259

Die 259.

Im Jahr 259 beginnt die nachvollziehbare Geschichte des Bistums Tarragona. Wobei sie leider mit einem Ende beginnt – nämlich mit dem Tod des ersten namentlich bekannten Bischofs dieses Bistums. Fructuosus, so der wunderschöne Name dieses ersten uns bekannten Bischofs, starb am 21. Januar 259 in den Flammen – wahrscheinlich im römischen Amphitheater von Tarragona.

Und noch ein Mensch, der im Jahr 259 als Märtyrer sein Leben verlor – Polyeuktos. Der römische Soldat verweigerte den vorgeschriebenen Opferkult, statt dessen zerschlug er die Götterbilder und wurde deswegen gefoltert und enthauptet. Interessanterweise hat seine Geschichte Einzug in unsere Kultur gehalten – als Tragödie von Pierre Corneille (die ich zugegebenermaßen noch nicht gelesen habe) und als Opern von Donizetti und Gounod (nicht mein Genre, ich bin daher entschuldigt!). Interessant finde ich auch den Verweis, dass Voltaire sich in seinem Essay über die Toleranz auf diese Legende bezogen haben soll. Das Büchlein muß ich dann noch einmal heraussuchen und lesen.

Zu so vielen Märtyrertoden paßt natürlich der Buchtitel Und morgen seid ihr tot. In dem Buch geht es um die Geschichte von zwei Menschen, die 259 Tage Geiseln der Taliban waren. Auf eine gewisse Weise ist das daher auch inhaltlich passend – finde ich zumindest. Auf jeden Fall ein wichtiges Buch, auch wenn ich mir im Moment nicht vorstellen kann, es zu lesen.

Etwas Nettes und völlig Harmloses? Ja, ein Buch über Moose mit 259 Abbildungen. Ich finde das ist ein sehr schönes Thema. Das Schöne an Moosen – sie sind (vor allem im Zen-Garten) ein Symbol für Ruhe, Stille und Dauerhaftigkeit. Was wiederum auch gut zu den vorherigen Funden paßt!

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen ruhigen und fröhlich stillen Abend.

258

Die 258.
Eine Zahl, zu der ich nicht so viel gefunden habe. Aber doch etwas.

Für Christen im römischen Reich war das Jahr 258 schwierig. Wobei das eine Untertreibung ist.
Am 6. August 258 überfielen römische Soldaten einen christlichen Gottesdienst und richteten Sixtus II (der damals der Bischof von Rom war) hin – konkret wurde er enthauptet. Vor seinem Tod beauftragte er seinen Erzdiakon Laurentius (der als Heiliger später sehr bekannt wurde), den Kirchenschatz unter den Armen zu verteilen. Kaiser Valerian wollte den Kirchenschatz haben – Laurentius verweigerte jedoch die Herausgabe und bat um Bedenkzeit. In dieser Bedenkzeit schaffte er es, den Schatz unter die Armen zu verteilen. Wenig überraschend, dass auch er (am 10. August) das Leben verlor. Im Gegensatz zu Sixtus II. wurde er jedoch nicht enthauptet, sondern zu Tode gebrannt…..

Auch Cyprian oder Cyprianus, der der Cyprianischen Pest durch seine Berichte im Nachhinein ihren Namen gegeben hat, starb im Jahr 258. Allerdings nicht an der Pest, sondern wegen seines christlichen Glaubens. Bereits im Jahr 257 wurde er unter Hausarrest gestellt, im Jahr 258 wurde er zum Tode verurteilt und enthauptet.

Ein Buch über frühchristliche Kunst der Spätantike in Ost- und Westrom mit 258 Abbildungen passt da thematisch natürlich sehr gut.

Den Beitrag lasse ich mit der Krönungshymne von Händel Zadok the Priest, Opus 258, ausklingen. Auch diese – auf den Geschichten der Bibel – beruhende Musik passt thematisch gerade zu dieser Zahl sehr gut.

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen von Mut und Frohsinn gekrönten Abend.

257

Die 257.
Eine Fermatsche Primzahl. Nicht, dass ich mit dieser Information wirklich etwas anfangen könnte, aber es ist schon interessant, dass so manche Zahl auch mathematisch irgendwie besonders ist. Dazu paßt wiederum das 257-Eck, eine geometrische Figur. Mehr schreibe ich dazu besser nicht….

Im Jahr 257 vor Christus war am 3. April im südlichen Gallien und in der Toskana eine Sonnenfinsternis (der Aspekt der Finsternis paßt gut zu dem mathematischen Thema……).

Zum Jahr 257 fällt mir dagegen das Wort „kopflos“ ein. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Stephan I. war von 254 bis August 257 Bischof von Roman (also Papst). Er soll übrigens den Verlobungsring erfunden haben. Während seiner Amtszeit war er am Ketzertaufstreit beteiligt, seine Meinung war damals nicht besonders populär. Am 2. August 257 starb er. Der Legende nach wurde er beim Beten in der Katakombe der heiligen Lucia enthauptet. Jedenfalls wurde sein Körper in der Calixtus-Katakombe beigesetzt, die Reliquie seines Kopfes wird im Dom in Speyer verehrt.

Schienenlos ist – wenn ich es richtig verstanden habe – der größere Teil der ehemaligen norddeutschen Gebirgsbahn KBS 257, die zwischen Göttingen, Dransfeld und Hannoverisch Münden verkehrte. Weitere Informationen zu dieser Strecke und zu ihrem Niedergang findet man hier. Schon schade, wie viele interessante Bahnstrecken nach und nach verschwunden sind.

Ob es dafür gute Gründe gab? 257 Gründe zu leben ist jedenfalls der Titel einer russischen Fernsehserie aus dem Jahr 2020. Ja, ich weiß – Russland. Ich finde den Gedanken hinter der Serie trotzdem interessant und möchte diesen Fund daher nicht einfach unter den Tisch fallen lassen.

Aus dem Jahr 1912 stammt der Kurzfilm Room 257. Ein Dieb will in Zimmer 257 etwas stehlen. Dummerweise überrascht ihn der der Gast von Zimmer 257 dabei und wird von dem Dieb erschossen. Und nun? Es klingt spannend – ein Film, den ich tatsächlich gerne sehen würde!

Vielleicht mit einem guten Glas Wein in der Hand? Es gibt einen Wein der auf 257 Höhenmetern gekeltert wird und deshalb 257 n.n. heißt. Ob die Höhe sich (positiv) auf den Geschmack auswirkt? Es wäre bestimmt einen Versuch wert!

Und ganz zum Schluß kann man mit 257 Stufen auf der Ile de Ré hoch hinaus – nämlich auf den sogenannten Walleuchtturm (Phare des baleines). Bestimmt eine tolle Aussicht!

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen genuß- und aussichtsreichen Abend.

256

Die 256.
Eine Quadratzahl und eine besonders schöne sogar. 16 mal 16 ergibt 256. Doch auch die 16 ist eine Quadratzahl (4 mal 4) und selbst die 4 ist wiederum eine Quadratzahl (2 mal 2). Schon faszinierend diese Zahl.

Die Schönheit dieser Zahl erinnert mich an Origami. Da paßt es gut, dass es ein Buch mit 256 doppelseitigen Blättern zum Origami-Falten gibt. Mit etwas Geduld und Fingerfertigkeit kann man sicherlich wunderschöne Dinge erstellen.

Ein Buch, das aus 256 Postkarten besteht? Auch eine sehr interessante Idee. Ich habe selber eine große Anzahl von (ungeschriebenen) Postkarten, die ich von vielen Orten als Erinnerung mitgebracht habe. Gelegentlich (vor allem beim Aufräumen) fallen mir ein paar dieser Karten in die Hände und ich denke dann darüber nach, wann ich dort war und wie es damals war. Ich kann mir daher gut vorstellen, dass man aus Postkarten eine Geschichte machen kann.

Ein besonderer Fund sind die 256 Kapitel des Odù-Ifá. Das Odù-Ifá enthält die Weisheit der Yoruba und wird als das kulturelle und kollektive Gedächtnis der Yoruba betrachtet. Eine Sammlung und Erläuterung dieser 256 Kapitel kann man in diesem Buch finden, weitere Informationen gibt es auch hier, hier und hier.

Da wirkt es fast banal, dass jemand ein Buch über eine Motorradreise von Alaska bis Feuerland geschrieben hat, die – natürlich – 256 Tage dauerte. Aber für den Reisenden war es die Erfüllung eines Traums und es wäre unfair, über das, was andere Menschen glücklich macht, zu urteilen. Und es war bestimmt eine besonders schöne Reise!

Zum Abschluß noch die Schönheit der Musik – eine Fantasia concertante von Carl Czerny, die die Bezeichnung Opus 256 trägt.

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen faszinierenden und besonders schönen Abend.

255

Die 255.
Eine Zahl mit ein paar Funden, aber irgendwo fehlt der rote Faden. Zumindest sehe ich ihn nicht.

255 mm, das ist ein ziemlich üblicher Durchmesser für Crepepfannen. Ohne meine Recherche in einer französischsprachigen Suchmaschine wäre ich darauf allerdings nicht gekommen. Immerhin ein Gegenstand, den ich nicht habe und auch nicht brauche…..

Natürlich gibt es auch wieder Bücher mit 255 Rezepten – nicht für Crepes oder Pfannkuchen, aber für Eiscreme, Kochen mit Heilkräutern und Weihnachts- beziehungsweise Teegebäck.

So viel Essen ruft natürlich nach ein bißchen Bewegung. 255 km ist der Wanderweg Cami de Ronda von Blanes (an der Costa Brava) bis nach Collioure (in Frankreich) lang. Zum größten Teil findet man persönliche Wanderbeschreibungen, eine „offizielle“ Seite habe ich (noch) nicht gefunden.

Während einer Wanderung hat man (vor allem, wenn man alleine wandert) viel Zeit nachzudenken. Auch über merkwürdige Dinge. Über das Thema „Internetradio“ habe ich allerdings noch nie nachgedacht. Umso erstaunlicher, dass es ein Buch mit den 255 meistgefragten Fragen zu diesem Thema gibt. Ich wäre nicht einmal auf eine einzige gekommen….

Berührend finde ich den Gedanken, der hinter dem Buch „Room 255“ steckt. In Zimmer 255 stirbt ein an Alzheimer erkrankter Mann. Der Sohn begleitet ihn und schreibt diese Zeit auf – auch, um anderen Familien zu helfen.

Sotchi 255 ist ein französischer Film über ein Unwetter in Sotschi, bei dem circa 50 Menschen spurlos verschwanden. Auch Guillaume, der ein Jahr später nach den Spuren von Irina sucht, verschwindet aus seinem Zimmer (muß ich erwähnen, dass er das Zimmer Nr. 255 hat?)…..

Für den Abend ist das vielleicht etwas zu aufregend – dann lieber ein Buch mit den Fabeln von La Fontaine, in dem auch 255 Illustrationen von Grandville enthalten sind. Eine schöne Abendlektüre.

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen zauberhaften Abend.

254

Die 254.
Und wieder ist eine Woche vorbei. Das Jahresende rückt mit jedem Tag näher (das ist ohnehin so – ich nehme es aber dieses Jahr durch dieses Projekt sehr viel stärker wahr).

Himmelsleiter – welch ein wunderschöner Name für eine Treppe, die mit 254 Stufen zum Wallfahrtsort Maria Ehrenberg führt. Ich mag solche Orte und auch Wege aus kulturellen Gründen, es ist eine gedankliche Verbindung mit den Menschen, die schon vor langer Zeit für sich Rituale und Wege festgelegt haben. Auch wenn viele dieser Rituale für mich persönlich heute nicht wichtig sind (unsere Zeit hat zum Teil ganz andere Rituale), so ist es schön, diese Wege und Rituale auf sich wirken zu lassen. Und bei dieser schönen Treppe (nach unten scrollen für ein Bild) ist das bestimmt noch einmal schöner!

Himmlisch kann natürlich auch gutes Essen sein. Gutes italienisches Essen hat es da oft besonders leicht. Insofern ist es wenig überraschend, dass ich hier (schon wieder) ein Kochbuch mit 254 Rezepten aufführe – diesmal italienische Rezepte.

Himmlisch könnte natürlich auch das Erleben von Verbundenheit mit anderen Menschen sein, insbesondere das Verlieben. Der so oft folgende Verlust ist dann natürlich in einem gewissen Sinn „tödlich“. Mit diesen Themen beschäftigt sich der Jugendroman 254 Tage mit Jane Doe. Er enthält anscheinend einige schwierige Themen – ich finde es aber gut, dass solche Themen in der Jugendliteratur ihren Platz finden.

Zum Trost ein paar himmlisch schöne Klänge? Zum Beispiel das Klavierkonzert Nr. 4 von Carl Reinecke – natürlich Opus 254.

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen himmlischen Abend!

253

Die 253.

Die Alamannen zerstören das heute als „Kastell Weißenburg“ bekannte römische Kastell. Es sind Limeseinbrüche dieser Art, die schließlich auch dazu führen, dass die Römer im Bereich von Rhein und Donau den Limes verlassen – dies wird als Limesfall bezeichnet. Ich habe mir erst dieses Jahr (an einer anderen Stelle) den Limes und das damit verbundene Konzept „angeschaut“ – hochspannend!

Am 23. Dezember 253 stirbt die frühchristliche Märtyerin Victoria von Rom. Ich finde es faszinierend, dass man einerseits genau weiß, wann sie gestorben ist und dies auch konkret mit der Christenverfolgung in Verbindung bringt, es aber mehrere völlig voneinander abweichende Geschichten gibt. Wurde sie nun von ihrem Ehemann wegen ihres christlichen Glaubens angezeigt und dann enthauptet oder wurde sie im Amphitheater von einem Stier zerrissen? Oder ist die Geschichte noch ganz anders? Irgendwie spielt jedenfalls Eugenius eine Rolle – als (potentieller) Bräutigam, Ehemann oder abgewiesener Verehrer.

Ob Victoria sich manchmal gewünscht hat, Eugenius nie begegnet zu sein? Es ist ein interessanter Gedanke, den ich durchaus auch schon gelegentlich hatte. Mein Leben wäre sicherlich anders verlaufen (und ja, vermutlich besser), wenn ich einigen Menschen nicht begegnet wäre. Genau mit diesen Gedanken spielt auch der Roman 253 von Geoff Ryman. 252 Passagiere und ein Fahrer sind in der U-Bahn. 253 Leben, die sich in der U-Bahn in diesem Moment „begegnen“. Eine spannende Idee und ein Buch, dass ich definitiv lesen muß. Einfach weil die Geschichte so skurril klingt!

Es gibt einen Mehlsack mit 253 Stufen. Nein, das ist kein Tipp- oder Recherchefehler. Der Mehlsack ist ein mittelalterlicher Turm in Ravensburg, der aufgrund seiner weißen Farbe wohl schon seit dem 16. Jahrhundert als Mehlsack bezeichnet wird. 253 Stufen führen nach oben!

Und weil das so gut zum „Mehlsack“ paßt – natürlich gibt es auch ein Buch mit 253 Rezepten – in diesem Fall mit liebevollen Rezepten von Oberwalliser Bäuerinnen.

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen Abend mit guten Begegnungen und schönen Gedanken.

252

Die 252.

Beginnen wir mit Cyprian. Cyprian war der Bischof von Karthago (dem römischen Karthago) als im Jahr 250 eine rätselhafte Krankheit ausbrach, die sich anscheinend rasch verbreitete und zu vielen Toten führte. Cyprian war ein Zeitzeuge und schrieb in seinem Werk „Über die Sterblichkeit“ (De Mortalitate) über diese Krankheit. Und weil zumindest am Anfang nur er über diese rätselhafte Krankheit schrieb, wird diese Krankheit heute nach ihm die „cyprianische Pest“ genannt (ähnlich kam übrigens die „spanische Grippe“ auch zu ihrem „Namen“ – Laura Spinney hat das im Buch 1918 wunderbar erzählt). Über die Krankheit selbst wissen wir selbst heute nicht viel, vor allem nicht, welche Krankheit beziehungsweise welcher Erreger ihr zugrunde lag. Aber es gab wohl im ganzen Mittelmeerraum viele Tote, so auch in Ägypten.

Das Licht der Wissenschaft ist noch nicht auf diese Frage gefallen. Aber Licht ist ein gutes Stichwort, denn der Leuchtturm von Norderney hat unterhalb seiner Laterne eine Zuschauergalerie, die man über 252 Stufen erreicht. Es ist bestimmt ein schöner Ausblick von dort oben (und ich mag Leuchttürme, auch wenn ich noch nie auf oder in einem Leuchtturm war).

Zum Licht gehört das Dunkel – die französische Grotte de la Cocalière erreicht man über 252 Stufen. Die Bilder der Grotte sind durchaus beeindruckend – solche Orte besichtige ich gerne!

Und wenn man dann schon in Frankreich ist, dann kann man natürlich auch „in der Nähe“ etwas von den 252 Rezepten aus der Sonnenküche zwischen Provence und Languedoc probieren. Ich finde es übrigens faszinierend, dass es so viele Kochbücher mit unterschiedlichen Anzahlen von Rezepten gibt. Ich hätte eher auf Bücher mit 100, 150 oder 200 Rezepten getippt (das ist vermutlich auch in der Mehrzahl der Bücher so und meine Funde sind die skurrilen Ausreisser).

Ob Kafka in seinen 252 Briefen aus der Zeit von 1918 bis 1920 wohl etwas über kulinarische Genüsse schreibt? Das wären dann wohl vegetarische Genüsse gewesen, da Kafka Vegetarier war. Etwas mehr über die kulinarischen Aspekte seines Lebens kann man hier finden. Übrigens schließt sich hier ein Bogen zum ersten Beitrag dieses Tages, denn Kafka erkrankte 1918 unglücklicherweise an der spanischen Grippe.

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen leuchtenden und wohlschmeckenden Abend.

251

Die 251.
Wieder mal eine harte Nuss. Ich sammle ja alles, was ich zwischendurch mal finde und in meiner Sammlung stand – genau – NICHTS. Gar nichts.
Aber gut, ich habe dann doch noch etwas gefunden.

In den letzten Jahren war ich zumindest gelegentlich in Hamburg. Manchmal nur kurz, manchmal ein paar Tage. Immer habe ich dann versucht, etwas mir noch nicht Bekanntes in dieser Stadt zu entdecken. Das Buch über die Architektur in Hamburg seit 1900 mit 251 bemerkenswerten Bauten würde mich tatsächlich interessieren, um – falls ich noch einmal dorthin komme – wieder Neues zu entdecken.

251 Kilometer lang ist der Lahntal-Radweg. Ich persönlich würde einzelne Strecken dieses Weges eher zu Fuß entlang wandern, trotzdem finde ich die Strecke interessant. Einzelne Städte auf dem Weg habe ich schon einmal im Rahmen von Tagesausflügen besucht, aber bestimmt gibt es mit dem Buch noch mehr zu entdecken. Mehr über den ganzen Lahntalradweg kann man auch hier finden.

Die Außentreppe der Walhalla an der Donau soll 251 Stufen haben – insgesamt sind es natürlich mehr. Ein Ort, wo ich noch nicht war und der mich bisher auch noch nicht so angezogen hat.

Lieber 251 Treppenstufen als 251 überraschende Tatsachen über Mathematik. Zumindest vermute ich, dass ich mit der Treppe besser zurecht komme.

Interessant finde ich das Buch mit den 251 Berufsideen für schüchterne Menschen. Ein für mich neuer Ansatz zu dem Thema Berufswahl.

Am überraschendsten fand ich allerdings das Buch mit den 251 italienischsprachigen Auberginenrezepten, das sogar Desserts mit Auberginen enthalten soll. Das könnte mich tatsächlich reizen, auch wenn ich mir das konkret noch nicht vorstellen kann….

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen schönen und genußreichen Abend.

250

Die 250.
Wieder eine runde Zahl und was für eine. Ich bin wirklich stolz, es bis hierhin geschafft zu haben! An manchen Tagen (oder besser Abenden) fiel es mir leicht, an ein paar Abenden habe ich aber auch ziemlich mit mir (und mit den manchmal wenigen Funden) gerungen.

Ob das der erste „Reiseführer“ der Welt war? Schon um 250 vor Christus verfaßte Philon von Byzanz eine Art Reiseführer über die sieben Weltwunder der Antike. Übrigens war Philon auch in anderen Bereichen aktiv – so entwickelte er (wohl ebenfalls um 250 vor Christus) den sogenannten Polybolos weiter und stellte wohl auch (ebenfalls um diese Zeit) eine Art „stumme Dienerin“ vor, deren Nachbau man sogar in einer Ausstellung im DASA in Dortmund betrachten konnte.

Ungefähr 250 nach Christus entstand das sogenannte Bartholomäusevangelium. Eine kurze Zusammenfassung des Inhalts findet man hier. Ich muß zugeben, dass ich von diesem Evangelium vor meiner Suche noch nie etwas gehört hatte. Ein spannendes Thema!

Im Jahr 250 brach im Römischen Reich die Cyprianische Pest aus – eine Pandemie, die 252 von Cyprian beschrieben wurde und deshalb später nach ihm benannt wurde. Bis heute weiß man nicht, welche Krankheit beziehungsweise welcher Erreger tatsächlich hinter dieser Bezeichnung steckte.

250 Stufen hat wohl die wunderschöne und vom Künstler Jorge Selaron gestaltete Treppe „Escadaria Selaron“ in Rio. Die Bilder gefallen mir sehr!

Wahrheit oder Pflicht? Die Frage ist schon irgendwie gemein und mit 250 interessanten Fragen kann man dieses Spiel (wenn man denn möchte) noch besser spielen.

Und wenn man lieber alleine ein bißchen lesen möchte, dann fällt mir noch das Buch mit afro-amerikanischer Poesie von 250 Autorinnen und Autoren zu 250 Jahren Kampf ein. Bestimmt eine sehr interessante Auswahl!

Damit wünsche ich Euch und Ihnen einen friedlichen und ruhigen Abend.