man ja den Wortreichtum einer Sprache. So ist es faszinierend, dass es in der englischen Sprache mindestens 350 Worte für Charakterbeschreibungen gibt – 175 negative und 175 positive. Spannend ist auch, dass mir der größere Teil dieser Worte tatsächlich bekannt ist (es sind die kleinen Erfolge, die zählen!).

Wie es um meine Französischkenntnisse bestellt ist könnte ich natürlich mit diesen 350 Quizfragen zur französischen Sprache testen……

Schön finde ich auch, dass es ein Buch mit 350 jüdisch-elsässischen Ausdrücken gibt. Das würde mich tatsächlich interessieren!
Noch mehr begeistert mich das Wörterbuch mit „350 fruchtigen Ausdrücken“ – es gibt noch nicht einmal eine Leseprobe, das Buch erscheint erst im Frühjahr 2023, bis dahin muß ich mich mit meiner Neugier gedulden…..

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen genußvollen, fruchtreichen und neugierigen Abend an einem guten Ort!

349

Die 349.
Es wird immer weniger. Und das ist gut so.

Sprechen wir über Erinnerungen, denn die 349 hat zumindest zum Teil damit zu tun.
Bilder von Orten, an denen man schon einmal war, rufen Erinnerungen wach. So ging es mir auch mit dem Buch über Schottland mit 349 Ansichten. Es sind weniger die konkreten Bilder als die Erinnerungen an die Namen der Orte und an meine kurze Zeit in Schottland im Sommer 1995. Es ist lange her, aber die Erinnerungen sind immer noch sehr präsent.

Erinnerungen müssen nicht immer nur „gut“ sein. Das Buch eines jungen Soldaten über seine 349 Tage in Vietnam zeigt das. Er spricht dort über seine Erfahrungen während dieser Zeit, seine Ängste, die Einsamkeit aber auch über das, was für ihn gut war. Es ist bestimmt ein sehr interessantes Buch, aber im Moment wäre es wohl kein Buch, das ich unbedingt lesen möchte.

Was ist, wenn die Erinnerungen traumatisch sind? Darum geht es wohl im Buch 349 Days of Trauma.
Noch einmal anders ist es, wenn Erinnerungen schwinden – durch Alter oder Krankheit, manchmal hängt beides auch zusammen. So geht es „Grandpa Billy“, einem Weltkriegsveteranen, der zunehmend sein Gedächtnis verliert und der damit die Hauptperson im Buch The Campaign at 349 Glory Drive ist. Es ist eine Geschichte, die das „Damals“ (1944) mit dem „Heute“ (2011) verbindet. Und ja, es klingt interessant.
Zum Thema Demenz habe ich auch noch ein Buch über die Recherche zu diesem Thema mit 349 Fällen gefunden – sehr passend.

Was ist, wenn man eine Art von Leere in seinem Leben spürt? Das ist eine Frage, die zu dem Roman 349 Tage gehört, der im Jahr 1956 spielt und dieses Thema am Beispiel eines jungen Mannes aufgreift.

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen Abend mit guten und fröhlichen Erinnerungen.

348

Die 348.

Für manche Menschen ist die Advents- und Weihnachtszeit eine schwierige Zeit – es ist die Erinnerung an Menschen, die nicht oder nicht mehr „da“ sind, es ist die Erinnerung an Menschen, die genau zu dieser Zeit des Jahres „gegangen“ (also gestorben) sind. Eine dieser Geschichten hat anscheinend tatsächlich mit 348 Tagen zu tun – wobei ich die Spur nicht ganz aufnehmen konnte. Jane Nattrass hat vor einigen Jahren kurz vor Beginn der Adventszeit ihren 12jährigen Sohn Henry verloren, er ist an Knochenkrebs gestorben. Es war eine für sie und die Familie schwierige Zeit. Es muß daraus wohl ein Buch entstanden sein mit dem Titel 348 days, was vermutlich die Dauer des Kampfes gegen den Krebs war. Wichtiger ist das, was Jane Nattrass danach noch aufgebaut hat – eine gemeinnützige Organisation, die krebskranke Kinder und ihre Familien unterstützt und begleitet. Hier kann man mehr über Jane Nattrass und ihre Arbeit lesen.

Ich mag Sagen und Geschichten von alten Überlieferungen sehr gerne. Daher ist es schön, dass es ein Buch mit 348 Vogtlandsagen, also Sagen aus dem Vogtland gibt. Es ist eine Ecke, die mir bisher völlig unbekannt ist…..

Sprechen wir über Rätsel. Also über einen merkwürdigen Vorfall, der unter „True Crime“ fällt. Es geht um den Tod eines 55jährigen Mannes in einem Hotelzimmer (natürlich Zimmer 348) in Texas. Was passiert ist? Dazu gibt es eine Doku, einen Podcastbeitrag und natürlich auch (mehr als einen) Artikel. Eine sehr spannende Geschichte!

Nach so viel Tod und Schmerz möchte ich doch noch eine schöne 348 hinzufügen – die Suite Nr. 1 aus der Wassermusik von Händel, HWV 348.

Ich wünsche Euch und Ihnen einen ruhigen und klangvollen Abend.

347

Die 347.

Platon stirbt im Jahr 347 vor Christus. Er war schon während seines Lebens ein wichtiger Denker und Philosoph in Athen, dort hat er auch den größten Teil seines Lebens verbracht. Fast alle seine Werke sind erhalten und fast alle sind in Dialogform geschrieben. Ich frage mich, inwieweit sein Lehrer Sokrates ihn bei dieser Lern- und Gesprächsform „beeinflußt“ hat, schließlich hat Sokrates ja auch mit Gesprächs- oder Dialogformaten gearbeitet. Eine spannende Methode, die ich wirklich gerne mag!
Wer sich für ein „platonisches Beispiel“ interessiert, kann hier Das Gastmahl nachlesen – es lohnt sich bestimmt!

Im Jahr 347 wurde Hieronymus geboren. Hieronymus, der in vielen Kirchen als Heiliger angesehen wird, war der Verfasser der Vulgata, also der für die katholische Kirche damals maßgeblichen Bibelfassung. Was ich spannend finde – er war literarisch sehr interessiert und gebildet, vor allem las er auch „nichtchristliche“ Werke, zum Beispiel wohl auch Cicero. In der damaligen Zeit führte das oft zu Gewissenskonflikten. Ich bin froh, dass das heute anders ist!

347 Tage nach einem Genickbruch wieder um einen Weltmeistertitel kämpfen? Der Kickboxer Pascal Schroth hat das geschafft. Es gehört sicherlich eine Portion Glück dazu, aber auch viel harte Arbeit. Schön, dass es ihm gelungen ist!

Zimmer 347. Auch hier gibt es eine solche Geschichte – aber hier ist es ein Patient in einem Zimmer mit der Nr. 347. Warum ist der Patient dort? Was ist mit ihm? Ich weiß es (noch) nicht, ich bin mir auch nicht sicher, ob ich es wirklich wissen will – es gibt so viele Bücher, die ich in diesem Jahr auf meine Leseliste gepackt habe. Es ist aber spannend, wie viele Geschichten mit Zimmernummern zu tun haben….

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen interessanten und glücklichen Abend.

346

Die 346.
Über Gespräche, Einsamkeit und Zweisamkeit.

Im Jahr 346 vor Christus endet der Dritte Heilige Krieg. Philipp II. von Makedonien (Alexanders Vater) war einer der „Gewinner“ dieses Krieges. Er errang zunächst einen entscheidenden Sieg gegen die Phoker, die Delphi besetzt hatten, den Schatz des Heiligtums raubten und später sogar einschmolzen – dadurch wurde Makedonien zu einem Vertreter griechischer Ideale und wurde offiziell in die Gemeinschaft der Griechen aufgenommen. Aufgrund der Stimmverteilung in der Gemeinschaft war Makedonien plötzlich sehr wichtig. Philokrates war Mitglied der Delegation, die nach Makedonien geschickt wurde, um einen Frieden auszuhandeln. Es war schwierig, aber die Gesandschaft war erfolgreich und der Frieden wird noch heute als Frieden des Philokrates bezeichnet, wobei nicht alle Teilnehmer der Delegation ihm wohlgesonnen waren……

Friedensverhandlungen sind natürlich vor allem auch Gespräche, schwierige Gespräche. Es geht um die Erwartungen und Bedürfnisse aller Beteiligten und diese sind manchmal gar noch so gut unter einen Hut zu bekommen. Es ist daher interessant, dass sich das Buch Wortschatz Gefühle und Bedürfnisse unter dem Aspekt der Gewaltfreien Kommunikation mit 680 Textausschnitten aus 346 Werken befaßt. Vermutlich eine gute Quelle, um mehr über das Thema der gewaltfreien Kommunikation zu lernen.

Ganz anders ist Kommunikation im Gefängnis. Der chinesische Journalist Liu Hu verbrachte 346 Tage im Gefängnis – unter schlimmen Bedingungen. Das Verbot von Fernseh- und Zeitungsnachrichten mag da nur ein kleiner Bestandteil gewesen sein, trotzdem sind es oft diese Dinge, die sich richtig schlimm anfühlen. Gut, dass er diese Zeit anscheinend trotzdem „gut“ überstanden hat.

Eine Hochzeitsreise von 346 Tagen in einem VW-Kombi? Für mich wäre das aus vielen Gründen ein Alptraum, aber es gibt natürlich Menschen, die genau das als großes Glück und wunderbare Zweisamkeit empfinden. Ein Paar hat eine solche Hochzeitsreise gemacht und daraus ist ein Buch entstanden.

Ich sitze dann lieber mit einem guten oder auch spannenden Buch in einem netten Café. Witzigerweise gibt es auch zur 346 einen Thriller – diesmal mit dem Titel Murder in Room 346.

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen spannenden Abend mit interessanten und guten Gesprächen.

345

Die 345.
Nur noch zwanzig Tage. Das Jahresende und damit das Ende dieses Projekts ist in greifbare Nähe gerückt. Ich bin einerseits froh darüber, andererseits fühlt es sich seltsam an.

Was mir heute aufgefallen ist – ein paar Funde zur 345 passen aus meiner Sicht gut zu den Begriffen Hoffnung und Veränderung.

Im Jahr 332 zerstört ein Erdbeben die Stadt Salamis. Sie wird auf kleinerer Fläche wieder aufgebaut und im Jahr 345 zu Ehren ihres kaiserlichen Gönners Konstantin in Constantia umbenannt. Welch eine schlimme Veränderung für die Menschen, die Zerstörung der Stadt durch ein Erbeben erleben zu müssen und wieviel Mut und Hoffnung dann im Wiederaufbau steckt!

Zum Thema Erdbeben und gleichzeitig zur 345 paßt übrigens auch das Buch 345 Solved Seismic Design Problems. Ich muß zugeben, dass Erdbeben und Vulkanausbrüche eine gewisse Faszination für mich haben……

Ein Buch über die Kirchen in Paris? Mit 345 schönen Fotos? Ich kenne nur einen kleinen Teil der Kirchen in Paris – die, die ich gesehen habe, fand ich sehr schön. Das Buch wird daher bestimmt sehr interessant sein.

Zu Paris gehört natürlich die wunderschöne französische Sprache. Wie gut, dass es ein Buch mit 345 Beispielssätzen gibt, um die Französischkenntnisse zu vertiefen. Eine Sprache zu lernen oder zu vertiefen ist immer eine wunderbare Veränderung!

Eine junge Frau nimmt in Folge eines schweren Unfalls sehr stark zu. Ein ganzes Jahr muß sie krank im Bett verbringen, das hat heftige Auswirkungen. Trotzdem schafft sie es, einen großen Teil des zusätzlichen Gewichts, nämlich 345 Pfund, wieder loszuwerden – wie sie das geschafft hat erzählt sie in ihrem Buch. Und unabhängig davon, ob ihr Weg auch für andere Menschen „gut“ ist, so steckt doch in dieser Geschichte ebenfalls der Gedanke von Veränderung und Hoffnung.

Ein Schüler, der einen Serienkidnapper entlarvt? Das ist die Geschichte des Ebooks The Ghost in my ipad 3:45. Was es mit der 3:45 auf sich hat? Ich weiß es nicht. Aber trotzdem paßt es – welch eine Hoffnung, einen solchen Fall zu lösen und weitere Opfer zu vermeiden!

Mit dem Konzertstück D-Dur von Franz Schubert, Op. 345, schließe ich den heutigen Beitrag.

Ich wünsche Euch und Ihnen einen Abend mit guten Veränderungen und Grund zur Hoffnung.

344

Die 344.
Eine Zahl, die mit Mut, Überleben und dem Willen zur Freiheit zu tun hat.

Mir war nicht wirklich bewußt, dass es in der Antike in Syrakus mehrere Tyrannen gab. Wenn man sich Weltgeschichte ganz allgemein (bis in die heutige Zeit) anschaut, ist das vermutlich nicht überraschend. Trotzdem müssen diese Herrscher damals – im Vergleich mit anderen Herrschern – schrecklicher gewesen sein. Ein interessanter Aspekt, den ich gerne mal vertiefen möchte. Aber jetzt zum Jahr 344 vor Christus: Syrakus wurde lange vom Tyrann Dionysios I. beherrscht. Als er im Jahr 367 vor Christus starb, folgte ihm sein Sohn Dionysius II. als Regent und Tyrann. Interessanterweise war Sizilien ein griechischer Territorialstaat, viele Griechen befanden sich auch in Syrakus und so verwundert es nicht, dass sie 345 oder 344 vor Christus die Korinther um Hilfe baten. Die Korinther wollten die Hilfe nicht verweigern, allerdings wollte Korinth auch keine Verantwortung für eine „Einmischung“ übernehmen. Schließlich wurde Timoleon als Vermittler mit dieser Mission beauftragt und mit 700 Söldnern nach Sizilien geschickt. Wenig überraschend: Timoleon war erfolgreich (vermutlich im Jahr 343 vor Christus). Jedenfalls hatten die Menschen in Sizilien ein paar gute Jahre bevor nach Timoleons Tod der nächste Tyrann auftrat……

Wirklich um Überleben, Mut und Freiheit geht es in dem Buch 344 Days Underground, einem Roman der auf wahren Begebenheiten basiert. Tatsächlich haben sich 38 Juden 344 Tage lang in einer Höhle in der Ukraine versteckt. Eine unfassbar lange Zeit. Ich bin froh, dass die Menschen so überleben konnten! Die Geschichte der späteren Entdeckung der Höhle und ihrer Geschichte habe ich in der Einleitung des genannten Buches gefunden. Gut, dass sich jemand mit dieser Geschichte beschäftigt hat.

Das Buch mit den 344 Fragen ist nicht wirklich ein Buch, in dem es um das Überleben im engeren Sinne geht, aber der Begriff steht zumindest im Titel. Und vielleicht ist das seelische Überleben in herausfordernden Zeiten in einem gewissen Sinn nicht weniger wichtig als das körperliche Überleben. Ob die Fragen aus dem Buch Menschen dabei unterstützen können?

Ich wünsche Euch und Ihnen einen Abend mit guten und mutigen Entscheidungen.

343

Die 343.

Über meinen ersten Fund bin ich schon vor einigen Monaten in Bonn „gestolpert“. Ich habe die Bundeskunsthalle in Bonn besucht – es gab eine Ausstellung, die mich besonders interessierte und am Ende war ich noch in der Ausstellung zu Simone de Beauvoir. Dort gab es – natürlich – auch den Hinweis auf das Manifest der 343 (in englischer Sprache hier). Dieses Manifest war im Prinzip eine Petition für eine Legalisierung der Abtreibung in Frankreich. 343 französische Frauen bekannten sich auf der Titelseite des Nouvel Observateur öffentlich dazu, abgetrieben zu haben. 1974 kam die entsprechende Gesetzesänderung.

Die 343 steht aber auch für ein berühmtes Feuerlöschboot in New York. Der Name ist eine traurige Erinnerung daran, dass bei den Terroranschlägen im September 2001 343 New Yorker Feuerwehrleute gestorben sind.

In 343 Tagen kann man – wenn man denn mutig und willensstark genug ist – auch alleine auf einem relativ kleinen Boot um die ganze Welt segeln. Mir würde dafür allerdings der Mut fehlen!

Eine Veranstaltungshalle, 100 Jahre Geschichte, 50 Jahre Rock Musik, ein Buch – das alles trifft auf das wohl ziemlich bekannte (oder sollte ich lieber „legendäre“) Chez Paulette Pub Rock zu. Was das wiederum mit der 343 zu tun hat? Die Adresse: 343, rue Régina Kricq. Hier noch der Link zum Buch.

Ob Paulette die Musik von Milhaud mag? Zumindest die Zahl paßt, denn die Sinfonie Nr. 6 ist gleichzeitig Op. 343. Zumindest für mich ein passender klanglicher Abschluß.

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen guten und mutigen Abend.

342

Die 342.
Es ist spät, ich bin müde und die 342 ist etwas „arbeitsintensiver“ als gedacht. Aber ok – ich schaffe das. Auch heute noch.

Im Jahr 342 vor Christus wird Aristoteles der Lehrer von Alexander, also von dem Alexander der später „der Große“ genannt wird. Alexander ist neugierig und interessiert sich für viele Wissens- und Themenbereiche. Die politischen Ansichten von Alexander und Aristoteles weichen allerdings stark voneinander ab – im späteren Weltreich von Alexander sollen alle Völker gleichberechtigt nebeneinander bestehen. Das ist tatsächlich neu und paßt so gar nicht zu den Vorstellungen des Aristoteles. Natürlich gibt es zu diesem Thema auch ein Buch….

Vermutlich im Jahr 342 vor Christus wird der Komödiendichter Menander in der Nähe von Athen geboren. Er soll der bedeutendste Dichter der sogenannten Neuen Komödie gewesen sein und wohl zwischen 105 und 109 Komödien geschrieben haben. Menanders Werke sind leider nur zu einem kleinem Teil beziehungsweise in Fragmenten erhalten. Dieses Buch beschäftigt sich mit Menander und mit dem Fund seiner Werke.

Starb Ge Hong im Jahr 342 oder im Jahr 343? Beide Daten habe ich gefunden. Ge Hong war ein Gelehrter, Mediziner, Philosoph und Autor, der ein grundlegendes Werk zum Taoismus geschrieben hat. Auch ein spannendes Thema.

Der Taoismus (oder auch Daoismus) wird oft als „Lehre des Weges“ bezeichnet. Dazu paßt der 342 km lange Mönchswanderweg von Glückstadt an der Elbe bis Burg auf Fehmarn. Der Weg beginnt mittlerweile sogar in Bremen und ist insgesamt 530 km lang, aber die 342 km befinden sich komplett in Schleswig-Holstein.

Eine 342 Stunden im Mont-Blanc-Massiv Grandes Jorasses? Es ist keine normale Wanderung, nicht einmal ein halbwegs normales Abenteuer und der Aufstieg endet dramatisch – ein Buch beschreibt, wie nur einer von zwei Bergsteigern den Aufstieg überlebt. Bestimmt spannend, aber keine Lektüre für mich.

Für mich paßt dann eher das Buch Günther hat sein Käsebrot fotografiert. 342 Freunden gefällt das. – weil ich mich ja durchaus oft mit dem Thema Social Media beschäftige. Ich bin mir aber nicht sicher, ob die Betrachtung des Themas „wohlwollend“ ist – ein Blick in das Buch läßt mich daran ein bißchen zweifeln und das wäre wiederum schade.

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen Abend voller guter Wege und Wohlwollen.

341

Die 341.
Heute war beziehungsweise ist es zeitlich ein bißchen eng. Mal sehen, wieviel ich in der kurzen Zeit, die ich jetzt habe, „unterbringen“ kann…..
Auf eine gewisse Weise läuft für mich jetzt ein „Adventskalender“ anders herum – nur noch 24 Tage bis zum Jahresende und damit bis zum Ende dieses Projektes.

Im Jahr 341 vor Christus wird Epikur auf Samos geboren. 35 Jahre später gründet er seine eigene Schule in Athen – dort unterrichtet er Menschen aller Gesellschaftsschichten (auch Frauen und Sklaven). Gelegentlich habe ich mal in einem Büchlein über Epikur geblättert (gerade jetzt habe ich es – natürlich – nicht griffbereit…..) – ich mag den Gedanken, dass Glück innerer Friede ist, wobei ich den Begriff „Glück“ persönlich eher durch Zufriedenheit ersetzen würde. Auch den Begriff der Seelenruhe finde ich spannend – definitiv ein Philosoph mit dem ich gerne etwas tiefer beschäftigen möchte.

Vor 100 Jahren waren Frauen mit eigenen Büroräumen im Weißen Haus in Washington D.C. noch selten. George W. Bush hat auf seiner archivierten Webseite des Weißen Hauses die Geschichte von Mabel T. Boardman erwähnt, die von 1905 bis 1913 vom Raum 341 aus als Präsidentin des Amerikanischen Roten Kreuzes arbeitete. Vermutlich war sie die erste hochrangige Frau aus einer Organisation mit einem eigenen Büro im Weißen Haus.

Eine Frau mit einem eigenen Büro im Weißen Haus war damals sicher sehr ungewöhnlich. Heute wundern wir uns manchmal über andere Dinge. Dazu könnte zum Beispiel der 341 Meter hohe Skywalk in Shanghai auf dem Jin Mao Tower gehören – eine Glasplattform ohne Geländer in knapp 341 Meter Höhe. Nichts für mich, aber die Bilder sind schon spannend!

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen glücklichen Abend mit schönen Höhepunkten.