127

Die 127.
Zwei Funde sind ziemlich ernst, denn geht es um das (Über-)Leben – um das „ob“ und das „wie“.

Zunächst einmal 127 hours – die dramatische Geschichte eines Bergsteigers und Kletterers, der in Utah allein unterwegs ist und verunglückt. Niemand weiß, wo er ist, niemand kann nach ihm suchen. Aber er findet einen Weg zu überleben. Daraus entstand dann später ein Film. Und: er klettert wohl immer noch (aber er hinterläßt jetzt immer eine Nachricht, wo er ist…..).

Im falschen Körper? Auch das ist sicher ein sehr wichtiges Lebensthema und oft wohl auch ein langer Weg (wenn nicht sogar Leidensweg). Ein Mensch, der ein Mann geworden ist, beschreibt die Operation als den Anfang von insgesamt 127 Schritten und er hat daraus eine Vorstellung (das englische Wort „show“ läßt sich in dem Zusammenhang meines Erachtens nur begrenzt übersetzen) mit dem Titel Becoming a man in 127 steps entwickelt. Ob es anderen hilft, für sich selber oder mit Menschen in ihrem Umfeld besser mit diesem Thema umzugehen?

Etwas leichter sind die letzten beiden Funde.
Room 127 ist eine Geschichte, die nur aus Emails besteht. Eine Geschichte? Oder ein (aufgeschriebenes) Computerspiel? Oder gar ein Krimi? Wer weiß – die Idee finde ich jedenfalls faszinierend, einfach weil die Zusammensetzung nur aus Emails so skurril anmutet (ich habe gerade in die Leseprobe geschaut…..).

Etwas Johann Strauss – Opus 127? Der Walzer erinnert mich ein bißchen an die Tanzstunden und die damaligen Abschlußbälle….

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen beschwingten Abend.

126

Die 126.
Die aktuellen Zahlen sind irgendwie sperrig. Finde ich zumindest. Ob es irgendwann wieder besser wird? Oder werde ich aufgeben? Wir werden sehen…..

Es gibt einen schönen Havel-Elbe-Wanderweg von 126 km Länge, der auch an den ehemaligen BUGA-Standorten vorbeiführt. Ich war „damals“ tatsächlich von Berlin aus während der BUGA in Brandenburg an der Havel. Dabei habe ich mir auch das Städtchen angeschaut – wirklich schön (und bei damals sonnigem Wetter auch für einen schönen Spaziergang gut geeignet).

Faszinierend finde ich den Wanderweg Nr. 126 in Jaen in Andalusieren, der als Wanderweg der Stadtmauer bezeichnet wird und sogar bei einem Haus mit der Hausnummer 126 beginnt. Mehr 126 geht wohl nicht…..

Etwas weiter nördlich in Spanien findet man die Landschaft, in der Don Quijote zuhause war. Das Werk von Cervantes besteht aus zwei Büchern mit insgesamt 126 Kapiteln (erstes Buch 52 Kapitel und zweites Buch 74 Kapitel). Ein sehr interessantes aber auch sehr umfangreiches Werk.

Wer etwas kürzeres zum Lesen sucht, könnte in den „126 Short Stories/Books that you can read in a sitting, maybe two“ gut fündig werden. Da werden lauter kurze aber trotzdem interessante Büchlein aufgelistet.

Egal ob lieber kurz oder lang, ich lasse diesen Beitrag mit den Bagatelles von Beethoven – natürlich Opus 126 – ausklingen.

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen kurzweiligen Abend.

125

Die 125.
Eine Zahl, die viel mit Jubiläen zu tun hat. Ja, die könnte ich jetzt auch heraussuchen – aber auf eine gewisse Weise sind diese Jubiläen nicht zeitlos. Was in diesem Jahr 125 Jahr besteht, wird im nächsten Jahr (hoffentlich) schon die 126 erreichen. Das ist schön, paßt aber für mich nicht zu meinem „Projekt“.

Es wird jedenfalls schwieriger, Aspekte zu finden, die ich für passend halte. Aber gut – auch heute habe ich „genug“ gefunden.

Der Wupperweg ist ein 125 km langer Wanderweg entlang der Wupper. Und ja, das paßt besonders gut, da ich seit meinem 5. Lebensjahr (mit sehr kurzen Unterbrechungen) in Wuppertal lebe. Den Wanderweg selbst kenne ich jedoch noch nicht.

Ich bin damals mit meinen Eltern nach Wuppertal gezogen. Für meine Mutter war Wuppertal ihre Heimat, hier ist sie auch Ende 2017 gestorben. Interessant fand ich daher den Gedanken, dass man seinen Eltern 125 Fragen stellen sollte, um sie besser kennenzulernen. Einfach weil viele Menschen Eltern als so selbstverständlich ansehen, dass sie gar nicht auf die Idee kommen, ihr Leben zu „erfragen“. Einige der Fragen habe ich meiner Mutter im Laufe ihres Lebens tatsächlich gestellt, vieles hat sich auch einfach so aus Gesprächen oder Erzählungen ergeben. Den Gedanken an sich, diese Fragen zu stellen, finde ich jedenfalls spannend.

Bleiben wir kurz bei Fragen – es gibt 125 Fangfragen (mit den jeweiligen Antworten), die ich zum Teil durchaus witzig finde (auf die richtigen Antworten wäre ich wohl nicht gekommen….).

Ernsthafte Fun Facts? Die Türme der Marienkirche in Lübeck sind 125m hoch. In Lübeck war ich tatsächlich ein paar Mal in meinem Leben, einmal sogar mit meiner Mutter (lange her).

Zum Thema Reisen paßt die Gmeiner-Reihe, die zu unterschiedlichen Orten und Themen jeweils 11 Krimis und 125 Freizeittipps enthält. Das Bergische Land ist – natürlich – auch dabei.

Geographisch paßt dazu wiederum die Elberfelder Bibel – in der Ausgabe von 2020 mit 125 Lebensbildern biblischer Personen.

Ablenkung findet man vermutlich eher mit den 125 besten Rätseln aus 2000 Jahren Mathematik oder den 125 best brain teasers of all time.

Mit Brahms in 125 Sekunden lasse ich den heutigen Beitrag ausklingen und wünsche Euch und Ihnen einen klangvollen Abend.

124

Die 124.
Sie hat es mir nicht leicht gemacht. Wirklich nicht. Die „üblichen Verdächtigen“ führten nicht zu interessanten Funden. Aber ich habe eine neue Kategorie gefunden. Dazu gleich mehr.

Zunächst fand ich „nur“ den Fiat 124 Spider (und ein paar Bücher zu diesem Auto). Ja, nett – aber nicht wirklich das, was ich suchte. Aber immerhin – es ist eine 124.

Ein paar (nicht gerade spektakuläre) Bücher habe ich natürlich gefunden – das The No Worries Workbook mit 124 Listen, Aktivitäten und Anweisungen, um Dinge aus dem Kopf zu bekommen. Ja, gut – aber warum gerade 124?

Spannender fand ich dann dieses Buch Exquisite Corpse: 124 days of sequestered collaboration, ein Buch über ein surrealistisches Spiel (das ursprünglich aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts stammt), das drei jüngere New Yorker während der 124 Tage der ersten Covid-Welle in New York miteinander auf Distanz spielten. Mir war der Begriff „Exquisite Corpse“ bis vorhin unbekannt, aber es ist erstaunlich, wie viel man dazu finden kann.

Dann stolperte ich über ein Buch mit Briefen. Mit 124 Briefen und das stellte sich als sehr spannender Fund und vor allem als ziemlich guter Suchbegriff heraus.

124 Briefe aus der Todeszelle? Eine Allgäuerin hat soviele Briefe von einem amerikanischen Strafgefangenen erhalten.

Dann (und das war mein Fund, der zum Stichwort „Briefe“ führte) stolperte ich über die 124 Briefe über Ethik an Lucilius von Seneca. Ich habe noch keinen dieser Briefe gelesen, aber es ist ein Thema, das mich interessiert – zumal es aus der Zeit nicht so wahnsinnig viele „erhaltene“ Texte gibt.

Und noch einmal 124 Briefe: im Nachlaß von Galileo Galilei hat man 124 Briefe von seiner Tochter Maria Celeste gefunden, die diese ihm zwischen 1623 und 1633 aus dem Kloster geschrieben hat. Diese spielen wohl im Buch Galileos Tochter von Dava Sobel eine Rolle (ich habe das Buch sogar hier, nur noch nicht gelesen).

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen Abend mit schönen Funden und glücklichen Momenten.

123

Die 123.
Eine „undankbare“ Zahl. Undankbar deswegen, weil es so wahnsinnig viele Webseiten mit 1-2-3 gibt, aber wenig besondere Inhalte. Also gleichzeitig zuviel und zu wenig.

Ein Beispiel für diese unglaubliche Vielfalt? Es gibt den 123 Blumenversand, zahllose Bücher mit 123, einfach wahnsinnig viel.

Aber ein paar Dinge habe ich doch gefunden: es gibt einen Menschen, der in 123 Tagen mit dem Fahrrad um die Welt gefahren ist. An anderer Stelle (bei der 72 und der 80) sind die fiktive Reise von Phileas Fogg im Roman von Jules Verne und die tatsächliche Reise von Nellie Bly schon aufgetaucht, dieser Aspekt paßt aus meiner Sicht daher besonders gut.

Skurril fand ich die Idee eines Liebespaars sich für – insgesamt 123 Tage – mit Handschellen aneinanderzuketten. Muß ich extra erwähnen, dass die beiden jetzt kein Paar mehr sind?

Noch eine literarische 123 – das erste Buch von Robert Musils Mann ohne Eigenschaft hat genau 123 Kapitel (soweit habe ich es bei dem Buch bisher nicht geschafft……).

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen Abend mit lauter guten Eigenschaften.

R: „Arsène Lupin, gentleman-cambrioleur“ von Maurice Leblanc

Eine Aprilaufgabe der Bookloverchallenge war es, einen Reihenauftakt zu lesen. Ich war zunächst unentschlossen (wie so oft bei zu vielen guten Büchern). Aber dann habe ich mich für Arsène Lupin von Maurice Leblanc entschieden und – weil es der Reihenauftakt sein sollte – für das erste Buch, in dem Arsène Lupin auftaucht, also Arsène Lupin, gentleman-cambrioleur.

Interessanterweise ist das erste Buch kein Roman im eigentlichen Sinne, sondern eher eine Sammlung kürzerer Geschichten, in denen die Anfänge von Arsène Lupin geschildert werden. Passend zu den beiden anderen Büchern, die ich diesen Monat für die Bookloverchallenge gelesen habe, spielt die allerste Geschichte auf einem Schiff. Auf dem Schiff verschwinden Wertgegenstände und es wird gemunkelt, dass der Gauner Arsène Lupin an Board ist. Ja, ist er. Allerdings wäre ich nicht darauf gekommen, wer er ist. Erst als sein Gegner Inspektor Ganimard ihn am Ankunftsort erwartet und festnimmt, war es für mich klar.

Arsène Lupin ist ein charmanter, intelligenter und gewiefter Gauner, der es vor allem auf sehr wertvolle Stücke reicher Menschen abgesehen hat. Seine Methoden sind interessant und (fast schon glücklicherweise) ist er immer ein kleines bißchen schlauer als Ganimard.
Es waren schöne Geschichten, die durchaus Lust auf mehr machen (einige der folgenden Bände sind wohl tatsächlich Romane). Vor allem sind es im wesentlichen Geschichten ohne Gewalt. Es geht immer eher um den „Weg“ als um den Raub oder Diebstahl und oft tritt Arsène Lupin auch als ein Gauner auf, der trotz allem Gutes im Schilde führt. Nach den Erzählungen seiner frühen Geschichten und „Jugendsünden“ bin ich jetzt tatsächlich gespannt, was im nächsten Band passiert.

R: „Eighty Days“ von Matthew Goodman

Nach der Lektüre von Jules Verne „Le tour du monde en 80 jours“ folgte dann das eigentliche Wunschbuch, „Eighty Days“ von Matthew Goodman.

Nellie Bly ist eine junge amerikanische Journalistin, die in den 1880er Jahren unbedingt in New York Fuß fassen will. Frauen sind als Journalistinnen zu diesem Zeitpunkt noch eher unüblich. Aber sie schafft es. Zunächst arbeitet sie vor allem „under cover“ – so läßt sie sich zum Beispiel in eine Irrenanstalt einweisen, um die dort herrschenden Zustände aufzudecken. Irgendwann hat sie die Idee, die Reise aus dem Buch von Jules Verne tatsächlich alleine nachzureisen. Ihre Zeitung (die von Joseph Pulitzer gegründete World) ist zunächst nicht so begeistert. Aber einige Zeit später greift man die Idee doch auf. Am 14. November 1889 startet sie von New York aus mit einem Schiff nach Europa.
Das ist in dem Moment ein großes Medienereignis und eine der konkurrierenden New Yorker Zeitungen, nämlich „The Cosmopolitan“ möchte mithalten. Deshalb schickt man auch dort eine junge Journalistin auf den Weg – Elisabeth Bisland reist in umgekehrter Richtung, also zunächst mit dem Zug nach Kalifornien.

Matthew Goodman schildert im Buch die Geschichten beider Frauen – ihre Herkunft, ihren Werdegang und ihre Reiseetappen. Anfangs lagen meine Sympathien ganz klar bei Nellie Bly. Schließlich hatte sie die Idee und ich fand es irgendwie „unfair“, dass jemand ohne ihr Wissen gegen sie antrat. Zur Mitte des Buches hin veränderte sich das. Elizabeth Bisland schien die Reise – trotz der Kürze der Zeit – zu genießen, die Einblicke in fremde Länder und Kulturen. Für Nellie Bly schien die fremde Umgebung eher ein notwendiges Übel zu sein, sie wollte eigentlich nur so schnell wie möglich nach New York zurück. Irgendwie fehlte ihr plötzlich die Neugier, die ich vorher bei ihr als Journalistin erlebt hatte.

Daheim in New York fand die World spannende Wege, die Reise zu vermarkten und so die Auflage zu steigern, obwohl man von der Reise selbst relativ wenig mitbekommen konnte. Am Ende kam Nellie Bly zuerst in New York an – nach 72 Tagen (die Zeit wurde damals sehr genau gemessen – in Tagen, Stunden, Minuten und Sekunden). Ein paar Tage später erreichte auch Elizabeth Bisland das Ende der Reise.

Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen. Es war gleichzeitig eine Zeitreise durch die Anfänge des weiblichen Journalismus, weibliche Alleinreisen, damalige Reisemöglichkeiten und die Welt zu dieser Zeit. Die Gegenüberstellung dieser so unterschiedlichen Frauen und ihrer entgegengesetzten Reisewege war unglaublich spannend. Wirklich ein richtig gutes Buch!

R: „Le tour du monde en 80 jours“ von Jules Verne

Es ist gar nicht so schlecht, wenn man die „Lesepflichten“ oder eher „Lesewünsche“ für unterschiedliche Aktivitäten bündeln kann. Weltreise war das Thema der Bücherbar für den Monat April und auch dort durfte jede/jeder das lesen, was ihr/ihm gefiel. Ich hatte für mein Blogprojekt zwei Bücher entdeckt, die mich reizten. Ein Fund war „Eighty Days“ von Matthew Goodman, der die Reise von Nellie Bly und Elizabeth Bisland rund um die Welt in einem Buch dargestellt hat. Was hat das jetzt mit dem Buch von Jules Verne zu tun? Aus meiner Sicht gab es zwei Gründe:
(1) Ich habe das Buch von Matthew Goodman überhaupt nur gefunden, weil ich nach „In 80 Tagen um die Welt gesucht habe“.
(2) Nellie Bly wollte die fiktive Reise von Phileas Fogg, dem Romanhelden von Jules Verne, in der Praxis nachreisen.
Deswegen habe ich zunächst das Buch von Jules Verne gelesen.

Jules Verne habe ich bisher vor allem mit dem Thema Science Fiction in Verbindung gebracht. Da das nicht „mein Thema“ ist, habe ich einen großen Bogen um seine Werke gemacht. Aber in dem Roman „In 80 Tagen um die Welt“ geht es tatsächlich um eine Reise um die Welt. Mit dem Bau des Suezkanals wurde Reisen schneller. Das Buch ist nur ein paar Jahre nach dem Kanalbau erschienen.

Der sehr prinzipientreue Engländer Phileas Fogg wettet in seinem Club, dass er es schafft, diese Reise um die Welt in 80 Tagen zu schaffen. Wetteinsatz ist die Hälfte seines Vermögens, die andere Hälfte nimmt er auf die Reise mit. Zusammen mit seinem neuen Diener Passepartout (etwas neugierig und vor allem mit der Gabe, Fettnäpfchen mitzunehmen) macht er sich auf den Weg. Über die Orte auf der Reise erfährt man gar nicht so viel. Passpartout ist wenigstens noch etwas neugierig, Phileas Fogg interessiert sich nur für die Weiterreise, nicht für die Schönheiten oder Besonderheiten der Orte.
Das Ende (ich möchte es hier nicht verraten) fand ich überraschend.

Insgesamt: kein schlechtes Buch, aber auch kein wirkliches Highlight.

122

Die 122.
Eine schwierige Zahl.
Aber die üblichen Verdächtigen helfen.

Ein Thriller – jemand, der seine „Aufträge“ nach 122 Regeln der Psychologie abarbeitet, weshalb das Buch auch treffenderweise 122 Rules heißt.
Ein Krimi mit dem Titel Zimmer 122.

122 Wanderungen in den Berchtesgadener Alpen (ein paar davon würden mich schon interessieren, aber es ist eher unwahrscheinlich, dass ich das in halbwegs naher Zukunft unternehmen werde).
Eine Wanderung über das Plateau der Rhön (da war ich auch noch nicht), die – wenn man die östliche Route nimmt – 122 km lang ist.

Für die 122 noch ein Highlight für mich persönlich eher etwas Angsteinflößendes – die Französin Jeanne Calment ist 122 Jahre alt geworden und war damit einige Zeit der älteste lebende Mensch. Ich hoffe, dass sie dieses hohe Alter als Geschenk erlebt hat.

Dazu paßt wiederum O Welt, ich muß dich lassen von Johannes Brahms (Opus 122).

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen guten und hoffnungsvollen Abend.

121

Die 121.
Eine Zahl, zu der ich tatsächlich relativ viel gefunden habe (und nicht nur bei den „üblichen Verdächtigen“).

Es gibt ein altes Cluetrain-Manifest mit 95 Thesen und ein neues Cluetrain-Mainfest (von 2015) mit 121 Thesen. Was sich verändert hat? ich weiß es nicht. Aber ich finde den Gedanken interessant, dass alle paar Jahre ein „paar“ neue Thesen dazukommen.

Ein Buch mit dem Titel 121 First Dates? Ja, gibt es. Aber es kein Buch, dass ich jemals lesen werden, das Thema hat nichts mit meinem Leben zu tun.

Was mich tatsächlich interessiert: die Liste der 121 besten indischen Bücher in englischer Sprache. Ich habe erst vor ein paar Wochen deutlich festgestellt, wie wenig ich über die Literatur anderer Länder oder Kontinente weiß. Es ist erbämlich wenig und solche Listen können da – als „Fundgrube“ – durchaus hilfreich sein.

Im oberbayrischen Polling gibt es eine Künstlersäulenhalle (mit dem Namen Stoa 169) die aus 121 Säulen besteht – jede Säule wurde von einem anderen Künstler/einer anderen Künstlerin gestaltet. Die Säulen (und auch die Künstlerinnen und Künstler) kann man hier sehen.

121 Spielfelder hat das Spiel Sternhalma. Ich habe als Kind oft mit meiner Mutter Halma auf einem solchem Brett gespielt – anfangs hat sie gewonnen, später habe ich mir ihre Spielzüge abgeschaut……

Abschließen möchte ich mit Psalm 121. Gerade in den letzten Jahren haben die Zeilen „Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe?“ mich oft in schwierigen Zeiten begleitet. Und ja, es gab zu oft Zeiten, die diese Zeilen benötigten.

Deshalb wünsche ich Euch und Ihnen jetzt einen sorgenfreien und gut behüteten Abend.